Die BIngK trifft: Markus Ferber MdEP

Die Bundesingenieurkammer war am 7. September zu Gast beim Europaabgeordneten Markus Ferber (CSU) in Brüssel. Bei dem sehr zielführenden Austausch ging es vor allem um die Rolle der Planer bei der Erreichung der Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsziele der EU, die HOAI und Fragen der Qualitätssicherung. 

Sehr interessiert zeigte sich Ferber, der auch Sprecher des Parlamentskreises Mittelstand Europe ist, an der Fortentwicklung der HOAI. Diese muss auch aus seiner Sicht nach der Anpassung an die Vorgaben des EuGH-Urteils nun novelliert und modernisiert werden. Die BIngK hat gemeinsam mit anderen Planerorganisationen im Hinblick auf die anstehende Bundestagswahl diese Aufgabe deutlich an die künftige Bundesregierung adressiert und arbeitet unter dem Dach des AHO bereits an der Neufassung der Leistungsbilder.

(v.l.n.r. Falenski, Ferber MdEP, Böhme)

Den Ingenieurinnen und Ingenieuren spricht Ferber, der selbst auch Ingenieur ist, eine tragende Rolle bei der Erreichung der ambitionierten Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsziele der EU zu. Nur mit ihrer Hilfe seien die immensen Aufgaben zu bewältigen. Hierfür bedürfe es aber einer Sicherung der Qualität der Ausbildung der Planerinnen und Planer.

Vor dem Gespräch mit dem Abgeordneten Ferber fand zudem noch ein Austausch mit einem Vertreter der GD GROW der EU-Kommission zu Fragen der Bewertung der Freiberuflichkeit in Europa statt. Hier mahnte die BIngK, dass Selbstverwaltung und Regulierung nicht per se wachstumshemmend sei, sondern vielmehr zu einer Entlastung des Staates und zu mehr Verbraucherschutz führe. Insbesondere im Planungssektor sei im Hinblick auf die hohen Schutzgüter zudem essentiell, dass nicht jeder sicherheitsrelevante Aufgaben übernehmen können.

Für die BIngK nahmen HGF Falenski und der Europabeauftragte der BIngK, Martin Böhme, Geschäftsführer der IK Rheinland-Pfalz an den Gesprächen teil.

Bildquelle Beitragsbild: www.markus-ferber.de/aktuelles/pressebilder

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