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Eva Hämmerle

Neue Plattform bündelt Weiterbildungsangebote der Ingenieurkammern

Neue Plattform bündelt Weiterbildungsangebote der Ingenieurkammern 1920 1080 Bundesingenieurkammer

Die Ingenieurkammern haben ein neues Fort- und Weiterbildungsportal gestartet. Das Portal www.fortbildung.ing bietet Ingenieurinnen und Ingenieuren erstmals eine zentrale Anlaufstelle zur Suche nach Angeboten der Länderingenieurkammern. Ziel ist es, Schulungen, Seminare und Qualifizierungsprogramme übersichtlich und schnell auffindbar zu machen. Die Plattform ist frei zugänglich. So können auch Nicht-Mitglieder an den Kursen teilnehmen und von den qualifizierten Angeboten profitieren.

Angesichts des stetigen technologischen Wandels sowie wachsender regulatorischer und wirtschaftlicher Anforderungen kommt der kontinuierlichen Weiterbildung im Ingenieurwesen eine zentrale Bedeutung zu. Gleichzeitig ist der Weiterbildungsmarkt in Deutschland stark fragmentiert. Das neue Portal www.fortbildung.ing bündelt die umfassenden Angebote der Ingenieurkammern und stellt sie in einer einheitlichen, strukturierten Umgebung zur Verfügung.

Eine intuitive Such- und Filterfunktion ermöglicht es Nutzerinnen und Nutzern, Weiterbildungen gezielt nach Fachgebieten, Themen oder Formaten zu recherchieren. Das Angebot umfasst unter anderem Schulungen in den Bereichen Tragwerksplanung, Brandschutz, Digitalisierung sowie interdisziplinäre Themen wie Projektmanagement und wird kontinuierlich erweitert. Damit richtet sich die Plattform sowohl an Berufseinsteiger als auch an erfahrene Fach- und Führungskräfte.

„Die Anforderungen an Ingenieurinnen und Ingenieure verändern sich stetig. Eine Kernaufgabe der Ingenieurkammern ist das lebenslange Lernen zu fördern. Unser neues Portal bündelt die Weiterbildungsangebote der Ingenieurkammern und macht sie schnell und transparent auffindbar.“

Dr.-Ing. Ulrich Scholz, Vorstandsmitglied der Bundesingenieurkammer

Mit der neuen Weiterbildungsplattform vereinfachen die Ingenieurkammern den Zugang zu Qualifizierungsangeboten im Ingenieurwesen und unterstützen die berufliche Weiterentwicklung nachhaltig.

Lebenslanges Lernen im Bauingenieurwesen: zwischen KI und nachhaltigem Denken

Lebenslanges Lernen im Bauingenieurwesen: zwischen KI und nachhaltigem Denken 1920 1080 Bundesingenieurkammer

Das Bauingenieurwesen befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Jahrzehntelang gesichertes Fachwissen muss sich in immer kürzeren Abständen mit neuen Technologien, Normen und gesellschaftlichen Anforderungen auseinandersetzen. Lebenslanges Lernen ist für Ingenieurinnen und Ingenieure keine Floskel, sondern eine zentrale Voraussetzung für verantwortungsvolles Handeln im Bauwesen.

Besonders deutlich wird dies im Umgang mit Künstlicher Intelligenz. KI-gestützte Werkzeuge unterstützen bereits heute bei der Tragwerksplanung, der Bauablaufoptimierung oder der Auswertung großer Datenmengen aus Bestandsbauwerken. Diese Systeme versprechen Effizienz und Präzision, ersetzen jedoch nicht das ingenieurmäßige Urteilsvermögen. Im Gegenteil: Sie erfordern ein vertieftes Verständnis ihrer Funktionsweise, ihrer Grenzen und ihrer impliziten Annahmen. Wer KI lediglich anwendet, ohne sie kritisch einordnen zu können, riskiert Fehlentscheidungen mit weitreichenden Folgen.

Parallel dazu gewinnt das Thema Nachhaltigkeit im Bauwesen massiv an Bedeutung. Lebenszyklusanalysen, CO₂-Bilanzen und die Betrachtung grauer Energien erweitern den klassischen Fokus auf Tragfähigkeit und Wirtschaftlichkeit. Bauingenieurinnen und Bauingenieure müssen heute in der Lage sein, Bauwerke über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg zu bewerten – von der Rohstoffgewinnung über Nutzung und Instandhaltung bis hin zu Rückbau und Wiederverwertung. Dieses Denken in Systemen ist anspruchsvoll und erfordert kontinuierliche Weiterbildung, da Methoden, Datenbanken und Bewertungsmaßstäbe sich stetig weiterentwickeln.

Lebenslanges Lernen bedeutet in diesem Kontext mehr als das Sammeln von Fortbildungspunkten. Es ist eine Haltung: die Bereitschaft, das eigene Wissen regelmäßig zu hinterfragen, neue Werkzeuge auszuprobieren und interdisziplinär zu denken. Gerade im Spannungsfeld zwischen KI und Nachhaltigkeit zeigt sich, dass technischer Fortschritt und gesellschaftliche Verantwortung untrennbar miteinander verbunden sind.

Das Bauingenieurwesen der Zukunft braucht daher Fachleute, die nicht nur rechnen und konstruieren können, sondern auch lernen, reflektieren und einordnen. Lebenslanges Lernen ist dabei kein Zusatz – es ist das Fundament.

Das neue Weiterbildungsportal www.fortbildung.ing der Ingenieurkammern trägt dazu bei, den Zugang zu Qualifizierung im Ingenieurwesen zu vereinfachen und die berufliche Weiterentwicklung nachhaltig zu unterstützen. Das Portal ist frei zugänglich. So können auch Nicht-Mitglieder an den Kursen teilnehmen und von den qualifizierten Angeboten profitieren.

Dr.-Ing. Ulrich Scholz
Vorstandsmitglied der Bundesingenieurkammer

BIngK-Stellungnahme: Eckpunkte für einen Gebäudetyp E

BIngK-Stellungnahme: Eckpunkte für einen Gebäudetyp E 150 150 Bundesingenieurkammer

Die Bundesregierung treibt die Einführung des Gebäudetyps E voran, um Bauen einfacher, schneller und kostengünstiger zu machen. Am 20. November 2025 legten das Justiz- und das Bauministerium gemeinsame Eckpunkte vor, die rechtssichere Vereinbarungen über vereinfachte Bauverträge ermöglichen sollen. Zunächst sollte ein Referentenentwurf bis Ende 2026 vorliegen, doch die Kammern drängten unter anderem auf mehr Tempo. Ziel ist nun, im Frühjahr den Entwurf zu veröffentlichen. Kritiker fordern klare Regeln zur Sicherheit und Wohnqualität.

Die Bundesingenieurkammer und die Bundesarchitektenkammer haben Mitte Januar 2026 eine gemeinsame Stellungnahme zum Eckpunktepapier abgegeben, das einen Gebäudetyp-E-Vertrag vorsieht. Der Konsultation der Fachverbände bildet den Auftakt zu einem Dialogprozess, in dessen Anschluss dann ein Referentenentwurf erarbeitet werden soll.

Die planenden Berufe benennen klare Eckpunkte für die Regulierung des Gebäudetyp E. Künftig soll es keine automatische vertragliche Verpflichtung mehr geben, die anerkannten Regeln der Technik einzuhalten oder sie zur Bestimmung der üblichen Beschaffenheit heranzuziehen. Zudem soll bei Verträgen mit Unternehmern auf eine detaillierte Aufklärung verzichtet werden. Für Verbraucher sind stattdessen vereinfachte Informationspflichten vorgesehen, um Planen und Bauen rechtssicherer, schneller und praxisnäher zu gestalten. Unstreitig soll es bei sicherheitsrelevanten Bereichen aber keine Abweichungsmöglichkeiten geben.

Die Bundesingenieurkammer wird an dem Dialogprozess beteiligen und dabei auch in den dazu gebildeten Arbeitsgruppen mitarbeiten.

Als wesentliche Eckpunkte für ein Regelung des Gebäudetyp E werden seitens der Planer darin genannt:

– keine automatische vertragliche Verpflichtung zur Einhaltung der anerkannten Regeln der Technik (aRdT);

– keine Heranziehung von aRdT zur Bestimmung der üblichen Beschaffenheit;

– keine detaillierte Aufklärung bei Verträgen mit Unternehmern;

– vereinfachte Information bei Verträgen mit Verbrauchern.

BIngK-Stellungnahme: Eckpunkte für einen Gebäudetyp E

BIngK-Stellungnahme: Eckpunkte für einen Gebäudetyp E 1344 768 Bundesingenieurkammer

Die Bundesregierung treibt die Einführung des Gebäudetyp E voran, um Bauen einfacher, schneller und kostengünstiger zu machen. Am 20. November 2025 legten das Justiz- und das Bauministerium gemeinsame Eckpunkte vor, die rechtssichere Vereinbarungen über vereinfachte Bauverträge ermöglichen sollen. Zunächst sollte ein Referentenentwurf bis Ende 2026 vorliegen, doch die Kammern drängten unter anderem auf mehr Tempo. Ziel ist nun, im Frühjahr den Entwurf zu veröffentlichen. Kritiker fordern klare Regeln zur Sicherheit und Wohnqualität.

Mitte Januar 2026 haben die Bundesingenieurkammer und Bundesarchitektenkammer eine gemeinsame Stellungnahme zum Eckpunktepapier abgegeben, das einen Gebäudetyp-E-Vertrag vorsieht. Der Konsultation der Fachverbände bildet den Auftakt zu einem Dialogprozess, in dessen Anschluss dann ein Referentenentwurf erarbeitet werden soll.

Für die Regulierung des Gebäudetyp E benennen die planenden Berufe klare Eckpunkte. Künftig soll es keine automatische vertragliche Verpflichtung mehr geben, die anerkannten Regeln der Technik einzuhalten oder sie zur Bestimmung der üblichen Beschaffenheit heranzuziehen. Zudem soll bei Verträgen mit Unternehmern auf eine detaillierte Aufklärung verzichtet werden. Für Verbraucher sind stattdessen vereinfachte Informationspflichten vorgesehen, um Planen und Bauen rechtssicherer, schneller und praxisnäher zu gestalten. Unstreitig soll es bei sicherheitsrelevanten Bereichen aber keine Abweichungsmöglichkeiten geben.

Die Bundesingenieurkammer wird an dem Dialogprozess beteiligen und dabei auch in den dazu gebildeten Arbeitsgruppen mitarbeiten.

Als wesentliche Eckpunkte für ein Regelung des Gebäudetyp E der Planerinnen und Planer:

– keine automatische vertragliche Verpflichtung zur Einhaltung der anerkannten Regeln der Technik (aRdT);

– keine Heranziehung von aRdT zur Bestimmung der üblichen Beschaffenheit;

– keine detaillierte Aufklärung bei Verträgen mit Unternehmern;

– vereinfachte Information bei Verträgen mit Verbrauchern.

anotHERVIEWture Award: Wenn Frauen die Bauwelt neu denken

anotHERVIEWture Award: Wenn Frauen die Bauwelt neu denken 1920 1080 Bundesingenieurkammer

Die Zukunft des Bauens braucht neue Perspektiven – und vor allem mehr Sichtbarkeit für jene, die sie maßgeblich gestalten. Der anotHERVIEWture Award richtet sich gezielt an Frauen im Ingenieurwesen und in der Architektur, die mit ihren Projekten, Ideen und Haltungen einen anderen Blick auf unsere gebaute Umwelt eröffnen. Die Auszeichnung wurde von der Bundeskammer für Ziviltechniker:innen ausgelobt. Bewerbungen sind vom 31. März bis 30. Juni 2026 möglich. Die Bundesingenieurkammer ist Kooperationspartnerin.

Der Award schafft eine Bühne für Frauen, die Verantwortung übernehmen, Innovation vorantreiben und das Bauen in all seinen Maßstäben neu definieren – von der Konstruktion über den Entwurf bis hin zu Infrastruktur. Ausgezeichnet werden Beiträge, die technische Qualität mit gesellschaftlicher Relevanz, Nachhaltigkeit und einer klaren Haltung verbinden. Die feierliche Preisverleihung findet am 22. Oktober 2026 in Wien statt.

Im Jahr 2024 wurde die deutsche Bauingenieurin Johanna Arnold, Geschäftsführerin Shortlist GmbH, in der Kategorie „National/International Female Achievement of the Year“ von der internationalen Fachjury für ihre preiswürdige Leistung ausgezeichnet.

Neue Blickwinkel als Schlüssel zur Transformation
Ingenieurwesen und Architektur stehen vor tiefgreifenden Herausforderungen: Klimawandel, Ressourcenknappheit, Mangel an bezahlbaren Wohnraum und die Transformation unserer Städte erfordern mutige Antworten. Der anotHERVIEWture Award macht sichtbar, dass Frauen in diesen Disziplinen entscheidende Impulse liefern – oft mit interdisziplinären, reflektierten und zukunftsorientierten Ansätzen. Der Fokus liegt auf realisierten Projekten, die zeigen, wie vielfältig und wirksam weibliche Perspektiven in der Baukultur sind.

Die Bauwelt braucht neue Stimmen, die den Mut haben, anders zu denken. Der Preis zeichnet Frauen im Bauwesen aus, die eine Branche im Wandel prägen und eine Vorbildrolle einnehmen.

Wilhelmina Katzschmann, Vorstandsmitglied der Bundesingenieurkammer und Jurymitglied.

Sichtbarkeit, Vernetzung und Vorbilder
Der anotHERVIEWture Award ist mehr als eine Auszeichnung: Er ist ein Statement für Diversität, Chancengleichheit und Qualität. Die prämierten Arbeiten werden öffentlich präsentiert und leisten einen wichtigen Beitrag zur fachlichen und gesellschaftlichen Debatte. Gleichzeitig fördert der Award den Austausch zwischen Ingenieurinnen und Architektinnen unterschiedlicher Generationen und Arbeitsfelder. So entstehen Netzwerke, Vorbilder und neue Narrative für eine Branche im Wandel.

Aufruf an Bauingenieurinnen
Bauingenieurinnen sind ausdrücklich eingeladen, am anotHERVIEWture Award teilzunehmen. Ob Tragwerksplanung, Infrastruktur, Nachhaltigkeit oder Digitalisierung – ihre Arbeit prägt die gebaute Umwelt maßgeblich.

Bringen Sie Ihre Expertise, Ihre Haltung und Ihren „Blick auf das Bauen“ ein. Nutzen Sie den anotHERVIEWture Award, um Ihre Projekte sichtbar zu machen, andere Frauen zu inspirieren und die Zukunft von Architektur und Ingenieurwesen aktiv mitzugestalten.  In der Kategorie „National/International Female Achievement of the Year“ ist dies möglich.

Jetzt ist der richtige Moment, Ihre Perspektive zu zeigen.

Die Bundesingenieurkammer sagt Danke

Die Bundesingenieurkammer sagt Danke 1920 1080 Bundesingenieurkammer

Nach mehr als zehn Jahren engagierter Arbeit verabschiedete sich der Vorsitzende des Ausschusses Bildung, Prof. Dr.-Ing. Klaus-Peter Meßmer, aus seinem Amt. Als Mitbegründer des Ausschusses hat der Hochschulprofessor diesen von Beginn an maßgeblich gestaltet und über ein Jahrzehnt hinweg mit fachlicher Tiefe, Weitblick und persönlichem Einsatz geleitet.

Sein Engagement war getragen von der Überzeugung, dass Bildung das Fundament eines leistungsfähigen und zukunftssicheren Bauingenieurwesens ist. In einer Zeit rasanter technischer, gesellschaftlicher und ökologischer Veränderungen hat er den Ausschuss zu einer zentralen Plattform für den Austausch zwischen Hochschule, Praxis und Kammern entwickelt. Themen wie die Weiterentwicklung von Studiengängen, der Nachwuchsgewinnung sowie lebenslanges Lernen standen dabei kontinuierlich im Fokus. Auch bei der Fortentwicklung des Berufes des „Bauzeichners“ hin zum „Bautechnischen Konstrukteur“ war Professor Meßmer im wesentlichen Maße beteiligt.

Besonders hervorzuheben ist sein persönlicher Einsatz: Mit großer Verlässlichkeit, Offenheit für neue Ideen und der Fähigkeit, unterschiedliche Perspektiven zusammenzuführen, hat er den Ausschuss geleitet. Seine Erfahrung aus der Lehre brachte er ebenso ein wie sein Verständnis für die Anforderungen der Praxis. Damit hat er Brücken gebaut – zwischen Generationen, Institutionen und Disziplinen.

Unter seiner Leitung wurden wichtige Impulse gesetzt, die weit über den Ausschuss hinaus Wirkung entfaltet haben. Er hat Bildung nicht als Selbstzweck verstanden, sondern als zentrale Voraussetzung dafür, dass Bauingenieurinnen und Bauingenieure Verantwortung für Sicherheit, Nachhaltigkeit und Innovation übernehmen können.

„Die Bundesingenieurkammer und der gesamte Berufsstand dankt herzlich für mehr als zehn Jahre außerordentlichen Einsatz, fachliche Kompetenz und persönliches Engagement. Der Ausschuss Bildung steht heute auf einem starken Fundament – nicht zuletzt dank seines Wirkens,“ so Dr.-Ing. Heinrich Bökamp.

Zum neuen Vorsitzenden des Ausschusses wurde Prof. Dr.-Ing. Helmut Schmeitzner einstimmig gewählt.

Der Ausschuss Bildung der Bundesingenieurkammer, unten: Dr.-Ing. Hubertus Brauer, Prof. Dr.-Ing. Helmut Schmeitzner, Prof. Dr.-Ing. Klaus-Peter Meßmer, Prof. Dr.-Ing. Kathy Meiss, Dr. Peter Traichel; oben: Dr.-Ing. Rico Löbig, Dipl.-Ing. Christine Mörgen, Dr. Ulrike Raczek, Chantal Stamm M.BP. © BIngK

Turnusmäßige Wahlen der Arbeitskreise und Ausschüsse der Bundesingenieurkammer

Turnusmäßige Wahlen der Arbeitskreise und Ausschüsse der Bundesingenieurkammer 1239 697 Bundesingenieurkammer

In den nachfolgenden Arbeitskreisen und Ausschüsse fanden turnusmäßig Wahlen von Vorsitz und deren Stellvertretung statt. Die Wahlperiode dauert fünf Jahre. Herzlichen Glückwunsch zur Wahl und vielen Dank für das Engagement.

Ausschuss Bildung

Vorsitzender: Prof. Dr.-Ing. Helmut Schmeitzner (Baukammer Berlin)

Arbeitskreis Digitalisierung

Vorsitzender: Dipl.-Ing. Markus Kramer (Ingenieurkammer-Bau Nordrhein-Westfalen)
Stellv. Vorsitzender: Dipl.-Ing. Stefan Ulbrich (Ingenieurkammer Mecklenburg-Vorpommern)

Arbeitskreis Fort- und Weiterbildung

Vorsitzende: Dr. Ulrike Raczek (Bayerische Ingenieurekammer-Bau)
Stellvertreter: Dipl.-Ing. Christoph Heemann (Ingenieurkammer-Bau Nordrhein-Westfalen)

Arbeitskreis Nachhaltigkeit & Energie

Vorsitzender: Dipl.-Ing. Friedhelm Maßong (Ingenieurkammer Baden-Württemberg)
Stellv. Vorsitzende: Dipl.-Ing. Christine Mörgen (Ingenieurkammer des Saarlandes)

Arbeitskreis Vergabe

Vorsitzender: Dr.-Ing. Werner Weigl (Bayerische Ingenieurekammer-Bau)
Stellv. Vorsitzender: Dr. Alexander Petschulat (Ingenieurkammer-Bau Nordrehin-Westfalen)

Bundesingenieurkammer ist Allianz für eine wasserbewusste Stadtentwicklung beigetreten

Bundesingenieurkammer ist Allianz für eine wasserbewusste Stadtentwicklung beigetreten 1920 1080 Bundesingenieurkammer

Klimawandel, Versiegelung und wachsende Städte verschärfen den Umgang mit Wasser. Starkregen überlastet Kanäle, Hitzeperioden trocknen Böden aus und Trinkwasser wird regional knapp. Wasserbewusste Stadtentwicklung reagiert darauf, indem sie Wasser als gestaltendes Element begreift – nicht als Problem, das möglichst schnell über Leitungssysteme abgeführt werden muss.

Kernprinzip ist der natürliche Wasserkreislauf in der Stadt: Regenwasser wird vor Ort zurückgehalten, versickert oder verdunstet. Gründächer, Schwammstadt-Konzepte, offene Mulden und entsiegelte Flächen kühlen die Stadt, mindern Überflutungsrisiken und verbessern die Biodiversität. Gleichzeitig entlasten sie die Infrastruktur und sparen langfristig Kosten. So verbindet nachhaltiges Bauen Klimaanpassung, Ressourcenschutz und Lebensqualität.

Eine Schlüsselrolle übernehmen Verkehrs- und Stadtplaner:innen sowie Ingenieur:innen des Wasserbaus und der Siedlungswasserwirtschaft. Planer:innen integrieren Wasser frühzeitig in Quartiers- und Freiraumkonzepte, verknüpfen Nutzungen und schaffen Räume, die sowohl funktional als auch resilient sind. Fachingenieur:innen entwickeln die technischen Lösungen: vom Regenwassermanagement über wassersensible Straßenprofile bis hin zu innovativen Speicher- und Wiederverwendungssystemen. Durch innovative Materialien und Bauweisen sorgen sie dafür, dass Bauwerke, Straßen und Plätze gegen Starkregenereignisse gerüstet sind. Damit leisten sie einen entscheidenden Beitrag zur Überflutungsvorsorge, zur Kühlung des Stadtklimas und zur Schonung der Kanalnetze.

Nur wenn die beteiligten Fachdisziplinen bei Planung und Technik sowie die Politik und Gesellschaft zusammenspielen, entsteht eine wasserbewusste Stadtentwicklung. Die Bundesingenieurkammer ist Ende 2025 der „Allianz für eine wasserbewusste Stadtentwicklung“ beigetreten und wird sich aktiv in die Arbeit der Allianz einbringen.

„Blau-grüne Infrastruktur verbindet Wasser und Grün zu einem wirksamen Schutzschild gegen Hitze, Starkregen und den Verlust urbaner Lebensqualität. Wasserbewusste Stadtentwicklung bedeutet, Wasser nicht länger zu verdrängen, sondern es als natürlichen Partner für klimaresiliente, lebenswerte Städte zu verstehen.“

Christoph F.-J. Schröder, Vorstandsmitglied der Bundesingenieurkammer

Deutscher Ingenieurbaupreis 2026 ausgelobt

Deutscher Ingenieurbaupreis 2026 ausgelobt 150 150 Bundesingenieurkammer

Berlin, 9. Januar 2026. Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen und die Bundesingenieurkammer loben gemeinsam den Deutschen Ingenieurbaupreis 2026 aus. Das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung führt das Verfahren durch. Der Staatspreis der Bundesrepublik Deutschland würdigt alle zwei Jahre herausragende Ingenieurleistungen und macht deren Bedeutung für Baukultur, Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Entwicklung sichtbar. Bewerbungen sind bis zum 6. März 2026 möglich. Insgesamt werden Preisgelder in Höhe von 60.000 Euro vergeben, darunter der Staatspreis, außerdem bis zu fünf Auszeichnungen sowie der Nachwuchspreis.

Ausgezeichnet werden beispielhafte Ingenieurbauwerke und Ingenieurleistungen, die konstruktiv überzeugen, innovative Lösungsansätze bieten und einen Beitrag zu Energieeffizienz, Ressourcenschonung und zukunftsfähigem Bauen leisten. Teilnahmeberechtigt sind Ingenieurinnen und Ingenieure gemeinsam mit ihrer Bauherrschaft. Eingereicht werden können Projekte aus dem konstruktiven oder funktionellen Ingenieurbau, die zwischen dem 1. Januar 2023 und dem 9. Januar 2026 fertiggestellt wurden.

Sören Bartol, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen: „Innovatives Schiffshebewerk, denkmalgerecht modernisierte Brücke oder ressourcenschonend gebaute Werkhalle – die Bandbreite der Ingenieurleistungen ist enorm. Das hat der letzte Staatspreis eindrucksvoll gezeigt. Jeden Tag fahren unzählige Menschen durch Tunnel, arbeiten in einem Bürogebäude oder nutzen die Bahn. Gute Ingenieurinnen und Ingenieure werden schon immer mit Deutschland verbunden. Sie tragen zur Wettbewerbsfähigkeit und zum technischen Fortschritt bei. Der Staatspreis würdigt, was Ingenieurinnen und Ingenieure leisten, wie sie Nachhaltigkeit und attraktive Lebensräume verbinden. Wir zeichnen auch in diesem Jahr wieder herausragende Projekte aus und legen einen besonderen Fokus auf die Leistung unserer Nachwuchstalente. Bewerben Sie sich!“

Dr.-Ing. Heinrich Bökamp, Präsident der Bundesingenieurkammer, unterstreicht die gesellschaftliche Bedeutung und Verantwortung des Ingenieurbaus: „Ingenieurbauwerke prägen nicht nur unsere Städte, sondern sind auch entscheidend für eine nachhaltige und zukunftsfähige Baukultur in Deutschland. Gerade angesichts steigender Anforderungen an Ressourcenschonung und innovative Bauweisen zeigt der Deutsche Ingenieurbaupreis, wie Ingenieurinnen und Ingenieure mit ihren Projekten Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt übernehmen.“

Fachjury entscheidet über Preisträgerinnen und Preisträger
Eine Fachjury entscheidet über die Vergabe des Staatspreises sowie des Nachwuchspreises und der Auszeichnungen. Sie wählt nach den Kriterien „Konstruktion“, „Innovation“, „Gestaltung“, „Nachhaltigkeit“ und „Ressourceneffizienz“ aus. Neu im Jahr 2026: Der 2024 eingeführte Nachwuchspreis richtet sich ab sofort nicht nur an junge Büroinhaberinnen und Büroinhaber, sondern auch an die Projektleitungen des eingereichten Projektes – in diesem Jahr der Jahrgänge 1981 oder jünger. Damit wird das Engagement junger Ingenieurinnen und Ingenieure besonders hervorgehoben und deren Innovationskraft sichtbar gemacht.

Weitere Informationen sowie Anmeldung und Einreichung unter www.bbr.bund.de/deutscher-ingenieurbaupreis

Bildmaterial zur Auslobung: https://bingk.de/dingbp2026presse

Deutscher Ingenieurbaupreis 2026 ausgelobt

Deutscher Ingenieurbaupreis 2026 ausgelobt 2560 1707 Bundesingenieurkammer

Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen und die Bundesingenieurkammer loben gemeinsam den Deutschen Ingenieurbaupreis 2026 aus. Das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung führt das Verfahren durch. Der Staatspreis der Bundesrepublik Deutschland würdigt alle zwei Jahre herausragende Ingenieurleistungen und macht deren Bedeutung für Baukultur, Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Entwicklung sichtbar. Bewerbungen sind bis zum 6. März 2026 möglich. Insgesamt werden Preisgelder in Höhe von 60.000 Euro vergeben, darunter der Staatspreis, außerdem bis zu fünf Auszeichnungen sowie der Nachwuchspreis.

Der Staatspreis ist die bedeutendste Auszeichnung für Ingenieurinnen und Ingenieure in Deutschland

Ausgezeichnet werden beispielhafte Ingenieurbauwerke und Ingenieurleistungen, die konstruktiv überzeugen, innovative Lösungsansätze bieten und einen Beitrag zu Energieeffizienz, Ressourcenschonung und zukunftsfähigem Bauen leisten. Teilnahmeberechtigt sind Ingenieurinnen und Ingenieure gemeinsam mit ihrer Bauherrschaft. Eingereicht werden können Projekte aus dem konstruktiven oder funktionellen Ingenieurbau, die zwischen dem 1. Januar 2023 und dem 9. Januar 2026 fertiggestellt wurden.

Weitere Informationen sowie Anmeldung und Einreichung unter www.bbr.bund.de/deutscher-ingenieurbaupreis

Der Staatspreis ist die bedeutendste Auszeichnung für Ingenieurinnen und Ingenieure in Deutschland und wird in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal in gemeinsamer Trägerschaft des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen und der Bundesarchitektenkammer verliehen.

„Innovatives Schiffshebewerk, denkmalgerecht modernisierte Brücke oder ressourcenschonend gebaute Werkhalle – die Bandbreite der Ingenieurleistungen ist enorm. Das hat der letzte Staatspreis eindrucksvoll gezeigt. Jeden Tag fahren unzählige Menschen durch Tunnel, arbeiten in einem Bürogebäude oder nutzen die Bahn. Gute Ingenieurinnen und Ingenieure werden schon immer mit Deutschland verbunden. Sie tragen zur Wettbewerbsfähigkeit und zum technischen Fortschritt bei. Der Staatspreis würdigt, was Ingenieurinnen und Ingenieure leisten, wie sie Nachhaltigkeit und attraktive Lebensräume verbinden. Wir zeichnen auch in diesem Jahr wieder herausragende Projekte aus und legen einen besonderen Fokus auf die Leistung unserer Nachwuchstalente. Bewerben Sie sich!“

Sören Bartol, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen

Der Staatspreis würdigt sowohl den Innovationsgeist als auch die gesellschaftliche Bedeutung und Verantwortung des Ingenieurbaus.

„Ingenieurbauwerke prägen nicht nur unsere Städte, sondern sind auch entscheidend für eine nachhaltige und zukunftsfähige Baukultur in Deutschland. Gerade angesichts steigender Anforderungen an Ressourcenschonung und innovative Bauweisen zeigt der Deutsche Ingenieurbaupreis, wie Ingenieurinnen und Ingenieure mit ihren Projekten Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt übernehmen.“

Dr.-Ing. Heinrich Bökamp, Präsident der Bundesingenieurkammer

Neu im Jahr 2026: Der 2024 eingeführte Nachwuchspreis richtet sich ab sofort nicht nur an junge Büroinhaberinnen und Büroinhaber, sondern auch an die Projektleitungen des eingereichten Projektes – in diesem Jahr der Jahrgänge 1981 oder jünger. Damit wird das Engagement junger Ingenieurinnen und Ingenieure besonders hervorgehoben und deren Innovationskraft sichtbar gemacht.

Beurteilung durch Fachjury
Eine Fachjury entscheidet über die Vergabe des Staatspreises sowie des Nachwuchspreises und der Auszeichnungen. Sie wählt nach den Kriterien „Konstruktion“, „Innovation“, „Gestaltung“, „Nachhaltigkeit“ und „Ressourceneffizienz“ aus. Das Wettbewerbsverfahren wird vom Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung durchgeführt. Die Jury tagt in zwei Sitzungen. In der ersten Sitzung werden bis zu 10 Projekte für die engere Wahl ausgewählt und anschließend von den Jurymitgliedern vor Ort besichtigt. Die für eine Auszeichnung nominierten Projekte und Ingenieurbüros werden im Anschluss öffentlich bekanntgegeben (ohne Rangfolge). Die Preisverleihung mit Bekanntgabe des Staatspreises und des Nachwuchspreises sowie der Auszeichnungen wird am 14. Oktober 2026 in Berlin stattfinden.

Der Jury des Ingenieurbaupreises 2026 gehören an:

M.Eng. Johanna Arnold, Shortlist GmbH

Prof. Dr.-Ing. Annette Bögle, HafenCity Universität Hamburg

Prof. Dr.-Ing. Jan Knippers, Universität Stuttgart

Prof. Dr.-Ing. Dipl.-Wirt.-Ing. Michaela Lambertz, Technische Hochschule Köln

MinDr Dirk Scheinemann, Abteilungsleiter B im Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen

Prof. Dr.-Ing. Helmut Schmeitzner, Vorstandsmitglied Bundesingenieurkammer

Dipl.-Ing. Tobias Wiesenkämper, Ripkens Wiesenkämper Beratende Ingenieure PartGmbB, Essen

Stellvertretende Preisrichterinnen und Preisrichter:
Prof. Dr.-Ing. Inka Mai, Technische Universität Berlin, Institut für Bauingenieurwesen
Petra Wesseler
, Präsidentin des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung, Berlin

Gewinner des Staatspreises 2024

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Gewinner des Nachwuchspreises 2024

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