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Denise Banicke

Bundesingenieurkammer begrüßt Pläne für neues Bundesbauministerium

Bundesingenieurkammer begrüßt Pläne für neues Bundesbauministerium 1024 1024 Bundesingenieurkammer

Die Bundesingenieurkammer begrüßt weite Teile des heute in Berlin von der Ampelkoalition vorgestellten Koalitionsvertrages. Vor allem die Schaffung eines eigenen Bundesbauministerium stieß auf positive Resonanz. Dieses hatte die BIngK bereits im Vorfeld der Verhandlungen zur Bündelung und Bewältigung dringend anstehender Maßnahmen gefordert. Angesichts der bevorstehenden Aufgaben in den Bereichen Klimawandel, Energiewende, Digitalisierung, Wohnungsbau, Stadtentwicklung und Infrastruktur wäre es jedoch wünschenswert gewesen, den Hoch- und Infrastrukturbau ebenfalls unter einem Dach zusammenzufassen. Das Erreichen der sehr ambitionierten Ziele für die CO2-Reduktion unterstützt die Bundesingenieurkammer aber vollumfänglich.

Im Hinblick auf die immensen Herausforderungen für den Planungs- und Bausektor sind jetzt jedoch vor allem finanzielle Verlässlichkeit, geeignete Rahmenbedingungen sowie passende nachhaltige Unterstützungs- und Förderangebote erfolgskritisch. Dazu zählt nicht zuletzt auch die Stärkung der Freiberuflichkeit als Rückgrat der mittelständischen Wirtschaft sowie die dringend notwendige Novellierung der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI), die erfreulicherweise in den Koalitionsvertrag aufgenommen wurde. Dafür hatte sich die BIngK nachdrücklich eingesetzt.

Bereits im Oktober hatte die Bundesingenieurkammer in einer Pressemitteilung wichtige Forderungen formuliert, die aus Sicht des Berufsstandes zwingend in den Koalitionsvertrag der künftigen Bundesregierung gehören sollten.

Foto: Americanet auf Pixabay

Dr.-Ing. Hubertus Brauer erneut zum Vize-Präsidenten des ECEC gewählt

Dr.-Ing. Hubertus Brauer erneut zum Vize-Präsidenten des ECEC gewählt 1024 1024 Bundesingenieurkammer

Seit dem 19. November 2021 hat der Europäische Dachverband der Ingenieurkammern (ECEC) einen neuen Vorstand. Auf der turnusgemäß stattfindenden Wahl wurden Klaus Thürriedl (Österreich) als Präsident und Dr.-Ing. Hubertus Brauer (Deutschland) als Vizepräsident wiedergewählt. Die Bundesingenieurkammer ist damit auch künftig auch künftig auf höchster Entscheidungsebene beim ECEC vertreten. Neu zu Vizepräsidenten ernannt wurden Nina Dražin Lovrec (Kroatien) und Roberto Orvieto (Italien).  Ebenfalls neu im Amt ist Juan Blanco Lino (Spanien) in der Funktion des Generalsekretärs. Schatzmeister Gábor Szőllőssy (Ungarn) wurde dagegen im Amt bestätigt.

Der neue Vorstand des ECEC im Überblick:

Präsident:
Klaus Thürriedl, Österreich

Vize-Präsidenten:
Dr.-Ing. Hubertus Brauer, Deutschland
Nina Dražin Lovrec (Kroatien)
Roberto Orvieto (Italien)

Generalsekretär:
Juan Blanco Lino, Spanien

Schatzmeister:
Gábor Szőllőssy, Ungarn

Der ECEC wurde am 26.09.2003 von zehn europäischen Staaten in Wien gegründet. Aktuelle Mitglieder sind: Österreich, Bulgarien, Kroatien, Zypern, Tschechien, Mazedonien, Deutschland, Ungarn Italien, Montenegro, Polen, Serbien, Slowakei, Slowenien und Spanien. Kernaufgabe des ECEC ist die berufsständische Vertretung der Ingenieurkammern Europas bzw. deren Mitglieder bei den EU-Institutionen.

Foto: Ingenieurkammer-Bau-NRW

3. Symposium Ingenieurbaukunst – Design for Construction

3. Symposium Ingenieurbaukunst – Design for Construction 2102 1500 Bundesingenieurkammer

Unter dem Titel „Wie bauen wir zirkulär?“ fand am 18. November 2021 zum dritten Mal das Symposium Ingenieurbaukunst – Design for Construction statt. Grundlage für die Veranstaltung war das Jahrbuch „Ingenieurbaukunst – Made in Germany“, das von der Bundesingenieurkammer herausgegeben wird.

Die Teilnehmenden des Symposiums diskutierten die Zukunft des Planens und Bauens anhand von spektakulären Projekten, innovativen Entwicklungen und neuen Umsetzungskonzepten. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Ingenieurbaukunst in Entwurf, Tragwerksplanung und Bauausführung. Ausgehend von außergewöhnlichen aktuellen Bauprojekten wurden Zukunftsthemen des Bauens erörtert.

In der Abschlussdiskussion stellten sich Prof. Lamia Messari-Becker (The Club of Rome/Universität Siegen), Prof. Dr. Jan Wörner (acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften), Thomas Paetzold (Hauptverband der BAUINDUSTRIE/Wayss & Freytag Ingenieurbau AG) und Dipl.-Ing. (FH) Wilhelmina Katzschmann (Bundesingenieurkammer/Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz) dann auch konkret der Frage: Wie bauen wir zirkulär?

Prof. Lamia Messari-Becker äußerte in dem Zusammenhang, dass sie davon ausgehe, dass die Kreislaufwirtschaft Teil der europäischen Rohstoffpolitik werde und forderte in dem Zusammenhang ein Recycling-Gesetz. Thomas Paetzold betonte, dass zunächst das Normungs- und Haftungswesen angepasst werden müsste und Prof. Dr. Jan Wörner plädierte dafür, Studierenden im Studium mehr Zeit für gedankliche Leistung zu geben, um kreative Lösungsansätze zu finden. Dafür müssten sich die Hochschulen aber anders aufstellen. Dipl.-Ing. (FH) Wilhelmina Katzschmann unterstrich, dass man Ingenieurinnen und Ingenieure mehr Freiheiten geben sollte, neue Wege zu gehen. Das müsse sich auch in der Erstellung von Normen widerspiegeln. Hier gebe es in Deutschland großes Verbesserungspotenzial, betonte das BIngK-Vorstandsmitglied.

Die Veranstaltung richtete sich an interessierte Planerinnen und Planer, Studierende sowie Behörden, Baufirmen, Hersteller und Hochschulen und findet sowohl in Frankfurt am Main wie auch digital statt.

Fotos: © Renate Schildheuer

Jahrbuch „Ingenieurbaukunst 2022 – Made in Germany“ erschienen

Jahrbuch „Ingenieurbaukunst 2022 – Made in Germany“ erschienen 1024 1024 Bundesingenieurkammer

Auf dem 3. Symposium Design for Construction in Frankfurt am Main wurde das neue Jahrbuch „INGENIEURBAUKUNST – MADE IN GERMANY“ präsentiert. Es stellt seit 2001 herausragende Bauprojekte vor, an denen Ingenieurbüros aus Deutschland weltweit federführend beteiligt waren.

Aktuelle Bauwerke und Diskussionsthemen werden von einem unabhängigen Beirat ausgewählt. Die beteiligten Ingenieurinnen und Ingenieure beschreiben die bautechnischen Herausforderungen und erläutern die konkreten Lösungen bei Planung und Ausführung. Das Jahrbuch Ingenieurbaukunst 2022 zeigt damit einerseits wieder herausragende Leistungen des Bauingenieurwesens und ist andererseits ein Forum für aktuelle Debatten rund um das Planen und Bauen. In der aktuellen Ausgabe geht es insbesondere um Kreislaufwirtschaft und Bestandsbau, aber auch um klimaangepasstes Bauen oder Künstliche Intelligenz.

Das Jahrbuch kann zum Preis von 39.90 Euro bestellt werden.

Herausgegeben wird das Jahrbuch von der Bundesingenieurkammer und vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat unterstützt.

Foto: BIngK

Bundesingenieurkammer kritisiert Aus für Neubauförderung von Effizienzhaus/-gebäude 55

Bundesingenieurkammer kritisiert Aus für Neubauförderung von Effizienzhaus/-gebäude 55 1024 1024 Bundesingenieurkammer

Die Bundesingenieurkammer bedauert die Ankündigung des Bundeswirtschaftsministeriums, die Neubauförderung des Effizienzhauses 55 zum 01. Februar 2022 einzustellen. Anträge für das Effizienzhaus/-gebäude 55 im Neubau können nur noch bis zum 31. Januar 2022 gestellt werden. Damit läuft eine entscheidende Förderung für den klimaeffizienten Neubau schon Anfang kommenden Jahres aus. Fördergelder sollen in Zukunft vermehrt in Gebäudesanierungen und besonders effiziente Neubauten fließen, das heißt in Effizienzhaus/-gebäude-40.

Auch wenn eine Erhöhung der Energieeffizienzstandards zur Erreichung der Klimaschutzziele aus Sicht von Ingenieurinnen und Ingenieure dringend erforderlich ist, wirkt sich eine derart kurzfristige Änderung kontraproduktiv auf das Planen und Bauen aus. Die Planungssicherheit für Bauherren und Planende werde dadurch erheblich beeinträchtigt, das Bauen gehemmt und verzögert. Sinnvoll wäre eine Änderung der Förderstandards im Zusammenhang mit einer entsprechenden Anpassung des Gebäudeenergiegesetzes (GEG). Der Wegfall der Förderung zu diesem frühen Zeitpunkt komme daher zur Unzeit.

Richtigerweise soll sich die Förderung verstärkt an einer CO2-Reduzierung orientieren. Die Effizienzhaus/-gebäude-EE-Klassen leisten dazu einen guten Beitrag. Bei einer kompletten Streichung des Effizienzhauses/-gebäudes 55 wird jedoch unterschlagen, dass ein Effizienzhaus/-gebäude 55 EE ein Schritt in die richtige Richtung, hin zur Klimaneutralität, ist.

Aus Sicht der Bundesingenieurkammer sollte der angekündigte Förderstopp für das Effizienzhaus/-gebäude 55 im Neubaubereich bis zur geplanten Änderung des GEG verschoben werden. Die Förderbestimmungen waren erst am 01. Juli 2021 in Kraft getreten.

Foto: capri23auto auf Pixabay

Effektiver Klimaschutz braucht Planungssicherheit

Effektiver Klimaschutz braucht Planungssicherheit 150 150 Bundesingenieurkammer

Das Aus für die Neubauförderung von Effizienzhaus/-gebäude 55 kommt zu früh.

Die Bundesingenieurkammer bedauert die Ankündigung des Bundeswirtschaftsministeriums, die Neubauförderung des Effizienzhauses 55 zum 01. Februar 2022 einzustellen. Anträge für das Effizienzhaus/-gebäude 55 im Neubau können nur noch bis zum 31. Januar 2022 gestellt werden. Damit läuft eine entscheidende Förderung für den klimaeffizienten Neubau schon Anfang kommenden Jahres aus. Fördergelder sollen in Zukunft vermehrt in Gebäudesanierungen und besonders effiziente Neubauten fließen, das heißt in Effizienzhaus/-gebäude-40.

„Die hohen Anforderungen an den baulichen Wärmeschutz machen ein Energiehaus/-gebäude 40 für Bauherrn wenig attraktiv. Bei Wegfall der Neubauförderung für ein Energiehaus/-gebäude 55 droht ein Rückfall auf das niedrigere GEG-Niveau. Das gilt es zu verhindern!“, so Dr.-Ing. Heinrich Bökamp, Präsident der Bundesingenieurkammer.

Auch wenn eine Erhöhung der Energieeffizienzstandards zur Erreichung der Klimaschutzziele aus Sicht von Ingenieurinnen und Ingenieure dringend erforderlich sei, wirke sich eine derart kurzfristige Änderung kontraproduktiv auf das Planen und Bauen aus. Die Planungssicherheit für Bauherren und Planende werde dadurch erheblich beeinträchtigt, das Bauen gehemmt und verzögert. Sinnvoll wäre eine Änderung der Förderstandards im Zusammenhang mit einer entsprechenden Anpassung des Gebäudeenergiegesetzes (GEG). Der Wegfall der Förderung zu diesem frühen Zeitpunkt komme daher zur Unzeit.

Richtigerweise soll sich die Förderung verstärkt an einer CO2-Reduzierung orientieren. Die Effizienzhaus/-gebäude-EE-Klassen leisten dazu einen guten Beitrag. Bei einer kompletten Streichung des Effizienzhauses/-gebäudes 55 wird jedoch unterschlagen, dass ein Effizienzhaus/-gebäude 55 EE ein Schritt in die richtige Richtung, hin zur Klimaneutralität, ist.

Aus Sicht der Bundesingenieurkammer sollte der angekündigte Förderstopp für das Effizienzhaus/-gebäude 55 im Neubaubereich bis zur geplanten Änderung des GEG verschoben werden. Die Förderbestimmungen waren erst am 01. Juli 2021 in Kraft getreten.

Die Bundesingenieurkammer (BIngK) vertritt die gemeinschaftlichen Interessen der 16 Länderingenieurkammern. Seit mehr als 30 Jahren setzt sie sich bundesweit und auf europäischer Ebene für die Belange von rund 45.000 Ingenieurinnen und Ingenieuren ein.

NeueStadt.org | BIngK Themenpartner bei Digital-Kongress

NeueStadt.org | BIngK Themenpartner bei Digital-Kongress 769 769 Bundesingenieurkammer

Der Bundeskongress „Öffentliche Infrastruktur“ des Behörden Spiegel, der jährlich in Berlin stattgefunden hat, wird zum Digital-Kongress NeueStadt.org 2021. Dieser findet erstmals am 8. Dezember 2021 statt und diskutiert Fragen wie: Welche Anforderungen ergeben sich an die Stadtentwicklung und -planung? Gerade in Zeiten von Pandemien und Katastrophenlagen? Wie geht es weiter mit der Digitalisierung der Schulen und mit der Gestaltung digitaler Planungs- und Genehmigungsprozesse? Welche Herausforderungen bestehen bei Bau und Sanierung kommunaler Infrastruktur? Und nicht zuletzt: Wie können Bund und Länder die Kommunen bei der Bewältigung ihrer Aufgaben weiter und besser unterstützen?

Hierzu gibt der Kongress Impulse und Angebote nicht nur an Entscheiderinnen und Entscheider sowie Fachleute aus Rathäusern, Gemeinde- und Stadtparlamenten und Landratsbehörden, kommunalen Zweckverbänden, öffentlichen Unternehmen, sondern auch an die Vertreterinnen und Vertreter von Bund und Ländern, die in ihren Aufgabenbereichen mit den Kommunen befasst sind.

Die Bundesingenieurkammer unterstützt auch in diesem Jahr als Themenpartner das hochrangig besetzte Kongressformat des Behörden Spiegel. Darüber hinaus beteiligt sich BIngK-Präsident Dr.-Ing. Heinrich Bökamp am Fachforum I zum Thema „Planen, Bauen, Betreiben“ sowie BIngK-Vorstandsmitglied Dipl.-Ing. Christoph F. J. Schröder am Forum „VI – Stadtplanung – Wie kann die Mobilitäts- und Verkehrswende gelingen?“.

Logo: Behörden Spiegel/NeueStadt.org

Zu viele Regelungen behindern den Klimaschutz

Zu viele Regelungen behindern den Klimaschutz 1024 1024 Bundesingenieurkammer

Im Hinblick auf die aktuellen Koalitionsverhandlungen hat der Arbeitskreis Energieeffizienz der Bundesingenieurkammer Vorschläge für die Verbesserung der Regelungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) und der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) erarbeitet. Darin wird insbesondere empfohlen, die Nachweisregeln des GEG und der BEG-Förderung aufeinander abzustimmen. Dies würde die Durchführung der energetischen Maßnahmen maßgeblich vereinfachen und damit beschleunigen. Des Weiteren muss durch die Qualifikationen der Akteure sichergestellt werden, dass die energetischen Maßnahmen auch tatsächlich dazu dienen, die Ziele des Klimaschutzes zu erreichen. Die Forderungen werden in die laufenden Verhandlungen der Koalitions-Arbeitsgruppe Bauen und Wohnen eingebracht.

Foto: mehrunissa auf Pixabay

Zu viele Regelungen behindern den Klimaschutz! Ingenieurinnen und Ingenieure sehen dringenden Handlungsbedarf

Zu viele Regelungen behindern den Klimaschutz! Ingenieurinnen und Ingenieure sehen dringenden Handlungsbedarf 150 150 Bundesingenieurkammer

Im Hinblick auf die aktuellen Koalitionsverhandlungen hat der Arbeitskreis Energieeffizienz der Bundesingenieurkammer Vorschläge für die Verbesserung der Regelungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) und der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) erarbeitet. Darin wird insbesondere empfohlen, die Rechenregeln des GEG und der BEG-Förderung aufeinander abzustimmen. Dies würde die Durchführung der energetischen Maßnahmen maßgeblich vereinfachen und damit beschleunigen. Des Weiteren muss durch die Qualifikationen der Akteure sichergestellt werden, dass die energetischen Maßnahmen auch tatsächlich dazu dienen, die Ziele des Klimaschutzes zu erreichen.

Ingenieurinnen und Ingenieure fordern daher:

 Eine Synchronisierung der Nachweisverfahren

Ein Nachweis in der BEG-Förderung muss zwingend denselben Rechenregeln unterliegen wie ein GEG-Nachweis. Dies bringt allen Beteiligten mehr Sicherheit – und sorgt dafür, dass energiesparendes Bauen einfacher wird, den Bauherren und Investoren leichter vermittelbar ist und damit für alle Beteiligten an Attraktivität gewinnt.

Adäquate Anforderung an die Qualifikation
Für die fachgerechte Planung und Umsetzung energetisch hocheffizienter Bauvorhaben sind umfassende bauphysikalische und anlagentechnische Kenntnisse erforderlich. Die Anforderungen an die Qualifikation der Effizienzexperten müssen dieser großen Verantwortung konsequenter Rechnung tragen, als dies bislang der Fall ist.

Die Forderungen werden in die laufenden Verhandlungen der Koalitions-Arbeitsgruppe Bauen und Wohnen eingebracht.

Die Bundesingenieurkammer (BIngK) vertritt die gemeinschaftlichen Interessen der 16 Länderingenieurkammern. Seit mehr als 30 Jahren setzt sie sich bundesweit und auf europäischer Ebene für die Belange von rund 45.000 Ingenieurinnen und Ingenieuren ein.

Deutscher Umweltpreis 2022 | BIngK im Kreis der Vorschlagsberechtigten

Deutscher Umweltpreis 2022 | BIngK im Kreis der Vorschlagsberechtigten 1200 640 Bundesingenieurkammer

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt verleiht jährlich den Deutschen Umweltpreis. Der Preis zeichnet Einsatz und Leistungen aus, die entscheidend und in vorbildhafter Weise zum Schutz und zur Erhaltung unserer Umwelt beigetragen haben oder in Zukunft zu einer deutlichen Umweltentlastung beitragen werden. Der mit 500.000 Euro dotierte Preis ist einer der renommiertesten Umweltauszeichnungen Europas und wird 2022 zum 30. Mal verliehen.

Ab sofort läuft das Auswahlverfahren. Vorschlagsberechtigt sind Forschungs- und Naturschutzeinrichtungen ebenso wie Arbeitgeber- und Branchenverbände sowie Gewerkschaften, Kirchen und Medien. Die Bundesingenieurkammer zählt seit diesem Jahr ebenfalls zu dem Kreis der Vorschlagsberechtigten.

Vorschläge für herausragende Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Forschung, Gesellschaft sowie kleine und mittelständische Unternehmen können bis zum 15. Januar 2022 eingereicht werden. Nach Ablauf der Vorschlagsfrist prüft und bewertet zunächst die DBU-Geschäftsstelle alle Vorschläge unter Einbindung externer Gutachten. Im nächsten Schritt gehen die Empfehlungen an eine 16-köpfige hochkarätig besetzten Jury mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Aufbauend auf die Bewertung der Jury trifft dann das DBU-Kuratorium die finale Entscheidung.

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