BIngK und BDB im Dialog mit der saarländischen Wirtschaftsministerin zur Ingenieurausbildung

Vertreter von BIngK und BDB trafen sich Mitte Dezember in Berlin zu einem Gespräch mit der Wirtschaftsministerin des Saarlandes, Anke Rehlinger. Dabei wurden Möglichkeiten für eine bundesweit einheitliche Rege­lung der Qualifikationsanforderungen in den Ingenieurgesetzen der Länder erörtert. Präsident Kammeyer schilderte der Wirt­schafts­­ministerin die durch unterschiedliche Studieninhalte verursachte Problematik bei der Feststellung der Berufsbe­zeichnung „Ingenieur“.

Er stellte den Vorschlag der BIngK für eine Formulierung des Musteringenieurgesetzes vor. Darüber hinaus machte er deut­­lich, dass aus Sicht der BIngK die entsprechenden Studiengänge über­wie­­gend inge­nieurspezifische Inhalte enthalten und von diesen geprägt sein müssten. Dabei sei nach allgemeinem Verständ­­nis des Berufsstandes ein MINT-Anteil von wenigstens 70 Prozent erforderlich. Ministerin Rehlinger zeigte Verständnis für die ge­schilderten Anliegen und sicherte zu, dass sich ihr Ministerium für eine einheitliche Lösung auf einem vertretbar hohen Niveau einsetzen werde.

Das saarländische Wirtschaftsministe­rium übernimmt im kommenden Jahr die Federführung der Wirtschaftsministerkonferenz.

Bildquelle: BDB