Verantwortung für unsere gebaute Umwelt übernehmen

Jahrbuch der Ingenieurbaukunst 2024

Verantwortung für unsere gebaute Umwelt übernehmen

Verantwortung für unsere gebaute Umwelt übernehmen 2560 1440 Bundesingenieurkammer

Das neue Jahrbuch „Ingenieurbaukunst 2024“ erscheint im November 2023. Es zeigt eine Auswahl der wichtigsten aktuellen Bauwerke Made in Germany und diskutiert die Zukunft des Planens und Bauens. Herausgegeben von der Bundesingenieurkammer werden darin die Leistungen des deutschen Bauingenieurwesens dokumentiert. Die beteiligten Ingenieurinnen und Ingenieure beschreiben die bautechnischen Herausforderungen und erläutern konkrete Lösungen bei Planung und Ausführung. Das Jahrbuch „Ingenieurbaukunst 2024“ ist eine Hommage an das Bauingenieurwesens, ein Forum für aktuelle Debatten rund um das Planen und Bauen diesmal insbesondere zu Konstruktion & Material mit geringem Klimafußabdruck sowie eine Würdigung von Victor Schmitt.

Für mehr Menschen mit weniger Material emissionsfrei bauen, so lautet die Einführung von Werner Sobek. Wie üblich werden nachfolgend auch im Jahrbuch „Ingenieurbaukunst 2024“ wieder interessante Bauwerke, die von Ingenieurinnen und Ingenieuren aus Deutschland geplant und gebaut wurden, mit kurzen Beiträgen durch diese selber vorgestellt. So berichten zum Beispiel die Konstruktionsgruppe Bauen über die Sanierung der Marienbrücke bei Neuschwanstein, MKP über den Luftschiffhangar Mühlheim in Holzbauweise, C³ über den Carbon Concrete Cube Dresden, Werner Sobek über das Schiffshebewerk Niederfinow und das Plusenergiequartier P18 oder LAP über die Filstalbrücke und die Chenab-Brücke sowie Schüßler:plan über eine Fußgängerbrücke am Wasserstraßenkreuz Emscher/Rhein-Herne-Kanal.

Bei den Essays geht es mit einer Polemik des Juristen Michael Halstenberg los: Wollen wir die Welt retten oder unsere Standards? Anschließend beleuchten Bernhard Hauke und Helen Luisa Hein die Bedeutung der Ökobilanzierung für Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Eine Gruppe junger Tragwerksplanender vom Attitude Building Collective zeigt auf, wie CO2-effiziente Konstruktionen gemeinsam entworfen und umgesetzt werden können. Was Leichtbau heute bedeuten kann, diskutieren nachfolgend Lucio Blandini, Annette Bögle, Jan Knippers und Klaas der Rycke. Daran schließen vertiefende Beiträge zu effizienten Betonkonstruktionen (Manfred Curbach und Walter Kaufmann et al.) sowie zu modernem tragendem Lehmbau an. Last but not least gibt es eine Würdigung des Konstruktiven Ingenieurs und Unternehmers Victor Schmitt.

Einreichungen für das Jahrbuch „Ingenieurbaukunst 2025“
Für das nachfolgende Jahrbuch „Ingenieurbaukunst 2025“ können Vorschläge für Projekte und Essays bis zum 31. Januar 2024 eingereicht werden. Infrage kommen Bauprojekte aller Art, die von Ingenieurinnen und Ingenieuren aus Deutschland weltweit geplant wurden, sowie Essays zu den Zukunftsthemen für das Planen und Bauen. Die entsprechenden Formulare sind auf der Seite www.ingd4c.org/jahrbuecher zu finden. Die Auswahl trifft wie immer der Beirat.

Die Veranstaltung zum Buch: 5. Symposium Ingenieurbaukunst – Design for Construction 29.November 2023 in München


Das 5. Symposium Ingenieurbaukunst Design for Construction findet am 29. November 2023 im Oskar von Miller Forum in München statt. #5_IngD4C greift die Essays und Projekte der Ingenieurbaukunst 2024 auf, die zeitgleich erscheint. Thema ist diesmal Konstruktion & Material mit geringem Klimafußabdruck, unter anderem mit den Projekten Sanierung Wäscherei Spindlersfeld von EiSat als CO2-effiziente Konstruktion, dem Olympischen Wassersportzentrum Paris von sbp als Leichtbaukonzept, der U-Halle Bundesgartenschau Mannheim von EFG Ingenieure zum zirkulären Bauen oder die Stampfbetonfassade des Bertoldturm in Neuburg/Rhein von wh-p als Beispiel zu wieder genutzten, alten Bauweisen. Zu den Impulsen und kurzen Projektberichten kommen weitere bekannte Diskutanten wie der Präsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau Prof. Norbert Gebbeken, die den Diskurs der Baubranche zu den Zukunftsfragen bereichern und das Publikum einbeziehen. Das Symposium wird auch online übertragen, was für Studierende wieder kostenfrei ist. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.ingd4c.org.

Fuß- und Radwegbrücke Herzogsteg Foto: © Bruno Klomfar

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