Export von Ing.-Leistungen

Der Export von Planungsleistungen ist in Zeiten schlechter Binnenkonjunktur eine interessante Perspektive für deutsche ­Ingenieure, denn Ingenieurleistungen „Made in Germany“ genießen international nach wie vor hohes Ansehen.Generell sieht der Berufsstand in einer größeren EU, in einem größeren Binnenmarkt, eine wichtige Zukunftschance für die überwiegend mittelständischen Ingenieurunternehmen, die es entschieden zu nutzen gilt. Die Osterweiterung wird kommen und schon bald werden zehn neue Mitgliedstaaten in die EU aufgenommen werden. Deshalb hat die Bundesingenieurkammer das Thema Osterweiterung schon frühzeitig aufgegriffen. Es gibt enge Kontakte in die Beitrittsländer, darunter eine Vielzahl von partnerschaftlichen Kontakten und Kooperationsverträgen zwischen den 16 Länderingenieurkammern der Bundesrepublik und den Ingenieurkammern der Beitrittsländer. Dabei ist es eine Selbstverständlichkeit, dass wir den osteuropäischen Kollegen mit Rat und Tat zur Seite stehen.Das historische Projekt Osterweiterung fordert Transformationsleistungen von allen Beteiligten. Das gilt natürlich in besonderem Maße für die Beitrittskandidaten, aber es gilt auch für die deutschen Ingenieurunternehmen, die sich die neuen Märkte erschließen wollen. Wir ermutigen unsere überwiegend freiberuflichen Ingenieure, Kooperationen und joint ventures mit polnischen, technischen, ungarischen Büros einzugehen und sich so auf den erweiterten Binnenmarkt vorzubereiten.Die Ingenieure müssen sich für die neuen  Aufgaben fit machen. Deshalb hat die Bundesingenieurkammer schon vor zwei Jahren eine Kooperation mit der Bundes­agentur für Außenwirtschaftsförderung – besser bekannt unter dem Kürzel bfai – begründet.

Im Rahmen dieser Kooperation wurden bereits drei Studien zum Markt für Ingenieurdienstleistungen erstellt. Es ist geplant, die bisher erschienen Broschüren zu Polen, Tschechien und der Türkei, durch weitere Studien zu ergänzen. Übrigens nicht nur in Bezug auf die neuen Mitgliedstaaten sondern auch für die bisherigen Mitgliedstaaten liegen konkrete Überlegungen vor.

 

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„Planned in Germany – Quality solutions worldwide“Bundesingenieurkammer informiert zusammen mit BAK und VBI Auftraggeber und Investoren weltweit über Planungsleistungen deutscher Ingenieure und Architekten.Der Export von Planungsleistungen ist in Zeiten schlechter Binnenkonjunktur eine interessante Perspektive für deutsche Ingenieure, denn Ingenieurleistungen „Made in Germany“  genießen international nach wie vor höchstes Ansehen.
Bundesingenieurkammer (BIngK), Bundesarchitektenkammer (BAK) und der Verband Beratender Ingenieure (VBI) wollen deshalb Auftraggeber in der ganzen Welt mit der Herausgabe einer englischsprachigen Broschüre und einer nachgelagerten Datenbank auf deutsche Ingenieure und Architekten und deren Leistungen aufmerksam machen.

Broschüre und Datenbank wenden sich unter dem Signet  „Planned in Germany – Quality solutions worldwide“ an mehr als 5000 Auftraggeber und Investoren in der ganzen Welt. Zur Zielgruppe gehören öffentliche und private Auftraggeber, Banken, Ministerien, Industrieunternehmen, Bauunternehmen, Energieversorger, Bauträger, Versicherungen, Developer, Hotelketten, Messen, Krankenhausträger, Finanzierungsinstitutionen, Verbände und Kammern der Architekten und Ingenieure im Ausland sowie Museen  und Stiftungen.

Als erster Schritt sind die Erstellung und der Versand einer  repräsentativen und breit angelegten Broschüre gedacht, in der sich Ingenieure und Architekten mit ihren Leistungen, Projekten und Referenzen den potentiellen Auftraggebern vorstellen. In einem zweiten Schritt wird unter der Domain: www.planned-in-germany.de eine Datenbank aufgebaut, die den Inhalt der Broschüre im World Wide Web widerspiegelt. BIngK, BAK und VBI werden Broschüre und Datenbank auftraggeberorientiert weltweit kommunizieren.

Die Kosten für die Eintragung in die Broschüre betragen 900 EURO pro Büro, wer zusätzlich in der Datenbank eingetragen werden möchte, zahlt 240 EURO (beides zzgl. MwSt).

Bundesgeschäftsführer Thomas Noebel sieht in der gemeinsamen Initiative der drei Projektpartner einen  wichtigen und konkreten Beitrag von Kammern und Verbänden, den Export von Ingenieurdienstleistungen zu unterstützen. Er sagte dazu in Berlin: „Ich hoffe, dass viele Ingenieur- und Architektenbüros unser Angebot, sich internationalen Auftraggebern vorzustellen, nutzen werden und dadurch ihre Chancen am internationalen Markt steigern werden.“

Anmeldeschluss für interessierte Unternehmen ist der 12. Juli 2003. Spätere Meldungen können leider nicht berücksichtigt werden.
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Mehr dazu im WWW:  www.planned-in-germany.de Quality solutions worldwide

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