Die BIngK auf der BAU 2019 in München

Vom 14. bis 19. Januar fand die BAU 2019 in München statt. Auch die Bundesingenieurkammer war dort bei verschiedenen Veranstaltungsformaten vertreten und maßgeblich in diverse Tagungen und Konferenzen eingebunden.

Zum Auftakt der diesjährigen Messe diskutierte Bundesingenieurkammerpräsident, Dipl.-Ing. Hans-Ullrich Kammeyer, im Rahmen der Konferenz „Effizient, qualitätvoll + digital – Wege in das Bauen von morgen“ des Bundesministeriums des Inneren, für Bau und Heimat (BMI) über das Potential der Digitalisierung für die Bauindustrie. Ebenfalls auf dem Podium vertreten waren Baustaatssekretär Gunther Adler, Barbara Ettinger-Brinckmann (Präsidentin der Bundesarchitektenkammer), Prof. Achim Menges, Reinhard Quast (Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes e.V.) sowie Dr. Matthias Rippmann.

Im Anschluss nahm Hans-Ullrich Kammeyer an der Arbeitsgruppe zum Thema „Kostensenkung im Wohnungsbau“ teil. Diese wurde initiiert von Baustaatssekretär Gunther Adler. Hier ging es in erster Linie um die Fragen, wie investive Impulse für den Wohnungsbau gesetzt werden können, wo Potentiale zur Baukostensenkung gesehen werden und wie sich die Fachkräftesicherung bewerkstelligen lässt.

Mit der Vortragsreihe Ingenieurbaukunst 2019 stimmte der Verlag Ernst & Sohn auf die Verleihung des Ingenieurpreises des Deutschen Stahlbaues 2019 ein. Passend zum neuen Buch Ingenieurbaukunst 2019 wurden verschiedene Projekte aus dem neuen Buch vorgestellt. Abschließend fand eine Podiumsdiskussion zum Thema „Die Ingenieurbaukunst als Teil unserer Baukultur“ statt. Dr. Bernhard Hauke, Chefredakteur Stahlbau, moderierte die Vortragsreihe, an der auch Hans-Ulrich Kammeyer, Präsident der Bundesingenieurkammer, sowie Reiner Nagel, Vorsitzender Bundesstiftung Baukultur, teilnahmen.

Während einer Veranstaltung des RKW Kompetenzzentrums zum Thema „Digitale Bauarbeitswelt“ wurde der ASBau-Referenzrahmen für Studiengänge des Bauingenieurwesens erstmals offiziell vorgestellt. Dieser enthält die von den ASBau-Mitgliedern gemeinsam erarbeiteten qualitativen und quantitativen Mindestanforderungen einer berufsbefähigenden Bauingenieurausbildung. Mitglieder des ASBau sind die wesentlichen Verbände und Kammern aus Bauplanung und -wirtschaft sowie Hochschulen und Universitäten. Die Bundesingenieurkammer ist ebenfalls Mitglied im ASBau.

Unter der Überschrift „Genial digital – Digitalisierung Bau“ hielt Dipl.-Ing. (FH) Wilhelmina Katzschmann, Vizepräsidentin der IK Rheinland-Pfalz, einen Vortrag zum Thema „Digitalisierung und die Auswirkungen in der Bau-Praxis speziell für Fachingenieure / Bauingenieure“. Veranstalter war der BAKA Bundesverband Altbauerneuerung e.V. Eröffnet wurde das Panel von MinDirig Lothar Fehn Krestas vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat mit einem Beitrag zur „Digitalisierung im Gebäudebereich – aktuelle Entwicklungen aus Sicht des Bundesbauministeriums“.

Zum Abschluss der BAU 2019 fand die Preisverleihung des Wettbewerbes STUDENTEN I GESTALTEN I ZUKUNFT statt. Dieser wurde ebenfalls vom BAKA Bundesverband Altbauerneuerung e.V. ins Leben gerufen. Als Mitglied der Jury begleitete Dipl.-Ing. Ingolf Kluge, Vizepräsident der Bundesingenieurkammer, den Wettbewerb für Studierende. Vor der offiziellen Preisverleihung ging es in einer Talkrunde um zukünftige Berufsbilder im Bereich Planen und Bauen. Auch hier war Dipl.-Ing. Ingolf Kluge für die Bundesingenieurkammer vertreten.

Copy Protected by Chetan's WP-Copyprotect.