Schülerwettbewerb der Ingenieurkammern

Seit vielen Jahren begeistern die Schülerwettbewerbe der Ingenieuerkammern Schüler, Lehrer und die Öffentlichkeit. Ziel der Wettbewerbe ist es, Schülerinnen und Schüler auf spielerische Art und Weise für Naturwissenschaft und Technik zu begeistern. Die Wettbewerbsthemen wechseln jährlich und zeigen so die Vielfältigkeit des Bauingenieurberufs. Langfristig wollen die Ingenieurkammern mehr Studienanfänger für die ingenieurwissenschaftlichen Fächer gewinnen und damit dem Fachkräftemangel in den technischen Berufen entgegenwirken.

Der Schülerwettbewerb 2017 steht ganz im Zeichen des Wintersports und trägt den Titel: „IDEENsprINGen“.

Schon seit den ersten olympischen Winterspielen im Jahre 1924 gehört das Skispringen zum festen Programm des sportlichen Groß­ereignisses. Dabei ist es Auf­gabe der Ingenieure, die geometri­schen Gegebenheiten von An­lauf, Schanzentisch, Aufsprung und Auslauf zu berechnen, den Bau der Schanze zu planen und die bauliche Umsetzung zu überwachen. Damit sind Sprungschanzen wich­tige Ingenieurbauwerke, die ohne die technischen Fähigkeiten der Ingenieure weltweit nicht zu ver­wirklichen wären. Aufgabe der Nachwuchs-Ingenieure bei dem Schülerwettbewerb ist die Planung einer Großschanze und ihre Umsetzung in einem entsprechenden Modell. Im Frühjahr 2017 prämieren die beteiligten Länderingenieurkammern die besten Wettbewerbsmodelle. Die Landessieger qualifi­zieren sich auto­matisch für den Bundeswettbewerb.

Die Preisverleihung des Bundeswettberwerbes findet am 16. Juni 2017 im Technikmuseum in Berlin statt. Auf die Gewinnerinnen und Gewinner warten – neben Anerken­nung und öffentlicher Auf­merksamkeit – auch wieder großartige Preise. Der Bundeswettbewerb steht unter der Schirmherrschaft von Prof. Dr. Johanna Wanka, Bundes­ministerin für Bildung und Forschung. Alle Informationen rund um den Wettbewerb unter: www.ideenspringen.ingenieure.de

Das Motto des Schülerwettbewerbs 2016 lautete:“überDACHt“. Planungsaufgabe war der Entwurf und Modellbau einer Dachkonstruktion über einer Zuschauertribüne eines Fußballstadions, die mindestens eine Last von 250 g (z. B. Papier, Sand) tragen muss.überdacht

Ausgelobt wurde der Wettbewerb von den Kammern in Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen. Die Schirmherrschaft übernahm Prof. Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung.

Die Preisverleihung fand am 3. Juni 2016 im Deutschen Technikmuseum statt. Weitere Informationen zur Preisverleihung finden Sie hier.