BERLINER ERKLÄRUNG | Qualität beim Planen und Bauen braucht passende Rahmenbedingungen

Um die Herausforderungen der Zukunft und der Gegenwart zu meistern, ist das Wissen von Ingenieurinnen und Ingenieure unerlässlich. Hierfür bedarf es jedoch zwingend passender Rahmenbedingungen. Anlässlich der 68. Bundesingenieurkammer-Versammlung in Berlin haben die Ingenieurkammern der Länder ein Forderungspapier vorgelegt.

BERLINER ERKLÄRUNG
der Präsidenten der Ingenieurkammern der Länder

Resolution der 68. Bundesingenieurkammer-Versammlung

Ingenieurkompetenz ist ein unverzichtbarer Wert fürdieGestaltungunserer

Umwelt. Ingenieurinnen und Ingenieure sind sich ihrer hohen Verantwortung

bewusst. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit in der gebauten Umwelt.

Bauwerke müssen über den gesamten Lebenszyklus betrachtet werden.
Daran orientiert nehmen die Planungskosten eines Projektes einen fast zu
vernachlässigenden Umfang ein. Deshalb ist es zwingend notwendig, die Vergabe von Ingenieurleistungen im Unterschwellenbereich nach bestimmten Kriterien zu richten.

Die Bundesingenieurkammer fordert deshalb:

  • Ingenieurleistungen sollen vorrangig im Leistungswettbewerb vergeben werden;
  • der Preis soll bei der Gewichtung der Zuschlagskriterien nur eine untergeordnete Rolle spielen;
  • für eine chancengleiche Ausgestaltung des Auswahlverfahrens sollen die geforderten Nachweise die Mindestanforderungen beschreiben und
  • die beteiligten Bieter sollen über die Vergabeentscheidung und deren qualitative Begründung informiert werden.

Pressemitteilung (als Download)

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Kontakt:
Alexandra Jakob
Kommunikation & Presse
+49 (0)30 2589 882-23
jakob@bingk.de
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