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HOAI-Vertragsverletzungsverfahren | Urteil für den 4. Juli 2019 angekündigt

HOAI-Vertragsverletzungsverfahren | Urteil für den 4. Juli 2019 angekündigt 1000 1000 Bundesingenieurkammer

Im Vertragsverletzungsverfahren wegen der Mindest- und Höchstsätze der HOAI hat der EuGH nun mit dem 4.07.19 einen Verkündungstermin festgelegt. Die BIngK hofft, dass die Kammer – anders als der Generalanwalt – die Notwendigkeit der verbindlichen Sätze für das Gesamtgefüge im Planungswesen in Deutschland erkennt.

Die Bundesregierung hat im Verfahren gegenüber der Kommission und auch gegenüber dem Gerichtshof wiederholt belegen können, dass die Mindest- und Höchstsätze verhältnismäßig sind und damit keinen Verstoß gegen höherrangiges EU-Recht darstellen. Auch haben andere Mitgliedsstaaten der EU sowie die europäischen Dachverbände der Ingenieure und der Architekten wiederholt betont, dass sie in den Mindest- und Höchstsätzen der HOAI keine wettbewerbsbehindernden Regelungen sehen. Nun hat der EuGH das letzte Wort – hoffen wir, dass er ein Zeichen für Qualität und Verbraucherschutz setzt.

Schülerwettbewerb „Junior.ING“ geht ins Finale

Schülerwettbewerb „Junior.ING“ geht ins Finale 1655 1655 Bundesingenieurkammer

Am 14. Juni 2019 ehren die Ingenieurkammern zum 14. Mal die besten Nachwuchsingenieurinnen und Nachwuchsingenieure Deutschlands. Bundesweit waren Schülerinnen und Schüler aufgerufen, zu planen und zu bauen. Das diesjährige Thema lautete: „Achterbahn – schwungvoll konstruiert“.

In die mehr als 1.700 eingereichten Modelle investierten die Schülerinnen und Schüler durchschnittlich jeweils 23 Stunden Bauzeit, so viel wie nie zuvor.

In den vergangenen Monaten hatten bereits die teilnehmenden Ingenieurkammern der Länder ihre Sieger gekürt. Diese gehen nun in das Rennen um den bundesweiten Titel. Auf die Gewinnerinnen und Gewinner warten – neben Anerkennung und öffentlicher Aufmerksamkeit – auch wieder großartige Preise. Die Deutsche Bahn vergibt darüber hinaus einen Sonderpreis an ein besonders erfolgreiches Mädchenteam.

Der Bundeswettbewerb steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat.

Schülerwettbewerb der Ingenieurkammern
Seit vielen Jahren begeistern die Schülerwettbewerbe der Ingenieurkammern Schüler, Lehrer und die Öffentlichkeit. Mit rund 5.000 Teilnehmenden gehört der Schülerwettbewerb zu einem der größten deutschlandweit. Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler auf spielerische Art und Weise für Naturwissenschaft und Technik zu begeistern. Die Wettbewerbsthemen wechseln jährlich und zeigen so die Vielseitigkeit des Bauingenieurberufs. Auf diesem Weg werben die Ingenieurkammern für ihren Beruf, um damit langfristig dem Fachkräftemangel in den technischen Berufen entgegenzuwirken.

Baukulturwerkstatt „Infrastruktur und Elemente öffentlicher Räume“ in Kooperation mit der BIngK

Baukulturwerkstatt „Infrastruktur und Elemente öffentlicher Räume“ in Kooperation mit der BIngK 724 724 Bundesingenieurkammer

Mobilitäts- und Energieinfrastrukturen prägen unsere Landschaften und städtischen Räume – nicht immer zum Vorteil. Um neue Denkansätze zu diskutieren, lud die Bundesstiftung Baukultur in Kooperation mit der BIngK zur Baukulturwerkstatt „Infrastruktur und Elemente“ nach Köln.

In den Fachvorträgen wurde der Fokus dabei eindeutig auf den Punkt „Vereinbarkeit notwendiger Infrastrukturen mit der baulichen Umwelt“ gelegt. Dipl.-Ing. Konrad Rothfuchs von der Hamburgischen Ingenieurkammer-Bau befasste sich dabei in seinem Vortrag mit „Stadt und Mobiliät“ und zeigte einige Positivbeispiele aus Hamburg. Um Elemente der Sicherheit ging es im Beitrag von Prof. Dr.-Ing. Norbert Gebbeken, Präsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau; insbesondere die Gefahren durch Terrorismus bedürfen adäquater Schutzmaßnahmen, die aber in einem baukulturellen Gesamtkomplex eingebettet werden können. Dr.-Ing. Matthias Kahl berichtete in seinem Vortrag über den Inselbau im Baakenpark der Hamburger Hafencity, einem vielfach prämierten Projekt der Re-Urbanisierung ehemaliger Nutzflächen. BIngK-Präsident Kammeyer hielt zu Beginn der Baukulturwerkstatt ein Grußwort, in dem er betonte, dass Ingenieurleistungen einen wesentlichen Beitrag zur Baukultur leisten würden, aber die Ingenieure auch dazu übergehen müssten, diesen Beitrag deutlicher zu betonen. Zur Veranschaulichung dieser Aussage lieferte der Vorstandsvorsitzende der Bundesstiftung Baukultur, Reiner Nagel, im Nachgang gleich ein Beispiel: Obwohl das südfranzösische Viaduc de Millau zu 98% Ingenieurleistung beinhalte, rede man in der Öffentlichkeit immer nur über die Architektenleistung.

Einen ausführlichen Beitrag zur Baukulturwerkstatt „Infrastruktur und Elemente öffentlicher Räume“ wird es in der Juniausgabe des Deutschen Ingenieurblattes geben.

BIngK, BAK und AHO zu Gast bei PSts. Wittke (BMWi)

BIngK, BAK und AHO zu Gast bei PSts. Wittke (BMWi) 150 150 Bundesingenieurkammer

Die Bundesingenieurkammer, die Bundesarchitektenkammer und der AHO waren am 6. Mai 2019 zu Gast bei Oliver Wittke MdB, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie. Hauptgegenstand des sehr zielführenden Austauschs waren die laufenden Vertragsverletzungsverfahren wegen der HOAI und der Auftragswertberechnung nach § 3 Abs. 7 S.2 VgV. PSts. Wittke zeigte in dem Gespräch großes Verständnis für die Sorgen der Planer im Hinblick auf die Gefahr für die Qualität und die bewährten freiberuflichen Strukturen, die aus Sicht von BIngK, BAK und AHO durch beide laufenden Verfahren besonders akut ist. Das Bundeswirtschaftsministerium stehe hier eng an der Seite der Planer und auch im Falle eines aus deutscher Sicht negativen Ausgangs des Verfahrens wegen der HOAI vor dem EuGH wolle man gemeinsam an für den Berufsstand der Planer bestmöglichen Lösungen arbeiten. Der umstrittene Passus zur Auftragswert-berechnung sei aus Sicht des BMWi dagegen europarechtskonform. Hier wolle man schnellstmöglich ein Einvernehmen mit der Kommission erzielen, so Wittke.

Auch im Hinblick auf das zudem noch angesprochene Verfahren wegen der aus Sicht der KOM mangelhaften Umsetzung der Berufsqualifikationsrichtlinie in Deutschland sei man zuversichtlich, der Kommission die Bedenken an manchen Regelungen nehmen zu können. Nichtsdestotrotz müsse man natürlich aber auch immer prüfen, ob einzelne getroffene Regelungen nicht auch „europarechtskonformer“ zu gestalten sein könnten, ohne Defizite im Hinblick auf Umsetzung oder Handhabbarkeit erleiden zu müssen.

Mit Blick auf Brüssel und die zahlreichen Deregulierungsaktivitäten der EU-Kommission unterstrich PSts. Wittke abschließend noch einmal, dass die Bundesregierung den Planern und auch den Freiberuflern generell zur Seite stehe. Vor allem wolle man sich dafür einsetzen, dass die KOM nur anhand validen Datenmaterials bestimmte national geregelte Sachverhalte überprüfen würde. Es ginge nicht an, dass sich die KOM hier Grundlagen bediene, die wissenschaftlichen Ansprüchen nicht genügen würden.

An dem Gespräch nahmen für die BIngK Präsident Kammeyer und HGF Falenski, für die BAK Vizepräsident Prof. Niebergall und der stellv. BGF Dr. Schnepel und für den AHO der Vorsitzende Dr. Rippert sowie GF Herholz teil. Seitens des BMWi waren noch der zuständige Referatsleiter Dr. Solbach sowie die Referentin aus seinem Referat, Dr. Krug, anwesend.

3 Fragen – 3 Antworten | Nicola Beer MdB

3 Fragen – 3 Antworten | Nicola Beer MdB 1000 1000 Bundesingenieurkammer

Nicola Beer

Spitzenkandidatin der Freien Demokraten für die Europawahl

Im Mai 2019 findet die Wahl zum Europäischen Parlament statt. Dies hat die Bundesingenieurkammer zum Anlass genommen und EU-Politikerinnen und EU-Politiker gefragt, wie sie sich zukünftig in Europa für die Themen von Ingenieurinnen und Ingenieuren stark machen wollen.

Evelyne Gebhardt MdEP (S&D-Fraktion), Mitglied im Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz

Markus Ferber MdEP (EVP-Fraktion), Sprecher des Parlamentskreises Mittelstand im Europäischen Parlament

Dr. Andreas Schwab MdEP (EVP-Fraktion), Mitglied im Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz

Petra Kammerevert MdEP, Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Bildung

Alle Informationen rund um die Europawahl

Derzeit läuft das Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland wegen des Festhaltens an den Mindest- und Höchstsätzen der HOAI. Auch mit Initiativen wie dem Dienstleistungspaket greift die EU-Kommission immer wieder direkt oder indirekt die freiberuflichen Strukturen in Deutschland an. Wie werden Sie sich für den Schutz der bewährten freiberuflichen Strukturen einsetzen und bspw. weitere Restriktionen der Kommission verhindern?

Es ist grundsätzlich richtig, die Dienstleistungsfreizügigkeit für Freie Berufe zu erleichtern und für einen fairen Wettbewerb in der EU zu sorgen. Wichtig ist jedoch, dass bei Rechtsakten der EU die verschiedenen Systeme der Mitgliedstaaten von Leistungserbringung, Qualitätssicherung, Selbstverwaltung und Selbstkontrolle berücksichtigt werden. Gerade in Deutschland sind die Freien Berufe mit ihren bewährten Strukturen Garant einer qualitativ hochwertigen und vertrauenswürdigen Dienstleistungsbranche sowie eines starken und innovativen Mittelstands. Insbesondere die hohen Standards beim Verbraucherschutz oder der Qualifikation dürfen nicht ausgehöhlt werden. So treten wir Freie Demokraten z. B. für den Erhalt der Gebühren- und Honorarordnungen sowie des Kammersystems ein und lehnen Versuche ab, das Herkunftslandprinzip „durch die Hintertür“ einzuführen.

Die deutsche Planerlandschaft setzt sich vor allem aus einer Vielzahl kleiner und mittelständischer Büros zusammen. Aus unserer Sicht ist diese Struktur Garant für die unabhängige qualitätvolle Erbringung von Planungsleistungen. Auch hat sie sich in wirtschaftlich schwierigen Zeiten bewährt. Was werden Sie auf EU-Ebene zum Schutz dieser Strukturen beitragen?

Vor allem gilt es, zu verhindern, dass praxisferne und bürokratische Vorgaben aus Brüssel die deutsche Planerlandschaft ausbremsen. Für uns gilt das „Think Small First“-Prinzip: Wenn eine Regelung in kleinen Betrieben nicht durchführbar ist, sollte sie angepasst oder zumindest mit umfangreichen Ausnahmen versehen werden. Wir fordern daher einen verpflichtenden KMU-Test auf europäischer Ebene. Zudem wollen wir Förderprogramme wie „Horizont 2020“ und „COSME“ weiterentwickeln und prüfen, inwieweit die Fördermittelbeantragung für Kleinstunternehmen vereinfacht werden kann.

Die Digitalisierung ist in aller Munde. Die Ingenieurinnen und Ingenieure stehen diesem Wandel offen gegenüber. Welche Möglichkeiten sehen Sie, die digitalen Planungsprozesse voranzubringen und gleichzeitig kleine und mittlere Planungsstrukturen mitzunehmen?

Digitale Planungsprozesse und künstliche Intelligenz bieten große Chancen. Gerade das Building Information Modeling (BIM) wird das Planen, Bauen und den Gebäudebetrieb revolutionieren. Die vielen kleinen und innovationsstarken Architektur-, Ingenieur- und Planungsbüros müssen hierbei durch geeignete Rahmenbedingungen unterstützt werden. Ein wichtiger Punkt ist z. B. die Entwicklung gemeinsamer Schnittstellen und Standards, um Markteintrittsbarrieren für KMU zu verhindern. Zudem muss auf der Seite der Verwaltung und Genehmigungsbehörden dringend nachgebessert werden, damit das Potential digitaler Planungsprozesse nicht gestoppt wird.

ZEISS-PLANETARIUM in Jena ist Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland

ZEISS-PLANETARIUM in Jena ist Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland 1050 700 Bundesingenieurkammer

Es wurde im Sommer 1926 eröffnet und ist das betriebsälteste Planetarium weltweit. Darüber hinaus gilt das ZEISS-PLANETARIUM in Jena als wegweisende Entwicklung in der Geschichte des Stahlbetonbaus im 20. Jahrhundert. Mit der Titelverleihung „Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland“ ehrten Bundesingenieurkammer und Ingenieurkammer Thüringen am 25. April 2019 gemeinsam das ZEISS-PLANETARIUM in Jena als historisch bedeutendes Ingenieurbauwerk.

Umfrage zur wirtschaftlichen Lage der Ingenieure und Architekten 2019

Umfrage zur wirtschaftlichen Lage der Ingenieure und Architekten 2019 1469 1469 Bundesingenieurkammer

Auch in diesem Jahr erhebt das Institut für Freie Berufe (IFB) im Auftrag des AHO, der Bundesingenieurkammer (BIngK) und des Verbands Beratender Ingenieure (VBI) Daten zur wirtschaftlichen Lage der Ingenieur- und Architekturbüros in Deutschland.

Ziel der Erhebung ist es, aussagekräftiges Datenmaterial zur wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Büros zu erhalten. Da es im Bereich der selbstständig tätigen Ingenieur- und Architekturbüros keine offiziell geführten Statistiken gibt, ist es umso wichtiger, eine eigene belastbare Datenbasis zu schaffen.

Die Befragung bezieht sich auf das abgeschlossene Wirtschaftsjahr 2018. Die Beantwortung nimmt etwa 10 Minuten Ihrer Zeit in Anspruch. Mit Jahresabschluss bzw. BWA ist es einfach, alle Fragen zu beantworten.

Aus der Umfrage werden wichtige Kennzahlen für Büros mit ähnlichem Tätigkeitsschwerpunkt und gleicher Bürogröße abgeleitet. Darüber hinaus sind die Umfragedaten aber auch für den AHO-Stundensatzrechner wichtig, mit dessen Hilfe alle Ingenieurbüros Stundensätze kalkulieren können. Die Ergebnisse der Umfrage stellen wir Ihnen gerne auf Wunsch auch direkt und exklusiv zur Verfügung. Geben Sie hierfür einfach eine Mail-Adresse Ihrer Wahl an.

Bitte beteiligen Sie sich an der Umfrage, um eine möglichst breite Datenbasis zu erhalten.

Sie können online, per E-Mail oder per Post teilnehmen. In jedem Fall ist die Teilnahme freiwillig und anonym. Ihre Daten werden nach deutschen Datenschutzbestimmungen vertraulich behandelt und nicht weitergegeben. Die Befragung endet am 05. Juli 2019.

Online-Teilnahme: Hier gelangen Sie direkt zur Umfrage: Wirtschaftliche Lage Architekten und Ingenieure

Herunterladen des PDF-Fragebogens: Umfrage Index 2018

Teilnahme per E-Mail: Bitte füllen Sie das PDF-Formular aus und schicken es per E-Mail an forschung@ifb.uni-erlangen.de

Teilnahme per Post: Das ausgefüllte und ausgedruckte Formular können Sie auch per Post an folgende Adresse senden: Institut für Freie Berufe, – Ingenieure und Architekten-, Marienstraße 2, 90402 Nürnberg.

„Infrastruktur und Elemente öffentlicher Räume“ | Baukulturwerkstatt mit Beteiligung der BIngK

„Infrastruktur und Elemente öffentlicher Räume“ | Baukulturwerkstatt mit Beteiligung der BIngK 668 637 Bundesingenieurkammer

Die Bundesstiftung Baukultur lädt in Kooperation mit der Bundesingenieurkammer zur Baukulturwerkstatt am 13./14. Mai 2019 nach Köln ein. Mit dem Fokus „Infrastruktur und Elemente“ widmet sich die Veranstaltung dem zweiten von insgesamt drei Themenschwerpunkten zu öffentlichen Räumen.

Mobilitäts- und Energieinfrastrukturen prägen unsere Landschaften und städtischen Räume – nicht immer zum Vorteil. Sie bergen eine Vielfalt an gestalterischen und technischen Optionen, von Möblierungselementen
bis zu großen Infrastrukturen. Die voranschreitende Digitalisierung und die notwendige Verlagerung von sektoraler Denkweise hin zur fachübergreifenden Zusammenarbeit eröffnen wachsende Möglichkeiten: Räume können strukturiert werden, Funktions- und Nutzungsmischungen steigern die Aktivität und Attraktivität eines Ortes und bieten ein großes Gestaltungspotential. Denn baukulturelle Qualitäten, sei es durch den Einsatz innovativer Techniken und Materialien, nutzungsfreundlicher Designs oder planerischer Leistungen, entfalten ihre Wirkung besonders in öffentlichen Räumen, die von der breiten Gesellschaft genutzt und getragen werden.

Nach einem Auftakt mit Besichtigungen und Empfang am 13. Mai, bietet der Werkstatttag am 14. Mai Impulsbeiträge zu konkreten Projekten und offene Diskussionsrunden an drei Werkstatttischen. Hier besteht die Möglichkeit zur Mitwirkung im Arbeitsprozess für alle Interessierten. Die Diskussion und der Austausch über gelungene und ausbaufähige Konzepte sollen zu neuen Ideen anregen und die kontinuierliche Verbesserung unserer öffentlichen Räume fördern. Die Baukulturwerkstätten sind das zentrale Veranstaltungsformat der Bundesstiftung. Die daraus resultierenden Ergebnisse fließen in den nächsten Baukulturbericht 2020/21 „Öffentliche Räume“ ein.

Wahlen beim Bundesverband der Freien Berufe | BIngK-Vertreter gewählt

Wahlen beim Bundesverband der Freien Berufe | BIngK-Vertreter gewählt 2560 1544 Bundesingenieurkammer

Der Bundesverband der Freien Berufe (BFB) hat in der heutigen Mitgliederversammlung ein neues Präsidium und einen neuen Vorstand gewählt. Die BIngK ist auch künftig in beiden Gremien vertreten.

BIngK-Präsident Hans-Ullrich Kammeyer wurde dabei in seinem Amt als Vizepräsident von den Mitgliedern des BFB bestätigt. Es ist seine dritte Amtszeit. Ebenfalls wiedergewählt wurde auch BIngK-Vizepräsident Ingolf Kluge bei der Wahl des Vorstands. Die Amtszeit beider Gremien läuft bis 2021.

Der Bundesverband der Freien Berufe e. V. (BFB) vertritt als einziger Spitzenverband der freiberuflichen Kammern und Verbände die Interessen der Freien Berufe in Deutschland. Er feierte am 10. April 2019 seinen 70. Geburtstag.
Die Bundesingenieurkammer ist Mitgliedsorganisation des BFB und wirkt neben den genannten Gremien auch in diversen Arbeitskreisen mit.

Verbändegespräch mit Baustaatssekretärin Bohle in Berlin

Verbändegespräch mit Baustaatssekretärin Bohle in Berlin 376 286 Bundesingenieurkammer

Auf Einladung der Bundesingenieurkammer fand am 2. April 2019 das Verbändegespräch der planenden Berufe in Berlin statt. Mit dabei war auch die neue Baustaatssekretärin Anne Katrin Bohle (Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat).

In ihrem einleitenden Grußwort verdeutlichte Baustaatssekretärin Bohle den klaren Fokus der Bundesregierung auf die Schaffung neuen Wohnraums. Dies sei die elementarste Herausforderung, die ihr Ressort im Verbund mit den übrigen Ministerien derzeit angehen müsse. Daneben müssen aber auch Themen wie die Digitalisierung des Planungs- und Bauwesens und die Herausforderungen im Vergaberecht genauso planvoll angegangen werden. Mit Blick auf Brüssel und die zahlreichen Deregulierungsaktivitäten der EU-Kommission unterstrich Staatssekretärin Bohle noch einmal, dass die Bundesregierung den Ingenieuren und Architekten zur Seite stehe. Besonders hob sie dabei das Verfahren um die Mindest- und Höchstsätze der HOAI sowie das neue Vertragsverletzungsverfahrens wegen der Auftragswertberechnung hervor.

Das Verbändegespräch ist eine informelle Austauschplattform der wesentlichen Kammern und Verbände der planenden Berufe in Berlin, das halbjährlich zusammentritt, um sich über die aktuellen Herausforderungen für den Berufsstand abzustimmen. Die Teilnahme am Verbändegespräch war der erste externe Auftritt der neuen Baustaatssekretärin Anne Katrin Bohle.

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