DIB

Das Deutsche Ingenieurblatt berichtet über Innovationen in sämtlichenDIB
Tätigkeitsbereichen der Ingenieure, die in der Bauplanung und Projektsteuerung (vom Entwurf über die Detailplanung, Ausschreibung, Vergabe bis zur Bauaufsicht/Bauleitung) Produkt- bzw. System-Entscheidungen treffen. Es enthält fachliche Informationen zum Stand der Technik, vor allem im Hochbau, zur jeweils aktuellen Software für die Planung sowie zu Informationen für den beruflichen Erfolg und die Existenzsicherung der Ingenieurbüros (Büromanagement, Recht, Steuern).

Das Deutsche Ingenieurblatt erscheint zehnmal im Jahr, Herausgeberin ist die Bundesingenieurkammer.


Ausgewählte Artikel aus dem DIB

Stilikone einer Hafenstadt

Großmarkthalle Hamburg erhält Titel „Historisches Wahrzeichen“

Am 27. April 2017 erhielt die Großmarkthalle in Hamburg als 20. Bauwerk offiziell den Titel „Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland“. Gemeinsam mit der Hamburgischen Ingenieurkammer Bau ehrte die Bundesingenieurkammer die Halle damit als historisch bedeutendes Ingenieurbauwerk.

Die Großmarkthalle in Hamburg wurde von 1958 bis 1962 südöstlich des Stadtzentrums errichtet. Mit ihrer Grundfläche von 40.000 Quadratmetern und dem wellenförmigen Dach zählt die dreischiffige Halle für den Großhandel von Obst und Gemüse zu den besonders eindrucksvollen Bauwerken in Hamburg.

von Alexandra Jakob, Referentin für Kommunikation bei der Bundesingenieurkammer
und Susanne Scherf, Chefredakteurin des Deutschen Ingenieurblattes

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Keine „Versager“ mehr bei Großprojekten (Artikel aus Heft 05/2017)

Zur Integrität des fachkundigen Baumanagements

„Je planvoller die Menschen vorgehen, desto wirkungsvoller trifft sie der Zufall.“ Ingenieure, planende wie bauausführende, sind berufsmäßige Experten im Umgang mit Zufällen. Vorhersehbare Zufälle werden entweder eingeplant oder ausgeschlossen, für alle anderen werden Methoden zur Bewältigung bereitgehalten. Nicht zuletzt sind die erforderlichen Maßnahmen das Ergebnis jahrhundertelanger praktischer und jahrzehntelanger wissenschaftlicher Erfahrung und Forschung. Eine Vielzahl von Veröffentlichungen hat sich des Sorgenkinds Großprojekte angenommen. Zeit, ein unkompliziertes Zwischenresumée zu ziehen.

von Dr.-Ing. Florian Hehenberger, Mitglied der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau sowie Mitglied Institution of Civil Engineers, London

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Angriff auf die berufliche Selbstverwaltung (Artikel aus Heft 04/2017)

Das Dienstleistungspaket der EU-Kommission

Die Europäische Kommission hat am 10. Januar dieses Jahres weitere Maßnahmen im Zusammenhang mit ihrer sogenannten „Binnenmarktstrategie“ vorgestellt. Mit dieser möchte die Kommission die Chancen von Unternehmen und Bürgern stärken, indem sie sich für einen „vertieften und gerechteren Binnenmarkt“ einsetzt. Doch fließen nationale Besonderheiten in die Überlegungen überhaupt ein?

von Martin Falenski, Hauptgeschäftsführer der Bundesingenieurkammer

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Die Freiberuflichkeit und das Bauwesen stärken (Artikel aus Heft 03/2017)

Wahlprüfsteine der planenden Berufe in Deutschland

Die Wahl des Deutschen Bundestags im September wirft ihre Schatten voraus. Die Bundesingenieurkammer adressiert, wie auch in den vergangenen Jahren, bestimmte Forderungen und Positionen an die Politik, die aus ihrer Sicht für die beruflichen Belange der Ingenieure wesentlich sind.

von Martin Falenski, Hauptgeschäftsführer der Bundesingenieurkammer

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Aussagekräftiges Datenmaterial (Artikel aus Heft 01-02/2017)

Umfrage zur wirtschaftlichen Situation

Im Jahr 2016 haben der Ausschuss der Verbände und Kammern der Ingenieure und Architektenfür die Honorarordnung e.V. (AHO), die Bundesingenieurkammer (BIngK), der Verband Beratender Ingenieure (VBI) und der Bund Deutscher Baumeister (BDB) erneut eine Untersuchungzur wirtschaftlichen Situation der deutschen Ingenieur- und Architekturbüros in Auftrag gegeben. Das Ziel war, aussagekräftiges Datenmaterial zur Situation und Struktur der Ingenieur-und Architekturbüros zu erhalten. Ermittelt wurden sowohl Daten zur Zusammensetzung der Büros, wie Mitarbeiterstruktur und Größe, als auch zu Umsatz- und Gewinnzahlen.|

von der Bundesingenieurkammer

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Visionäres Realität werden lassen! (Artikel aus Heft 12/2016)

Deutscher Ingenieurbaupreis 2016

Bundesbauministerin Dr. Barbara Hendricks und der Präsident der Bundesingenieurkammer Hans-Ullrich Kammeyer haben am 26. Oktober 2016 in Berlin den Deutschen Ingenieurbaupreis verliehen. Die Auszeichnung für Bauingenieure wurde in diesem Jahr erstmalig ausgelobt. Ausgezeichnet wurden die Planer des Greifswalder Sturmflutsperrwerks, die Hypro Paulu & Lettner Ingenieurgesellschaft (hpl), Berlin, in Arbeitsgemeinschaft mit Lahmeyer Hydroprojekt Ingenieurgesellschaft, Weimar. Das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern, vertreten durch das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt Vorpommern, Stralsund, ist Bauherr des Objekts.
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von Susanne Scherf, Chefredakteurin des Deutschen Ingenieurblattes

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Ein Palast, eine Krone und die längste Fassade der Welt (Artikel aus Heft 11/2016)

Jahrbuch „Ingenieurbaukunst 2017“

Mit dem im November erscheinenden Jahrbuch „Ingenieurbaukunst 2017 – Made in Germany“ gibt die Bundesingenieurkammer auch dieses Mal wieder Einblicke in das breite Spektrum des aktuellen Geschehens im Ingenieurbau weltweit. Dazu zählen Hoch- und Tiefbauten ebenso wie Sonderkonstruktionen und Sanierungen. Die ausgewählten Projekte machen das enorme Know-how der Branche sichtbar. Das Kompendium präsentiert hoch-effiziente Lösungen und bietet Planungsbüros wertvolle Anstöße für eigene Bauaufgaben.

von Susanne Jacob-Freitag, Redakteurin und freie Journalistin

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Beispielhafte Ingenieurleistungen als fester Bestandteil (Artikel aus Heft 10/2016)

Baukultur und Ingenieurkunst

So wie der Städtebau seine his­to­ri­schen Wur­zeln in der Gar­ten­kunst hat, hat die Bau­kul­tur ihre Wur­zeln in der In­ge­nieur­kunst. Bau­kul­tur ohne In­ge­nieur­we­sen, ohne krea­ti­ven Trag­werks­ent­wurf und solide Trag­werks­pla­nung ist un­denk­bar. Da­ge­gen scheint das Kli­schee vom künst­le­risch­en Ar­chi­tek­ten und dienst­leis­ten­den In­ge­nieur un­ver­rück­bar Be­stand zu haben.

von Rainer Nagel, Bundesstiftung Baukultur

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Ein Stadiondach für die EM (Artikel aus Heft 07/08/ 2016)

Junge Ingenieurtalente in Berlin ausgezeichnet

Rechtzeitig zur Europameisterschaft waren auch die Dächer der Stadien fertig. Kleinformatig zwar, aber nicht weniger beeindruckend. Die Preisverleihung des diesjährigen Schülerwettbewerbs „überDACHt“ der Ingenieurkammern der Länder am 3. Juni 2016 im Berliner Technikmuseum war gut besucht und demonstrierte großes Gestaltungs- und Konstruktionstalent bei den Nachwuchsingenieuren unterschiedlicher Alterklassen. Die Sieger in den zwei Alterskategorien kamen aus Friedrichsthal und Völklingen (beides Saarland). Der Sonderpreis der Deutschen Bahn für ein besonders erfolgreiches Mädchenteam ging nach Darmstadt (Hessen).

von Jost Hähnel, Bundesingenieurkammer

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Ein ganzheitlicher digitaler Ansatz (Artikel aus Heft 05/2016)

Technologien zur digitalen Darstellung von Bauwerken einzusetzen, ist nicht neu. BIM hat sich allerdings erst jetzt in der deutschen Baubranche als Begriff für eine ganzheitliche Denk- und Arbeitsweise beim digitalen Planen, Bauen und Betreiben von Bauwerken etabliert. Doch was beinhaltet der im vergangenen Dezember veröffentlichte Stufenplan „Digitales Planen und Bauen“ und wie sehen die Grundlagen für die Einführung der BIM-Methodik in Deutschland aus?

Bereits in den späten 70er- und 80er-Jahren wurden in den USA mit „Building Product Models” oder in Finnland mit „Product Information Models“ Technologien zur digitalen Darstellung von Bauwerken vorgestellt (Eastman,1999). Heute wird für diese Herangehensweise der Begriff Bauwerksinformationsmodellierung (BIM) verwendet.

von Prof. Dr.-Ing. Joaquin Diaz, Vorstandsmitglied der IK Hessen und Dr.-Ing. Christian Baier

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Die neuen Werkzeuge der Auftragsvergabe | Toolbox Vergaberecht (Artikel aus Heft 01-02/2016)

Die Reform des Vergaberechts liegt in den letzten Zügen. Fast fünf Jahre lang hat die Bundesingenieurkammer den Prozess der Novellierung und Modernisierung des Vergaberechts begleitet, der dieses Frühjahr erst in das allgemeine Bewusstsein der hiervon betroffenen Ingenieurbüros rücken wird.

Bereits im April 2011 hatte die Bundesingenieurkammer die Fragen des Grünbuchs der EU-Kommission zur Modernisierung des Öffentlichen Auftragswesens beantwortet und im Februar 2012 zum anschließend vorgelegten Vorschlag der Europäischen Kommission für eine Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates über die öffentliche Auftragsvergabe KOM(2011)896/2 vom 21.12.2011 Stellung genommen.

von RA Markus Balkow, stellv. Geschäftsführer der Bundesingenieurkammer

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Relevanz für den Ingenieurberuf in Deutschland (Artikel aus Heft 11/2015)

Auf dem Europa-Symposium der Bundesingenieurkammer am 12. Juni in Berlin appellierten die Vertreter der Ingenieurkammern an die Politik, die Augen vor einem drängenden Problem nicht zu verschließen: Die Umsetzung der Berufsanerkennungsrichtlinie in nationales Recht kann nur funktionieren und auch künftig dem hohen Qualitätsanspruch gerecht werden, wenn in Bezug auf die Qualifikation von Ingenieuren einheitliche Parameter in allen Bundesländern vorliegen.

von Dr.-Ing. Hubertus Brauer, Vizepräsident der IK-Bau NRW, Vors. des Ausschusses Berufsrecht der BIngK

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Ein Perspektivwechsel (Artikel aus Heft 09/2015)

Was haben Ingenieure damit zu tun, wenn in einer der größten Regionen Deutschlands – dem Ruhrgebiet – rund 4.000 Nachwuchstalente zu viertägigen Wettkämpfen in 16 Sportarten und zu (Kultur- und Jugend-)Workshops zusammenkommen? Wenn der Regionalverband Ruhr, die kommunalpolitische Klammer des Ruhrgebietes, als Ausrichter vorne steht? Eine ganze Menge.

von Andrea Wilbertz, Leiterin Referat Marketing – Kommunikation, IK-Bau NRW

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Vertragsverletzungsverfahren der EU-Kommission gegen die Bundesrepublik Deutschland | Ein Plädoyer für die HOAI  (Artikel aus Heft 07/08 2015)

Die HOAI verstößt nicht gegen EU-Recht, da sie Wettbewerb unter Freiberuflern erst ermöglicht. Sie ist nicht diskriminierend, sondern erforderlich und verhältnismäßig. Sie führt zu mittelständigen Unternehmensstrukturen, verhindert schlecht vorbereitete Investitionsentscheidungen von Auftraggebern und gibt Architekten und Ingenieuren den Freiraum für die Entwicklung kreativer Lösungen.

von DIPL.-ING. PETER KALTE, öbv–Honorarsachverständiger und RA MICHAEL WIESNER, LL. M., FA für Bau- und Architektenrecht