Bundesingenieurkammer begrüßt Klimaschutzplan, zweifelt aber an Erreichbarkeit der Ziele

Die Bundesingenieurkammer (BIngK) begrüßt den Anfang der Woche beschlossenen Klimaschutzplan der Bundesregierung. Allerdings fordert die Bundesingenieurkammer konkrete Richtlinien für die Bewertung der Wirtschaftlichkeit von energetischen Sanierungsmaßnahmen.

„Damit Bauherren von der Sinnhaftigkeit energetischer Gebäudesanierungen überzeugt werden können, brauchen wir ganz klare Definitionen dafür, wann energieeffiziente Maßnahmen wirtschaftlich sind und wann nicht. Ingenieurinnen und Ingenieure müssen Häuslebauer oder Bauherren richtig und rechtssicher beraten können“, sagte der Präsident der Bundesingenieurkammer, Dipl.-Ing. Hans-Ullrich Kammeyer.

Energieeffizienzmaßnahmen und Wirtschaftlichkeit müssen ausbalanciert sein, um die Akzeptanz energiesparender Sanierungen zu erhöhen. Aber bisher fehle eine eindeutige Definition, wie die Wirtschaftlichkeit von Sanierungsmaßnahmen – insbesondere im Gebäudebestand – festgestellt und bewertet wird, so Kammeyer weiter.

„Hierzu brauchen wir vom Bundesministerium dringend eine konkrete Definition des Wirtschaftlichkeitsbegriffes. Nur so lassen sich aus Sicht der Planer die ehrgeizigen Klimaschutzziele langfristig erreichen“, betonte der Präsident der Bundesingenieurkammer abschließend.

Die ausführliche Stellungnahme der BIngK zum Klimaschutzplan 2050 finden Sie hier

Bildquelle: Rainer Sturm  / pixelio.de

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