Verleihung des Deutschen Ingenieurbaupreises 2016 in Berlin

Bundesbauministerin Barbara Hendricks und der Präsident der Bundesingenieurkammer Hans-Ullrich Kammeyer verleihen heute Abend in Berlin den Deutschen Ingenieurbaupreis 2016.

 

Bundesbauministerin Barbara Hendricks: „Der Deutsche Ingenieurbaupreis hat zur Vollkommenheit und zur vollständigen Würdigung der Baukultur bislang noch gefehlt. Mein Wunsch ist, dass sich der Deutsche Ingenieurbaupreis als Staatspreis für Ingenieurbaukunst in Deutschland schnell etabliert.“

BIngK-Präsident Hans-Ullrich Kammeyer: „Der Deutsche Ingenieurbaupreis ist ein überaus wichtiges Instrument, zur Würdigung der geistig schöpferischen Leistungen der Ingenieure. Das Siegerprojekt und die vergebenen Auszeichnungen und Anerkennungen dokumentieren auf beeindruckende Weise, dass Bauingenieure einen unverzichtbaren Beitrag zur Baukultur unseres Landes leisten.“

Der mit 30.000 Euro dotierte Preis geht an die Hypro Paulu & Lettner (hpl) Ingenieurgesellschaft, Berlin in Arbeitsgemeinschaft mit Lahmeyer Hydroprojekt Ingenieurgesellschaft, Weimar für das Sturmflutsperrwerk in der Hansestadt Greifswald.

Die Jury unter Vorsitz des Darmstädter Universitätsprofessors Carl-Alexander Graubner zeigte sich bei der Entscheidung im Juli dieses Jahres von der außergewöhnlich innovativen Lösung zum Hochwasserschutz der Menschen in Greifswald beeindruckt und vergab zusätzlich fünf Auszeichnungen mit jeweils 4.000 Euro Preisgeld sowie fünf Anerkennungen mit je 2.000 Euro.

Mit der Würdigung der Projekte soll die Öffentlichkeit für ingenieurtechnische Leistungen als nachhaltige Beiträge zur Baukultur in Deutschland begeistert werden.

Der Deutsche Ingenieurbaupreis wurde in diesem Jahr erstmals in gemeinsamer Trägerschaft durch das Bundesbauministerium und die Bundesingenieurkammer ausgelobt. Zugelassen zur Einreichung am Deutschen Ingenieurbaupreis 2016 waren in Deutschland zwischen dem 1. Januar 2011 und dem 29. Februar 2016 fertiggestellte Ingenieurbauwerke und Ingenieurleistungen, deren Anwendung an einem konkreten realisierten Bauprojekt nachgewiesen werden konnte. Von 32 Ingenieurbüros wurden insgesamt 53 Beiträge zur Bewertung eingereicht.

Das Wettbewerbsreferat des Bundesamts für Bauwesen und Raumordnung (BBR) führte das Verfahren durch. Der Preis soll künftig im Zweijahresrhythmus verliehen werden.

Die heutige Preisverleihung findet im Leibniz-Saal in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften in Berlin statt. Ausgezeichnet werden die Bauingenieure mit dem Geldpreis und einer Urkunde sowie die Bauherren mit einer Urkunde.

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Pressemitteilung BMUB und Bilder auf www.bmub.bund.de: Nr. 255/16, Berlin, 26.10.2016

 

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