Pressemitteilung | Auch Brücken in Deutschland brauchen regelmäßige Kontrollen

Anlässlich des Einsturzes einer Metro-Brücke in Mexikostadt äußerte sich der Präsident der Bundesingenieurkammer zum Zustand der Brücken in Deutschland.

„Es ist immer unfassbar tragisch, wenn ein Bauwerk wie in Mexiko-Stadt einstürzt, vor allem, wenn davon Menschenleben betroffen sind. Brücken stehen für Standfestigkeit und Langlebigkeit. Sie dienen fast unbemerkt tagtäglich und im Laufe der Jahre millionenfach den Menschen, die sie nutzen. Auch in Deutschland gibt es Brücken, die in die Jahre gekommen sind und wir können uns glücklich schätzen, dass bei uns bislang nichts passiert ist“, kommentierte Dr.-Ing. Heinrich Bökamp, Präsident der Bundesingenieurkammer, den Einsturz der Brücke in Mexiko-Stadt.

Es sei daher ungemein wichtig, dass auch in Deutschland Brücken weiterhin regelmäßig einer strengen Kontrolle unterzogen und Instandsetzungsmaßnahmen umgehend fachgerecht durchgeführt würden. An die Politik appellierte der Präsident der Bundesingenieurkammer, auch weiterhin in die Infrastruktur zu investieren und das Brückenbauprogramm sowie andere wichtige Infrastrukturmaßnahmen fortzusetzen. „Wir dürfen uns nicht daran gewöhnen, dass Sicherheit selbstverständlich ist. Denn das ist sie nicht!“, betonte Dr.-Ing. Heinrich Bökamp abschließend.

Die Bundesingenieurkammer (BIngK) vertritt die gemeinschaftlichen Interessen der 16 Länderingenieurkammern. Seit mehr als 30 Jahren setzt sie sich bundesweit und auf europäischer Ebene für die Belange von rund 45.000 Ingenieurinnen und Ingenieuren ein.

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