DIB

Das Deutsche Ingenieurblatt berichtet über Innovationen in sämtlichenDIB
Tätigkeitsbereichen der Ingenieure, die in der Bauplanung und Projekt-
steuerung (vom Entwurf über die Detailplanung, Ausschreibung, Vergabe bis zur Bauaufsicht/Bauleitung) Produkt- bzw. System-Entscheidungen treffen. Es enthält fachliche Informationen zum Stand der Technik, vor allem im Hochbau, zur jeweils aktuellen Software für die Planung sowie zu Informationen für den beruflichen Erfolg und die Existenzsicherung der Ingenieurbüros (Büromanagement, Recht, Steuern).

Das Deutsche Ingenieurblatt erscheint zehnmal im Jahr, Herausgeberin ist die Bundesingenieurkammer.


Ausgewählte Artikel aus dem DIB

Beispielhafte Ingenieurleistungen als fester Bestandteil (Artikel aus Heft 10/2016)

Baukultur und Ingenieurkunst

So wie der Städtebau seine his­to­ri­schen Wur­zeln in der Gar­ten­kunst hat, hat die Bau­kul­tur ihre Wur­zeln in der In­ge­nieur­kunst. Bau­kul­tur ohne In­ge­nieur­we­sen, ohne krea­ti­ven Trag­werks­ent­wurf und solide Trag­werks­pla­nung ist un­denk­bar. Da­ge­gen scheint das Kli­schee vom künst­le­risch­en Ar­chi­tek­ten und dienst­leis­ten­den In­ge­nieur un­ver­rück­bar Be­stand zu haben.

von Rainer Nagel, Bundesstiftung Baukultur

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Ein Stadiondach für die EM (Artikel aus Heft 07/08/ 2016)

Junge Ingenieurtalente in Berlin ausgezeichnet

Rechtzeitig zur Europameisterschaft waren auch die Dächer der Stadien fertig. Kleinformatig zwar, aber nicht weniger beeindruckend. Die Preisverleihung des diesjährigen Schülerwettbewerbs „überDACHt“ der Ingenieurkammern der Länder am 3. Juni 2016 im Berliner Technikmuseum war gut besucht und demonstrierte großes Gestaltungs- und Konstruktionstalent bei den Nachwuchsingenieuren unterschiedlicher Alterklassen. Die Sieger in den zwei Alterskategorien kamen aus Friedrichsthal und Völklingen (beides Saarland). Der Sonderpreis der Deutschen Bahn für ein besonders erfolgreiches Mädchenteam ging nach Darmstadt (Hessen).

 

von Jost Hähnel, Bundesingenieurkammer

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Ein ganzheitlicher digitaler Ansatz (Artikel aus Heft 05/2016)

Technologien zur digitalen Darstellung von Bauwerken einzusetzen, ist nicht neu. BIM hat sich allerdings erst jetzt in der deutschen Baubranche als Begriff für eine ganzheitliche Denk- und Arbeitsweise beim digitalen Planen, Bauen und Betreiben von Bauwerken etabliert. Doch was beinhaltet der im vergangenen Dezember veröffentlichte Stufenplan „Digitales Planen und Bauen“ und wie sehen die Grundlagen für die Einführung der BIM-Methodik in Deutschland aus?

Bereits in den späten 70er- und 80er-Jahren wurden in den USA mit „Building Product Models” oder in Finnland mit „Product Information Models“ Technologien zur digitalen Darstellung von Bauwerken vorgestellt (Eastman,1999). Heute wird für diese Herangehensweise der Begriff Bauwerksinformationsmodellierung (BIM) verwendet.

von Prof. Dr.-Ing. Joaquin Diaz, Vorstandsmitglied der IK Hessen und Dr.-Ing. Christian Baier

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Die neuen Werkzeuge der Auftragsvergabe | Toolbox Vergaberecht (Artikel aus Heft 01-02/2016)

Die Reform des Vergaberechts liegt in den letzten Zügen. Fast fünf Jahre lang hat die Bundesingenieurkammer den Prozess der Novellierung und Modernisierung des Vergaberechts begleitet, der dieses Frühjahr erst in das allgemeine Bewusstsein der hiervon betroffenen Ingenieurbüros rücken wird.

Bereits im April 2011 hatte die Bundesingenieurkammer die Fragen des Grünbuchs der EU-Kommission zur Modernisierung des Öffentlichen Auftragswesens beantwortet und im Februar 2012 zum anschließend vorgelegten Vorschlag der Europäischen Kommission für eine Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates über die öffentliche Auftragsvergabe KOM(2011)896/2 vom 21.12.2011 Stellung genommen.

von RA Markus Balkow, stellv. Geschäftsführer der Bundesingenieurkammer

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Relevanz für den Ingenieurberuf in Deutschland (Artikel aus Heft 11/2015)

Auf dem Europa-Symposium der Bundesingenieurkammer am 12. Juni in Berlin appellierten die Vertreter der Ingenieurkammern an die Politik, die Augen vor einem drängenden Problem nicht zu verschließen: Die Umsetzung der Berufsanerkennungsrichtlinie in nationales Recht kann nur funktionieren und auch künftig dem hohen Qualitätsanspruch gerecht werden, wenn in Bezug auf die Qualifikation von Ingenieuren einheitliche Parameter in allen Bundesländern vorliegen.

von Dr.-Ing. Hubertus Brauer, Vizepräsident der IK-Bau NRW, Vors. des Ausschusses Berufsrecht der BIngK

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Ein Perspektivwechsel (Artikel aus Heft 09/2015)

Was haben Ingenieure damit zu tun, wenn in einer der größten Regionen Deutschlands – dem Ruhrgebiet – rund 4.000 Nachwuchstalente zu viertägigen Wettkämpfen in 16 Sportarten und zu (Kultur- und Jugend-)Workshops zusammenkommen? Wenn der Regionalverband Ruhr, die kommunalpolitische Klammer des Ruhrgebietes, als Ausrichter vorne steht? Eine ganze Menge.

von Andrea Wilbertz, Leiterin Referat Marketing – Kommunikation, IK-Bau NRW

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Vertragsverletzungsverfahren der EU-Kommission gegen die Bundesrepublik Deutschland | Ein Plädoyer für die HOAI  (Artikel aus Heft 07/08 2015)

Die HOAI verstößt nicht gegen EU-Recht, da sie Wettbewerb unter Freiberuflern erst ermöglicht. Sie ist nicht diskriminierend, sondern erforderlich und verhältnismäßig. Sie führt zu mittelständigen Unternehmensstrukturen, verhindert schlecht vorbereitete Investitionsentscheidungen von Auftraggebern und gibt Architekten und Ingenieuren den Freiraum für die Entwicklung kreativer Lösungen.

von DIPL.-ING. PETER KALTE, öbv–Honorarsachverständiger und RA MICHAEL WIESNER, LL. M., FA für Bau- und Architektenrecht