Deutscher Brückenbaupreis 2027: Nominierte stehen nach zweiter Jurysitzung fest

Deutscher Brückenbaupreis 2027: Nominierte stehen nach zweiter Jurysitzung fest

Deutscher Brückenbaupreis 2027: Nominierte stehen nach zweiter Jurysitzung fest 1800 1201 Bundesingenieurkammer

Bei ihrer zweiten Sitzung hat die siebenköpfige Jury die Nominierungen für den Deutschen Brückenbaupreis 2027 festgelegt. Die nominierten Projekte werden im Oktober öffentlich vorgestellt.

Je drei Bauwerke aus den Kategorien Straßen- und Eisenbahnbrücken sowie Fuß- und Radwegbrücken gehen damit in die nächste Runde. Damit ist eine wesentliche Etappe des Wettbewerbs abgeschlossen. Die Nominierung ist noch keine Preisentscheidung, aber bereits eine besondere fachliche Anerkennung der ingenieurtechnischen und planerischen Leistung.

Über die Nominierungen entscheidet eine Jury aus sieben Fachleuten des Brückenbaus. Den Vorsitz führt MR Prof. Dr.-Ing. Gero Marzahn vom Bundesministerium für Verkehr. Zum Preisgericht gehören außerdem Univ.-Prof. Dr.-Ing. Martina Schnellenbach-Held vom Institut für Massivbau der Universität Duisburg-Essen, Dipl.-Ing. Ludolf Krontal von Marx Krontal Partner, Anja Vehlow von DB InfraGO, Dipl.-Ing. Birga Ziegler, M.Sc., von m2ing, Dipl.-Ing. Rainer Siegel von der Autobahn GmbH des Bundes und Dipl.-Ing. Wolfgang Eilzer von Leonhardt, Andrä und Partner.

Die Zusammensetzung der Jury bündelt unterschiedliche Perspektiven auf den Brückenbau. Wissenschaft, Planungspraxis, Infrastrukturbetreiber und öffentliche Verwaltung bringen ihre jeweiligen Erfahrungen in die Bewertung ein. Denn jedes Bauwerk muss einer konkreten Aufgabe gerecht werden – technisch, wirtschaftlich und gestalterisch.

Zu den Bewertungskriterien zählen unter anderem Gestaltung und Einbindung in das Umfeld, Funktion und Nutzen, Konstruktion, Innovationsgehalt, Planungs- und Bauverfahren, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit. Entscheidend ist das Zusammenspiel dieser Kriterien im jeweiligen baulichen und planerischen Kontext.

Mit der zweiten Sitzung steht fest, welche Bauwerke in den beiden Hauptkategorien nominiert werden. Über die Preisträger entscheidet die Jury in einer dritten Sitzung im Januar 2027. Ab Oktober werden die nominierten Bauwerke sukzessive öffentlich vorgestellt. Damit rücken zunächst die Projekte und die Ingenieurinnen und Ingenieure hinter ihnen in den Mittelpunkt, bevor im Januar die finale Juryentscheidung fällt.

Am 10. März 2027 werden die Preisträgerinnen und Preisträger in Dresden bekannt gegeben und geehrt. Die Veranstaltung findet am Vorabend des 36. Dresdner Brückenbausymposiums statt.

  • ab Oktober 2026: Vorstellung der Nominierten
  • Januar 2027: Dritte Jurysitzung und finale Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger
  • 10. März 2027: Preisverleihung in Dresden

Fotos: Vanessa Mertens

Mit dem Deutschen Brückenbaupreis werden herausragende Ingenieurleistungen im Brückenbau gewürdigt und ihre Bedeutung für die Baukultur hervorgehoben. Der ideelle Preis wird alle zwei Jahre für ein fertiggestelltes Brückenbauwerk in zwei Kategorien vergeben. Der 2006 von der Bundesingenieurkammer und dem Verband Beratender Ingenieure VBI ins Leben gerufene Deutsche Brückenbaupreis zählt zu den bedeutendsten Auszeichnungen für Bauingenieurinnen und Bauingenieure in Deutschland und steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Verkehr.

    * = Diese Angaben benötigen wir, um Ihre Anfrage bearbeiten zu können.

      * = Diese Angaben benötigen wir, um Ihre Anfrage bearbeiten zu können.

      Datenschutz-Übersicht

      Diese Website verwendet Cookies – nähere Informationen dazu und zu Ihren Rechten als Benutzer finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Cookie-Informationen werden in Ihrem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von Ihnen, wenn Sie auf unsere Website zurückkehren, und hilft uns zu verstehen, welche Abschnitte der Website für Sie am interessantesten und nützlichsten sind.

      Zur Datenschutzerklärung