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Deutscher Ingenieurbaupreis 2026 ausgelobt

Deutscher Ingenieurbaupreis 2026 ausgelobt 150 150 Bundesingenieurkammer

Berlin, 9. Januar 2026. Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen und die Bundesingenieurkammer loben gemeinsam den Deutschen Ingenieurbaupreis 2026 aus. Das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung führt das Verfahren durch. Der Staatspreis der Bundesrepublik Deutschland würdigt alle zwei Jahre herausragende Ingenieurleistungen und macht deren Bedeutung für Baukultur, Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Entwicklung sichtbar. Bewerbungen sind bis zum 6. März 2026 möglich. Insgesamt werden Preisgelder in Höhe von 60.000 Euro vergeben, darunter der Staatspreis, außerdem bis zu fünf Auszeichnungen sowie der Nachwuchspreis.

Ausgezeichnet werden beispielhafte Ingenieurbauwerke und Ingenieurleistungen, die konstruktiv überzeugen, innovative Lösungsansätze bieten und einen Beitrag zu Energieeffizienz, Ressourcenschonung und zukunftsfähigem Bauen leisten. Teilnahmeberechtigt sind Ingenieurinnen und Ingenieure gemeinsam mit ihrer Bauherrschaft. Eingereicht werden können Projekte aus dem konstruktiven oder funktionellen Ingenieurbau, die zwischen dem 1. Januar 2023 und dem 9. Januar 2026 fertiggestellt wurden.

Sören Bartol, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen: „Innovatives Schiffshebewerk, denkmalgerecht modernisierte Brücke oder ressourcenschonend gebaute Werkhalle – die Bandbreite der Ingenieurleistungen ist enorm. Das hat der letzte Staatspreis eindrucksvoll gezeigt. Jeden Tag fahren unzählige Menschen durch Tunnel, arbeiten in einem Bürogebäude oder nutzen die Bahn. Gute Ingenieurinnen und Ingenieure werden schon immer mit Deutschland verbunden. Sie tragen zur Wettbewerbsfähigkeit und zum technischen Fortschritt bei. Der Staatspreis würdigt, was Ingenieurinnen und Ingenieure leisten, wie sie Nachhaltigkeit und attraktive Lebensräume verbinden. Wir zeichnen auch in diesem Jahr wieder herausragende Projekte aus und legen einen besonderen Fokus auf die Leistung unserer Nachwuchstalente. Bewerben Sie sich!“

Dr.-Ing. Heinrich Bökamp, Präsident der Bundesingenieurkammer, unterstreicht die gesellschaftliche Bedeutung und Verantwortung des Ingenieurbaus: „Ingenieurbauwerke prägen nicht nur unsere Städte, sondern sind auch entscheidend für eine nachhaltige und zukunftsfähige Baukultur in Deutschland. Gerade angesichts steigender Anforderungen an Ressourcenschonung und innovative Bauweisen zeigt der Deutsche Ingenieurbaupreis, wie Ingenieurinnen und Ingenieure mit ihren Projekten Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt übernehmen.“

Fachjury entscheidet über Preisträgerinnen und Preisträger
Eine Fachjury entscheidet über die Vergabe des Staatspreises sowie des Nachwuchspreises und der Auszeichnungen. Sie wählt nach den Kriterien „Konstruktion“, „Innovation“, „Gestaltung“, „Nachhaltigkeit“ und „Ressourceneffizienz“ aus. Neu im Jahr 2026: Der 2024 eingeführte Nachwuchspreis richtet sich ab sofort nicht nur an junge Büroinhaberinnen und Büroinhaber, sondern auch an die Projektleitungen des eingereichten Projektes – in diesem Jahr der Jahrgänge 1981 oder jünger. Damit wird das Engagement junger Ingenieurinnen und Ingenieure besonders hervorgehoben und deren Innovationskraft sichtbar gemacht.

Weitere Informationen sowie Anmeldung und Einreichung unter www.bbr.bund.de/deutscher-ingenieurbaupreis

Bildmaterial zur Auslobung: https://bingk.de/dingbp2026presse

Mittelstand droht Ausschluss von öffentlichen Aufträgen

Mittelstand droht Ausschluss von öffentlichen Aufträgen 150 150 Bundesingenieurkammer

Pressestatement

Der Deutsche Bundestag entscheidet in Kürze über das Vergabebeschleunigungsgesetz. Das Handwerk sowie Verbände der mittelständischen Bau- und Planungswirtschaft, die für 90 Prozent der Baubranche stehen, appellieren in einem gemeinsamen Positionspapier an die Abgeordneten, den Losgrundsatz nicht weiter aufzuweichen. Der ausgewogene Gesetzentwurf der Bundesregierung muss ohne die vom Bundesrat geforderten Verschärfungen verabschiedet werden.

Mittelstand droht Ausschluss von öffentlichen Aufträgen
Der Zentralverband Deutsches Handwerk, der Zentralverband Deutsches Baugewerbe, die Bundesarchitektenkammer, die Bundesingenieurkammer und die Bundesvereinigung Bauwirtschaft warnen eindringlich: Eine Ausweitung der Generalunternehmervergaben würde mittelständische Betriebe faktisch von öffentlichen Aufträgen ausschließen. 99 Prozent der Bauunternehmen haben unter 100 Beschäftigte, über 90 Prozent der Planungsbüros weniger als 50 Mitarbeiter, Architekturbüros meist unter 10.

Die Verbände betonen, dass der Losgrundsatz seit über 70 Jahren fairen Wettbewerb garantiert und das verfassungsrechtliche Gleichheitsprinzip sichert. Der Gesetzentwurf der Bundesregierung ergänzt die bestehenden Ausnahmen bereits um eine zusätzliche Möglichkeit für Projekte aus dem Sondervermögen – ein weitreichender Kompromiss, der nun umgesetzt werden muss.

Generalunternehmer kosten mehr – und beschleunigen nichts

Die Bau- und Planungsverbände weisen zudem die Argumentation zurück, Generalunternehmervergaben würden Bauprojekte beschleunigen. Untersuchungen des Bundesrechnungshofs belegen vielmehr Mehrkosten von durchschnittlich rund 10 Prozent, teils über 20 Prozent des Auftragsvolumens. Der Koordinierungsaufwand werde lediglich vom öffentlichen Auftraggeber auf den Generalunternehmer verlagert.

Besonders problematisch: Kommunen sind auf Gewerbesteuereinnahmen ihrer heimischen Unternehmen angewiesen. Lokale Planer und Bauunternehmen schaffen Arbeitsplätze, zahlen Steuern in der Region und sichern Wertschöpfung vor Ort. Wenn Aufträge an große, auswärtige Konzerne gehen, verlieren Kommunen Einnahmen und wirtschaftliche Stabilität. Zudem würden Vergaben an Generalunternehmer zu einer Flut von Nachunternehmerketten führen, die nicht an deutschen oder europäischen Grenzen stoppen und entsprechende arbeitsmarkt- und sozialpolitische Verwerfungen mit sich bringen.

Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH): „Die Beibehaltung der Fach- und Teillosvergabe ist die zentrale Nagelprobe für eine glaubwürdige Mittelstandspolitik dieser Bundesregierung. Dieses Prinzip darf nicht aufgegeben werden, weil dies das Risiko birgt, kleine und mittlere Betriebe systematisch von öffentlichen Aufträgen auszuschließen. Das ist nicht hinnehmbar.“

Andrea Gebhard, Präsidentin der Bundesarchitektenkammer: „Wer wirklich schneller bauen will, braucht einfache Verfahren, Digitalisierung und besser ausgestattete Verwaltungen – aber sicher keine Abkehr vom Losgrundsatz. Nationale Alleingänge schwächen nicht nur unseren Mittelstand, sondern könnten schon in Kürze außerdem auch europäischen Vorgaben widersprechen. Das EU-Parlament fordert ausdrücklich eine verpflichtende Losbildung zum Schutz der KMU.“

Dr.-Ing. Heinrich Bökamp, Präsident der Bundesingenieurkammer:„Städte und Gemeinden sollten sich bewusst machen, welchen Wert die Förderung regionaler mittelständischer Planungsbüros hat. Fachkundige Beratung mit Ortskenntnis kommt nicht von General- oder Totalunternehmern, sondern von Planerinnen und Planern, die die lokalen Bedingungen kennen und kurzfristig tragfähige Lösungen anbieten können.“

Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe: „Beim Vergabebeschleunigungsgesetz geht es um echte Mittelstandspolitik. Wer den Losgrundsatz weiter aushöhlt, schiebt öffentliche Aufträge in Richtung großer Konzerne und lässt regionale Betriebe außen vor. Wir erwarten, dass das Bekenntnis zur mittelstandsfreundlichen Vergabe im Koalitionsvertrag umgesetzt wird und keine Sonntagsrede ist.

Bundesingenieurkammer: Eckpunkte Gebäudetyp E sind ein wichtiger Schritt zu mehr bezahlbaren Wohnraum

Bundesingenieurkammer: Eckpunkte Gebäudetyp E sind ein wichtiger Schritt zu mehr bezahlbaren Wohnraum 150 150 Bundesingenieurkammer

Pressestatement

Am 20. November 2025 stellten die Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz Dr. Stefanie Hubig und die Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen Verena Hubertz Eckpunkte zum Gebäudetyp E vor. Ziel ist es, einfachere Baustandards im Wohnungsbau zu etablieren, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Geplant ist, einen eigenständigen Vertragstyp „Gebäudetyp-e-Vertrag“ in das Bürgerliche Gesetzbuch einzuführen.

Der Präsident der Bundesingenieurkammer, Dr.-Ing. Heinrich Bökamp, erklärt dazu: „Wir begrüßen den Schulterschluss der beiden Bundesministerien, um zukünftig rechtssicher vereinfacht bauen zu können. Dies ist ein wichtiges Instrument, um bezahlbarem Wohnraum zu schaffen. Kostentreibende Maßnahmen, die keine Sicherheitsanforderungen adressieren, werden dann ohne Haftungsrisiken eingespart. Projekte in Hamburg und Bayern zeigen bereits, dass mit entsprechenden Vereinbarungen und Praxiswissen smarte Lösungen für kostengünstiges Bauen gefunden werden können.“

Bereits 2024 hat das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen eine praxisorientierte „Leitlinie und Prozessempfehlung Gebäudetyp E“ erarbeitet, die Bauherren und Akteure der Planungs- und Baubranche bei der Anwendung des „einfachen Bauens“ unterstützen soll. Ergänzend dazu soll neben der Einführung eines neuen Gebäudetyp-e-Vertrages auch ein Mustervertrag für eine rechtssichere Vereinbarung erarbeitet werden.

Mit den vorgelegten Eckpunkten startet ein Stakeholder-Dialog, in den auch die Bundesingenieurkammer ihre Vorschläge einbringen wird.

Bundesingenieurkammer zeichnet Müngstener Brücke als Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland aus

Bundesingenieurkammer zeichnet Müngstener Brücke als Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland aus 150 150 Bundesingenieurkammer

Berlin, 30. Oktober 2025. Die Bundesingenieurkammer zeichnete am 30. Oktober 2025 die Müngstener Brücke als Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland aus. Die Eisenbahnbrücke zwischen Solingen und Remscheid gilt seit ihrer Eröffnung im Jahr 1897 als technisches Meisterwerk und Ausweis deutscher Ingenieurbaukunst. Mit einer Höhe von 107 m, 170 m Spannweite und einer Länge von 465 m ist sie ein Symbol für den Pioniergeist des späten 19. Jahrhunderts. Bis heute ist sie die höchste Eisenbahnbrücke Deutschlands.  

Erbaut in einer Zeit intensiven internationalen Wettbewerbs im Brückenbau, stellte die Müngstener Brücke die Innovationskraft deutscher Ingenieure eindrucksvoll unter Beweis. Besonders die Konstruktion des eingespannten, parabelförmigen Bogens, der Material sparte und neue Maßstäbe setzte, machte sie zu einer technischen Sensation. Entworfen wurde die Brücke von Anton Rieppel und Bernhard Rudolf Bilfinger. Durch den freien Vorbau der beiden Bogenhälften machte der Bau von sich reden.

Trotz zweier Weltkriege blieb das Bauwerk erhalten. Allerdings fanden nach den 1960er Jahren keine umfassenden Instandsetzungsarbeiten mehr statt. Nach Teilsperrungen und Diskussionen um einen Abriss und Brückenneubau, führte die Deutsche Bahn 2013 bis 2021 für 30 Millionen Euro eine Grundinstandsetzung durch.

Müngstener Brücke soll Unesco-Welterbe werden
Gemeinsam mit internationalen Partnern erfolgt aktuell die Bewerbung für die Aufnahme der Müngstener Brücke in die Unesco-Welterbeliste. In einem Verbundantrag wird sie zusammen mit weiteren Fachwerkbogenbrücken des 19. Jahrhunderts in Europa nominiert. Eine Anerkennung als Unesco-Welterbe würde nicht nur die Einzigartigkeit der Müngstener Brücke würdigen, sondern auch verdeutlichen, wie Ingenieure jener Zeit über Ländergrenzen hinweg voneinander lernten und so den technischen Fortschritt in Europa entscheidend vorantrieben.

Müngstener Brücke feierlich ausgezeichnet
Die Verleihfeier der Ingenieurkammer-Bau Nordrhein-Westfalen fand im Brückenpark Müngsten statt. Dr.-Ing. Heinrich Bökamp, Präsident der Bundesingenieurkammer und Präsident der Ingenieurkammer-Bau Nordrhein-Westfalen, betonte in seiner Rede: „Die Müngstener Brücke sorgte vor mehr als hundert Jahren als technisches Meisterwerk für Aufsehen. Noch heute ist sie eine der höchsten Eisenbahnbrücken Europas und überspannt imposant die Wupper. Wir als Bundesingenieurkammer unterstützen die Bewerbung als Unesco-Welterbe, prägt der Brückenbau doch bis heute die Region und stiftet Identität.“ Weitere 31 Bauwerke wurden bisher aufgrund ihrer Bedeutung für den deutschen Ingenieurbau als Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland gewürdigt, davon zwei in Nordrhein-Westfalen.

Über die Auszeichnung
Die Bundesingenieurkammer ehrt seit 2007 historisch bedeutende Ingenieurbauwerke mit dem Titel „Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland“. Voraussetzung ist, dass sich die Bauwerke in Deutschland befinden und älter als 50 Jahre sind. Die Auszeichnungsreihe wird vom Bundes­ministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, den Ingenieurkammern der Länder und dem gemeinnützigen Förderverein „Historische Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland“ unterstützt.

Pressebilder zum Download: https://www.flickr.com/photos/128856188@N02/albums/72177720330005975/with/54892116180/

Weitere Informationen finden sich unter: https://wahrzeichen.ingenieurbaukunst.de/

Zweite Amtszeit für Heinrich Bökamp als Präsident der Bundesingenieurkammer

Zweite Amtszeit für Heinrich Bökamp als Präsident der Bundesingenieurkammer 150 150 Bundesingenieurkammer

Chemnitz, 19. September 2025. Dr.-Ing. Heinrich Bökamp wurde am 19. September 2025 als Präsident der Bundesingenieurkammer wiedergewählt. Die Bundesingenieurkammerversammlung sprach dem Präsidenten für eine zweite Amtszeit bis 2030 ihr Vertrauen aus. Ebenfalls für weitere fünf Jahre im Amt bestätigt wurde das sechsköpfige Vorstandsgremium.

Heinrich Bökamp ist seit 2009 Präsident der Ingenieurkammer-Bau Nordrhein-Westfalen, mit rund 11.000 Mitgliedern die größte Ingenieurkammer in Deutschland. Nach seiner Wahl in Chemnitz betonte er: „Marode Infrastrukturen, eine Wohnungsbaukrise und langwierige Planungsverfahren sind Herausforderungen, die Politik und Staat in den nächsten Jahren effektiv adressieren müssen. Die Transformation des Bauwesens ist ein zentraler Baustein für das Erreichen der Klimaziele. Die Expertise und Innovationskraft des Ingenieurwesens sind dafür das Fundament. Der Fachkräftemangel darf dabei nicht zum Stolperstein werden. So fördern wir Kammern als Selbstverwaltungsorgane zielgerichtet den Berufsstand und sind dessen Sprachrohr. Die Aufgaben, mit denen wir uns aktuell konfrontiert sehen, sind gewaltig. Ich freue mich jedoch, als Präsident der Bundesingenieurkammer mit dem neugewählten Vorstand zum Fortschritt unserer Gesellschaft beitragen zu dürfen.“

Die Bundesingenieurkammer (BIngK) vertritt die gemeinschaftlichen Interessen der 16 Länderingenieurkammern. Seit mehr als 30 Jahren setzt sie sich bundesweit und auf europäischer Ebene für die Belange von mehr als 45.000 Ingenieurinnen und Ingenieuren ein.

Bei den turnusmäßig stattfindenden Vorstandswahlen wurde Dipl.-Geol. Sylvia Reyer-Rohde (Ingenieurkammer Thüringen) als Vizepräsidentin der Bundesingenieurkammer und Dipl.-Ing. Ingolf Kluge (Ingenieurkammer Hessen) als Vizepräsident der Bundesingenieurkammer für eine weitere Amtszeit bestätigt. Erneut in den Vorstand der Bundesingenieurkammer gewählt wurden Dipl.-Ing. (FH) Wilhelmina Katzschmann (Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz), Prof. Dr.-Ing. Helmut Schmeitzner (Baukammer Berlin), Dr.-Ing. Ulrich Scholz (Bayerische Ingenieurekammer-Bau) und Dipl.-Ing. Christoph F. J. Schröder (Hamburgische Ingenieurkammer-Bau).

Die Wahlen fanden während der 76. Bundesingenieurkammerversammlung in Chemnitz statt. Zweimal jährlich treten Präsidentinnen und Präsidenten sowie Delegierte aus den Länderingenieurkammern zur Bundesingenieurkammerversammlung (BKV) zusammen. Das höchste Beschlussorgan der deutschen Ingenieurinnen und Ingenieure verabschiedet Leitlinien der Berufspolitik, beschließt den BIngK-Haushalt und wählt alle fünf Jahre den Vorstand.

Ergänzend zu den Vorstandwahlen wurden der Haushaltsausschuss sowie die Rechnungsprüferin und der Rechnungsprüfer neu gewählt.

Fotomaterial zum Download 

Copyright: BIngK

Weitere Motive stellen wir gerne zur Verfügung: haemmerle@bingk.de

Arena – gut überDACHt: Schülerwettbewerb der Ingenieurkammern ist gestartet

Arena – gut überDACHt: Schülerwettbewerb der Ingenieurkammern ist gestartet 150 150 Bundesingenieurkammer

Berlin, 13. August 2025. Der bundesweite Schülerwettbewerb „Junior.ING“ der Ingenieurkammern geht in eine neue Runde. Ab sofort sind wieder kreative Nachwuchstalente aufgerufen, sich zu beteiligen. Ob Theater, Konzert, Spiel oder Sport, viele Erlebnisse finden draußen statt. Damit dabei niemand im Regen steht oder in der Sonne schmort, braucht es kluge Ideen: eine Überdachung, die schützt, ohne den Blick auf das Geschehen zu versperren. Genau das ist die Aufgabe des diesjährigen Schülerwettbewerbs mit dem Motto „Arena – gut überDACHt“. Bei der Gestaltung sind Fantasie und technisches Wissen gefragt. Die Dachkonstruktion muss eine Last von mindestens 250g tragen und einer Windbelastung standhalten, die mit einem Föhn simuliert wird. Anmeldeschluss ist der 19. Dezember 2025.

Zugelassen sind Einzel- und Gruppenarbeiten von Schülerinnen und Schülern allgemein- und berufsbildender Schulen. Ausgeschrieben ist der Wettbewerb in zwei Alterskategorien: Kategorie I bis Klasse 8 sowie Kategorie II ab Klasse 9. Im ersten Schritt loben die 16 Ingenieurkammern den Wettbewerb für ihr Bundesland aus. Die Siegerinnen und Sieger der Landeswettbewerbe nehmen dann am Bundesentscheid teil und können sich auf das große Finale im Deutschen Technikmuseum am 19. Juni 2026 in Berlin freuen. Die Deutsche Bahn vergibt erneut einen Sonderpreis für ein besonders innovatives Projekt.

Über den Wettbewerb

Durchschnittlich 6.000 Schülerinnen und Schüler nehmen an dem Wettbewerb teil, der von den 16 Landesingenieurkammern und der Bundesingenieurkammer ausgelobt wird. Die Wettbewerbsthemen wechseln jährlich und zeigen so die Vielseitigkeit des Bauingenieurwesens. Damit werben die Kammern für den Ingenieurberuf und setzen dem bestehenden Fachkräftemangel etwas entgegen. Der Bundeswettbewerb steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen. Die Kultusministerkonferenz führt den „Junior.ING“ in ihrer Liste der empfohlenen und als unterstützenswert eingestuften Wettbewerbe.

Weitere Informationen finden Sie auch unter www.junior.ing

 

 

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Wichtiges Signal der Bundesregierung: losweise Vergabe fördert fairen Wettbewerb

Wichtiges Signal der Bundesregierung: losweise Vergabe fördert fairen Wettbewerb 150 150 Bundesingenieurkammer

Wichtiges Signal der Bundesregierung: losweise Vergabe fördert fairen Wettbewerb

Berlin, 6. August 2025. Die Bundesingenieurkammer begrüßt den Entwurf des Vergabebeschleunigungsgesetzes, der heute vom Kabinett verabschiedet wurde. Die losweise Vergabe ist der Grundpfeiler einer mittelstandsfreundlichen Vergabe und fördert fairen Wettbewerb. Nur, wenn die kleinen und mittelständischen Strukturen des Planungs- und Bausektors durch den notwendigen und erprobten Grundsatz der losweisen Vergabe erhalten bleiben, wird in Deutschland in den nächsten Jahrzehnten kosteneffizient und schnell gebaut werden können.

Dr.-Ing. Heinrich Bökamp, Präsident der Bundesingenieurkammer: „Die Aufgaben, vor denen unsere Gesellschaft bei Infrastrukturen, Wohnungsbau und Stadtentwicklung stehen, sind historisch. Das Sondervermögen Infrastruktur und der Wohnungsbauetat sind wirtschaftlich gebotene Investitionen in die Zukunft – zum Wohle kommender Generationen. Deutschland darf nicht noch einmal seine Infrastrukturen derart vernachlässigen. Jetzt bedarf es eines klugen, mutigen und gemeinsamen Vorgehens aller am Bau Beteiligten.“

Auch der Binnenmarktausschuss des Europäischen Parlamentes (IMCO) hat am 7. Juli 2025 für die Reform der EU-Vergaberichtlinie gefordert, kleinen und mittleren Unternehmen die Teilnahme an Ausschreibungsverfahren zu erleichtern. Dafür soll die Ausschreibung von Aufträgen in kleinen Losen auch EU-weit verpflichtend werden.

Dr.-Ing. Heinrich Bökamp, Präsident der Bundesingenieurkammer: „Lassen Sie uns im Bausektor zusammenarbeiten und uns auf die relevanten Probleme mit Hebelkraft wie ineffiziente Genehmigungsverfahren, unzureichende Digitalisierung von Prozessen und den Fachkräftemangel konzentrieren. Wir haben heute in Deutschland grundsätzlich ein gut funktionierendes und produktives Miteinander von Planung und Ausführung. Grundlegende Änderungen hieran schaden am Ende dem Standort Deutschland.“

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Wirtschaftliche Lage von Planungsbüros

Wirtschaftliche Lage von Planungsbüros 150 150 Bundesingenieurkammer

Fachkräftemangel und zunehmende Aufwände limitieren Planungsbüros

Umfrage liefert valide Daten zur wirtschaftlichen Lage

Berlin, 16.07.2025. Die Ergebnisse der neuen bundesweiten Befragung von Ingenieur- und Architekturbüros zeigen ein gemischtes Bild der konjunkturellen Lage. So geben knapp 40 Prozent aller befragten Büros einen rückläufigen Auftragsbestand in den vergangenen sechs Monaten an. Vor diesem Hintergrund bewerten die Unternehmen ihre aktuelle wirtschaftliche Situation als befriedigend (Schulnote 2,9). Sowohl Ingenieur- als auch Architekturbüros konnten ihre Gesamtleistung in den vergangenen Jahren nominal und real zwar steigern, aktuell erzielen allerdings nur noch rund 84 Prozent der Büros einen Gewinn, im vergangenen Jahr waren es dagegen noch knapp 97 Prozent.

Die Ursachen der angespannten Lage liegen in gestörten Projektabläufen, regulatorischen Anforderungen und dem Ringen um faire Verträge mit angemessener Vergütung. Insgesamt nehmen die Projektlaufzeiten teilweise deutlich zu. Die zunehmenden Aufwände und der Fachkräftemangel insbesondere in den Ingenieurbüros limitieren die Kapazitäten zunehmend und stehen damit auch der Umsetzung des Sondervermögens bei Infrastruktur und Energie im Weg.

Dr.-Ing. Heinrich Bökamp, Präsident der Bundesingenieurkammer: „Der Markt und die Strukturen der Ingenieurbüros sind intakt. Investitionsstau und unklare Förderkulissen durch die unsichere politische Lage des vergangenen Jahres machen sich jedoch auch bei den Ingenieurbüros bemerkbar. Durch den Fachkräftemangel sehen sich die Büros in den nächsten Jahren zusätzlich unter Druck. Die Personalkosten werden weiter steigen, was sich auch in den Honoraren widerspiegeln muss.“

Die Umfrage beleuchtet die betriebswirtschaftliche Lage der Büros

Die Befragung wurde von den Planerorganisationen AHO, BAK, VBI und BIngK beauftragt, Durchführung und Auswertung übernahm erstmals das Institut der deutschen Wirtschaft. An der Umfrage im April und Mai 2025 beteiligten sich rund 2.500 Büros, darunter rund zwei Drittel Ingenieurbüros und etwa ein Drittel Architekturbüros. Die Umfrage beleuchtet die betriebswirtschaftliche Lage der Büros im Hinblick auf Leistungs- und Kostenstruktur, Auftragsbestand und Personal. Untersucht wurden auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.

Im Ergebnis liefert die Befragung wertvolle Hinweise zur Beurteilung der wirtschaftlichen Situation von Ingenieur- und Architekturbüros. Sie verdeutlicht, in welchen Bereichen gezielte Maßnahmen erforderlich sind, um die wirtschaftliche Stabilität und Zukunftsfähigkeit der Branche zu sichern. Die hohe Beteiligung sowie die Vielzahl detaillierter Rückmeldungen unterstreichen das große Interesse an einer transparenten Auseinandersetzung mit der aktuellen Lage und führen zu belastbaren Ergebnissen.

AHO: Ausschuss der Verbände und Kammern der Ingenieure und Architekten für die Honorarordnung
BAK: Bundesarchitektenkammer
BIngK: Bundesingenieurkammer
VBI: Verband Beratender Ingenieure

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Vergaberecht: EU fördert Wettbewerb, Bundesratsantrag könnte ihn ausbremsen

Vergaberecht: EU fördert Wettbewerb, Bundesratsantrag könnte ihn ausbremsen 150 150 Bundesingenieurkammer

Die Bundesingenieurkammer begrüßt den Vorschlag des Binnenmarktausschusses des Europäischen Parlaments vom 7. Juli 2025, den Fokus bei der Vergabe öffentlicher Aufträge auf das beste Preis-Leistungs-Verhältnis und nicht nur auf den günstigsten Preis zu legen. Der Bericht zur Reform der EU-Vergaberichtlinie sieht zudem neue Regeln vor, die die Beteiligung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) bei EU-weiten Ausschreibungen fördert. Damit kommt er einer Forderung der Bundesingenieurkammer nach, Aufträge grundsätzlich losweise zu vergeben, um im Interesse eines größeren Wettbewerbes die Teilnahme von KMU an öffentlichen Ausschreibungen zu erleichtern.

Völlig in die falsche Richtung geht deshalb der Entschließungsantrag des Landes Mecklenburg-Vorpommern zur nationalen Reform des Vergaberechts, der am 11. Juli 2025 auf der Tagesordnung des Bundesrates steht. Dieser empfiehlt eine erleichterte Zusammenfassung von Teil- und Fachlosen als Gesamtvergabe, um dadurch vermeintlich die Vergabe zu beschleunigen. Eine weitere Aufweichung des Grundsatzes der losweisen Vergabe um zeitliche Gründe, wie im Antrag vorgeschlagen, wäre kontraproduktiv. Während die Europäische Union erkannt hat, dass mehr Wettbewerb nur durch eine stärkere Beteiligung von KMU zu erreichen ist, bedeutet der Bundesratsantrag gegenüber dem EU-Vorschlag einen Rückschritt hin zu einer marktbeherrschenden Stellung weniger Großunternehmen, mit all seinen negativen Folgen für den Wettbewerb.

Dr.-Ing. Heinrich Bökamp, Präsident der Bundesingenieurkammer, mahnt deshalb: „Eine Stärkung des EU-Binnenmarktes lässt sich nicht durch Gesamtvergaben an einige wenige Großunternehmen erreichen. Eine weitere Aufweichung des Grundsatzes der losweisen Vergabe um zeitliche Gründe würde nicht nur die kleinen und mittelständischen Planungsbüros vom Wettbewerb ausschließen, sondern würde auch für die öffentlichen Auftraggeber den Wettbewerb weiter einschränken. Angebote von ein paar wenigen Großunternehmen sind nicht geeignet, den Wettbewerb um das wirtschaftlichste Angebot zu gewährleisten.“

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Bundesingenieurkammer verleiht Nachwuchspreis Junior.ING in Berlin

Bundesingenieurkammer verleiht Nachwuchspreis Junior.ING in Berlin 150 150 Bundesingenieurkammer

Am 13. Juni 2025 wurden die besten Teams des bundesweiten Nachwuchswettbewerbs „Junior.ING“ der Ingenieurkammern in Deutschland geehrt. Rund 6.000 Schülerinnen und Schüler nahmen an dem Wettbewerb teil. Aufgabe war es, einen Turm mit Aussichtplattform zu planen und als Modell zu bauen. Bei der Gestaltung wurde auf die Kreativität der Teilnehmenden gesetzt. Insgesamt 2.227 Modelle wurden eingereicht. Den ersten Platz der Alterskategorie bis Klasse 8 belegt 2025 eine Schülerin aus Bitterfeld. Bundessieger in der Alterskategorie ab Klasse 9 ist ein Team aus Rheinland-Pfalz.

1. Platz in der Alterskategorie I (bis Klasse 8)

Anna Richter
Turm „Green Tower“
Klasse 8, Europagymnasium Walther Rathenau Bitterfeld, Bitterfeld-Wolfen (Sachsen-Anhalt)

1. Platz in der Alterskategorie II (ab Klasse 9)

Lukas Grünen, Daniel Husch, Adrian Dalinger
Turm „HM39“
Klasse 10, Gymnasium Konz, Konz (Rheinland-Pfalz)

Der Bundeswettbewerb steht unter der Schirmherrschaft des Bundes­ministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen und wird von der Kultusministerkonferenz in der Liste der empfehlenswerten Schülerwettbewerbe geführt.

Dr. Olaf Joachim, Staatssekretär des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen: „Groß und mutig denken, stabil und kreativ bauen, das alles zeichnet ‚Junior.ING‘ seit 20 Jahren aus. Beim Schülerwettbewerb der Bundesingenieurkammer zeigen junge Menschen eindrucksvoll, wie viel technisches Können, Vorstellungskraft und Teamgeist in ihnen stecken. Solche Wettbewerbe motivieren, die Vielfalt der Ingenieurberufe kennenzulernen und Zukunft zu gestalten.“

Die drei bestplatzierten Modelle jeder Alterskategorie sind bis Ende des Jahres im Science Center Spectrum des Deutschen Technikmuseums in Berlin zu sehen.

Ausgewählt wurden die Preisträgerinnen und Preisträger von einer fünfköpfigen Fachjury unter dem Vorsitz von Prof. Dr.-Ing. Helmut Schmeitzner, Vorstandsmitglied der Bundesingenieurkammer. „Spätestens seit den spektakulären Ereignissen rund um Brückenbauwerke in den letzten Monaten ist jedem klar, dass wir es in unserer baulichen Infrastruktur mit einem immensen Investitionsrückstau zu tun haben. Es wird die Aufgabe der nächsten Generation von Ingenieuren sein, ihn aufzulösen. Der Beruf des Bauingenieurs wird an Bedeutung zunehmen, und die rege Teilnahme am ‚Junior.ING‘ – Wettbewerbe belegt, dass diese Botschaft schon bis in unsere Schulen gedrungen ist“, unterstreicht Prof. Dr.-Ing. Helmut Schmeitzner.

Die Deutsche Bahn und der Verband der deutschen Vergnügungsanlagenhersteller vergaben jeweils einen Sonderpreis in beiden Altersklassen.

Daniela Michael, Leiterin Grundsätze und Prozesse Recruiting bei der Deutschen Bahn AG, betont: „Die Preisträger:innen des Schülerwettbewerbs der Ingenieurkammern zeigen eindrucksvoll, welches enorme Potenzial junge Menschen im Bereich der Ingenieurwissenschaften entfalten können. Mit ihren kreativen und technisch ausgeklügelten Projekten haben sie bewiesen, dass sie über jene Innovationskraft verfügen, die sowohl die Technik als auch unsere Gesellschaft dringend braucht – und dass sie Herausforderungen mit Engagement und Know-how meistern können.“

Sonderpreis der Deutschen Bahn

Alterskategorie I (bis Klasse 8)

Esther Schmidt, Tom Schöneweiß, Emma Klein, Anio Aquino, Kira Hettich

Turm „Einer ist zu viel!“
Klasse 8, Burgwaldschule, Frankenberg/Eder (Hessen)

Alterskategorie II (ab Klasse 9):

Krista Marche
Turm „Wire Flower“
Klasse 10, Karolinen-Gymnasium, Rosenheim (Bayern)

„Der DB-Sonderpreis würdigt besonders innovative Arbeiten und unterstreicht die Bedeutung der Nachwuchsförderung in unserer Branche. Als eine der größten Arbeitgeber:innen Deutschlands – mit über 50 Ausbildungsberufen und 25 dualen Studiengängen – wissen wir, wie essenziell es ist, junge Talente frühzeitig zu fördern und zu begleiten. Die Leistungen der Schüler:innen sind ein Ansporn für alle, die sich für Technik und Innovation begeistern,“ so Daniela Michael weiter.

Zum zweiten Mal vergibt der Verband der deutschen Vergnügungsanlagenhersteller einen Sonderpreis.

Sonderpreis Verband der deutschen Vergnügungsanlagenhersteller

Alterskategorie I (bis Klasse 8):

Julius Heidan
Turm „Sturmwarnung“
Klasse 3, 4. Grundschule Dresden Am Rosenberg, Dresden (Sachsen)

Alterskategorie II (ab Klasse 9):

Felix Pippig
Turm „Gute Aussichten“
Klasse 9, Lößnitzgymnasium, Radebeul (Sachsen)

Dr.-Ing. Michael Smida, stellvertretender Vorsitzender Verband der deutschen Vergnügungsanlagenhersteller, zeigt sich überzeugt, dass „freies phantasievolles Entwerfen die Grundlage für neue Ideen ist. In diesem Wettbewerb wird ersichtlich, dass aus freien spielerischen Ideen neue tragfähige und funktionierende Turmkonstruktionen entstehen. Neue Gestaltung und Konstruktion wecken das Interesse nicht nur für den Betrachter, sondern auch für Besucher der Aussichtstürme. Die Talente und das Können zu loben und zu würdigen erhält und steigert die Motivation, neue Konstruktionen zu entwerfen und in Zukunft auch real umzusetzen. Vielleicht in einem der Deutschen Herstellerbetriebe oder Planungsbüros für solche Anlagen.“

Die beiden ersten Plätze waren mit jeweils 500 Euro dotiert. Die nachfolgenden Plätze 2 bis 4 konnten sich über 400 Euro, 300 Euro und 100 Euro freuen. Der Sonderpreis der Deutschen Bahn war mit 300 Euro dotiert. Der Sonderpreis des Verbands der deutschen Vergnügungsanlagenhersteller umfasst die Einladung in einen Freizeitpark.

Über den Wettbewerb
Zugelassen zum Schülerwettbewerb Junior.ING sind Einzel- und Gruppenarbeiten von Schülerinnen und Schülern allgemein- und berufsbildender Schulen. Ausgeschrieben ist der Wettbewerb in zwei Alterskategorien: Kategorie I bis Klasse 8 sowie Kategorie II ab Klasse 9. In einem ersten Schritt loben die teilnehmenden Ingenieurkammern den Wettbewerb für ihr Bundesland aus. Die Siegerinnen und Sieger des Landeswettbewerbs nehmen dann am Bundesentscheid teil.

Ziel des Schülerwettbewerbs ist es, Schülerinnen und Schüler auf spielerische Art und Weise für Naturwissenschaft und Technik zu begeistern. Die Wettbewerbsthemen wechseln jährlich und zeigen so die Vielseitigkeit des Bauingenieurberufs. Auf diesem Weg werben die Kammern für das Ingenieurwesen, um damit langfristig dem Fachkräftemangel in den technischen Berufen entgegenzuwirken.

Bildmaterial kann auf der Flickr-Account der Bundesingenieurkammer abgerufen werden oder nehmen Sie mit uns Kontakt auf. (Copyright Torsten George/BIngK)

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