Presse

Doberaner Münster als „Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst“ 2026 ausgezeichnet

Doberaner Münster als „Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst“ 2026 ausgezeichnet 150 150 Bundesingenieurkammer

Bundesingenieurkammer würdigt Pionierleistung mittelalterlicher Bautechnik – Verleihung und Publikation am 23. April 2026

Berlin/Bad Doberan, 23. April 2026. Die Bundesingenieurkammer hat das Doberaner Münster als „Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland“ 2026 ausgezeichnet. Mit der Ehrung wird ein Bauwerk gewürdigt, das in besonderer Weise für die Entwicklung innovativer Konstruktionen im mittelalterlichen Ingenieurbau steht. Die feierliche Verleihung fand am 23. April 2026 in Bad Doberan statt.

Das im späten 13. Jahrhundert errichtete Münster zählt zu den herausragenden Beispielen der Backsteingotik im Ostseeraum. Mit einer Länge von 81 Metern, einer Breite von 40 Metern und einer Raumhöhe von 26 Metern besitzt das Bauwerk die Maße einer Kathedrale. Es dokumentiert die erfolgreiche Übertragung der im Natursteinbau entwickelten gotischen Konstruktionsprinzipien auf das Material des Ziegels. Dabei entstanden eigenständige Lösungen, die den innovativen Charakter des Münsters bis heute ablesbar machen.

Dr. Christian Kayser, Autor der begleitenden Publikation, beschreibt das Bauwerk als „Pionierbau“. Es steht exemplarisch für die baukulturelle Leistung einer Epoche und einer Region. Die in diesem Zusammenhang entwickelten Bauweisen prägten den Kirchenbau im Ostseeraum über mehr als zwei Jahrhunderte hinweg.

In der filmischen Dokumentation zur Auszeichnung betont Martin Heider, Münsterkustos: „Dadurch, dass ich sehr viel in den historischen Akten forsche, ist mir bewusst, in welch schlechtem Zustand das Münster in manchen Jahrhunderten war. Heute dazu beitragen zu können, dass diese vor über 700 Jahren erbaute Kirche und deren reiche Ausstattung erhalten bleiben kann, ist eine sehr schöne Aufgabe. Wir sind dankbar über die Fördergelder und Spenden, die dies ermöglichen.“

Christian Pegel, Minister für Inneres und Bau des Landes Mecklenburg-Vorpommern: „Bauwerke prägen Menschen und Regionen. Das Doberaner Münster unterstreicht dies eindrücklich. Die bautechnische Bedeutung des Münsters ist dagegen vielen Menschen sicherlich nicht bewusst. Deshalb freut mich diese Auszeichnung ganz besonders.“

Dr.-Ing. Heinrich Bökamp, Präsident der Bundesingenieurkammer: „Das Ingenieurwesen ist eine traditionsreiche Profession. Schon immer haben Ingenieurinnen und Ingenieure anspruchsvolle Aufgaben gelöst. Die Ingenieurbauwerke in der Reihe der Historischen Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland sind allesamt technische Meisterleistungen und zeugen noch heute von der kreativen Vielfalt und Innovationkraft dieses Berufes.“

Dr.-Ing. Gesa Haroske, Präsidentin der Ingenieurkammer Mecklenburg-Vorpommern: „Die Pflege der Baukultur ist uns als Ingenieurkammer Mecklenburg-Vorpommern ein wichtiges Anliegen. Die Auszeichnung macht deutlich, wer die Zukunft gestalten will, muss auch die Geschichte kennen. Uns freut, dass die Würdigung des Doberaner Münsters durch die Bundesingenieurkammer noch mehr Aufmerksamkeit auf dieses technische Denkmal in Mecklenburg lenken wird.“

Im Rahmen der Veranstaltung wurde auch die Publikation vorgestellt, die Baugeschichte, Konstruktion und ingenieurtechnische Bedeutung des Münsters umfassend darstellt und zentrale Aspekte eines mittelalterlichen Großbaus nachvollziehbar macht. Historische Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst

Über die Auszeichnung
Die Bundesingenieurkammer ehrt seit 2007 historisch bedeutende Ingenieurbauwerke mit dem Titel „Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland“. Voraussetzung ist, dass sich die Bauwerke in Deutschland befinden und älter als 50 Jahre sind. Die Auszeichnungsreihe wird von den Ingenieurkammern der Länder und dem gemeinnützigen Förderverein „Historische Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland“ unterstützt. Webseite: Historische Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst

Link: Bildmaterial zu der Veranstaltung und zum Bauwerk

Fotos der Verleihfeier sind ab ca. 16:00 Uhr verfügbar.

Begleitende Video-Dokumentation zur Auszeichnung (© Hello Studio W):

YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=8tCGY4wGsQg

Appell an die Politik: Rahmenbedingungen für Energie- und Wärmewende zusammen mit Expertinnen und Experten erarbeiten

Appell an die Politik: Rahmenbedingungen für Energie- und Wärmewende zusammen mit Expertinnen und Experten erarbeiten 150 150 Bundesingenieurkammer

Ergebnisse aus dem Fachforum der Bundesingenieurkammer auf den Berliner Energietagen

Berlin, 20. April 2026. Die Debatte um das Gebäudemodernisierungsgesetz hat zuletzt deutlich an Schärfe gewonnen. Auslöser sind Pläne der Bundesregierung, zentrale Vorgaben des bisherigen Heizungsgesetzes zu lockern – darunter die Abkehr von der 65-Prozent-Regel für erneuerbare Energien sowie die Einführung einer technologieoffenen „Bio-Treppe“. Während Befürworter mehr Flexibilität fordern, warnen Kritiker vor Rückschritten beim Klimaschutz und wachsender Unsicherheit für Eigentümer und Investoren.

Im Rahmen des Fachforums der Bundesingenieurkammer während der digitalen Berliner Energietage am 16. April 2026 wurde diskutiert, wie ein klimaneutraler Gebäudebestand bis 2045 erreicht werden kann. Die Expertinnen und Experten waren sich einig, dass verlässliche politische Rahmenbedingungen entscheidend sind, um Investitionsbereitschaft zu gewährleisten. So appellierten sie an die Politik, die gesetzlichen Rahmenbedingungen im Dialog mit Expertinnen und Experten zu erarbeiten und nicht an ihnen vorbei – wie beispielsweise bei dem geplanten Gebäudemodernisierungsgesetz. Andreas Beulich, Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen, unterstrich zudem, dass die Sanierungsquote als zentrale Zielgröße herangezogen werden müsste und hierauf das Augenmerk von Ordnungspolitik und Förderprogrammen zu legen ist.

Alexandra Halkenhäuser von der MVV Energie AG machte deutlich: „Das Heizen mit fossilen Brennstoffen wird zunehmend teurer. Erdgas hat keine Zukunft im Heizungskeller. MVV hat deshalb den Transformationsprozess hin zu einer klimafreundlichen Wärmeversorgung frühzeitig gestartet. Dafür verdichten wir das Wärmenetz und bauen es weiter aus, vergrünen die Fernwärme und verstärken das Stromnetz.“

Darüber hinaus wurde die soziale Dimension hervorgehoben: „Verbraucherschutz heißt, die Wärmewende so zu gestalten, dass Wohnen für alle bezahlbar bleibt. Dafür braucht es neben dem Umstieg auf fossilfreie Heizungen konsequente Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs. Akzeptanz entsteht nur mit einer sozial ausgewogenen Förderung und starkem Mieterschutz, damit Haushalte nicht überfordert werden“, so Florian Munder von der Verbraucherzentrale (Bundesverband).

Auf die notwendige Beratung von Politik und Verbrauchern angesprochen, betonte Christine Mörgen, Präsidentin der Ingenieurkammer des Saarlandes: „Ingenieurinnen und Ingenieuren kommt eine Schlüsselrolle zu. Sie sind es, die die komplexen Wechselwirkungen zwischen Gebäudehülle, Anlagentechnik, Energieversorgung und Nutzung verstehen und in tragfähige Konzepte übersetzen. Gute Planung bedeutet heute mehr denn je, nicht nur technische Lösungen zu entwickeln, sondern Zielkonflikte zu erkennen, abzuwägen und ausgewogen zu lösen.“

Michael Kießling, MdB und baupolitischer Sprecher der CSU, unterstrich in seinem Impulsvortrag, dass es keine einheitliche Lösung gebe. Vielmehr seien differenzierte, objektspezifische Ansätze erforderlich – insbesondere im Gebäudebestand, wo technische, wirtschaftliche und soziale Aspekte in Einklang gebracht werden müssten. Auch regionale Unterschiede spielten eine wichtige Rolle, etwa bei der Wahl zwischen zentralen und dezentralen Versorgungskonzepten.

Die Veranstaltung hat gezeigt, dass die Transformation des Gebäudesektors komplex, aber gestaltbar ist. Allerdings können gute Ergebnisse nur durch interdisziplinäre Zusammenarbeit, fundierte Planung sowie die konsequente Berücksichtigung technischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Aspekte erzielt werden.

Den Video-Mitschnitt der Veranstaltung finden Sie unter dem nachfolgenden Link: https://www.youtube.com/watch?v=zVLxoCS1Nxw

 

Deutscher Brückenbaupreis 2027 ausgelobt

Deutscher Brückenbaupreis 2027 ausgelobt 150 150 Bundesingenieurkammer

Herausragende Ingenieurleistungen im Brückenbau gesucht

Berlin, 19. März 2026. Ingenieurinnen und Ingenieure können ihre Projekte für den Deutschen Brückenbaupreis 2027 bis 30. Juni 2026 einreichen. Mit dem Wettbewerb zeichnen die Bundesingenieurkammer und der Verband Beratender Ingenieure VBI herausragende Ingenieurleistungen im Brückenbau aus. Der Preis steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Verkehr.

Der Deutsche Brückenbaupreis gilt als höchste Auszeichnung in diesem Fachgebiet und wird 2027 zum elften Mal vergeben. Gesucht werden Brückenbauwerke, die in den vergangenen fünf Jahren fertiggestellt wurden und durch technische Qualität, gestalterische Stärke, innovative Lösungen und nachhaltige Planung überzeugen.

Zwei Kategorien und ein Sonderpreis 

Der Wettbewerb wird in zwei Hauptkategorien ausgeschrieben:

  • Straßen- und Eisenbahnbrücken
  • Fuß- und Radwegbrücken

Darüber hinaus wird erneut der Sonderpreis Nachhaltigkeit vergeben. Er würdigt Projekte, die in besonderer Weise Lösungen für ressourcenschonendes und klimabewusstes Bauen entwickeln und umsetzen.

Ingenieurleistungen sichtbar machen
Brücken prägen Räume oft über Generationen hinweg. Sie verbinden Regionen, sichern Mobilität und stehen zugleich im öffentlichen Blick. Der Deutsche Brückenbaupreis macht sichtbar, welche Qualität Ingenieurinnen und Ingenieure sowohl im Neubau als auch im Umgang mit bestehender Infrastruktur erreichen. Eine Fachjury bewertet die eingereichten Projekte unter anderem nach Gestaltung, Funktionalität, Konstruktion, Innovation, Planungs- und Bauverfahren, Nachhaltigkeit sowie Wirtschaftlichkeit.

Einreichung bis 30. Juni 2026 möglich
Ingenieurinnen und Ingenieure sind eingeladen, ihre Projekte für den Wettbewerb bis 30. Juni 2026 einzureichen. Die Auslobungsunterlagen und Teilnahmebedingungen stehen auf der Wettbewerbswebsite www.brueckenbaupreis.de bereit. Die Preisverleihung des Deutschen Brückenbaupreises 2027 findet am 10. März 2027 in Dresden statt – traditionell am Vorabend des Dresdner Brückenbausymposiums.

Weitere Informationen und Unterlagen:www.brueckenbaupreis.de 

 

Neues Fort- und Weiterbildungsportal der Ingenieurkammern gestartet

Neues Fort- und Weiterbildungsportal der Ingenieurkammern gestartet 150 150 Bundesingenieurkammer

Neue Plattform bündelt die Weiterbildungsangebote der Ingenieurkammern

Berlin, 26. Januar 2026. Die Ingenieurkammern haben ein neues Fort- und Weiterbildungsportal gestartet. Das Portal www.fortbildung.ing bietet Ingenieurinnen und Ingenieuren erstmals eine zentrale Anlaufstelle zur Suche nach Angeboten der Länderingenieurkammern. Ziel ist es, Schulungen, Seminare und Qualifizierungsprogramme übersichtlich und schnell auffindbar zu machen. Die Plattform ist frei zugänglich. So können auch Nicht-Mitglieder an den Kursen teilnehmen und von den qualifizierten Angeboten profitieren.

Angesichts des stetigen technologischen Wandels sowie wachsender regulatorischer und wirtschaftlicher Anforderungen kommt der kontinuierlichen Weiterbildung im Ingenieurwesen eine zentrale Bedeutung zu. Gleichzeitig ist der Weiterbildungsmarkt in Deutschland stark fragmentiert. Das neue Portal www.fortbildung.ing bündelt die umfassenden Angebote der Ingenieurkammern und stellt sie in einer einheitlichen, strukturierten Umgebung zur Verfügung.

Eine intuitive Such- und Filterfunktion ermöglicht es Nutzerinnen und Nutzern, Weiterbildungen gezielt nach Fachgebieten, Themen oder Formaten zu recherchieren. Das Angebot umfasst unter anderem Schulungen in den Bereichen Tragwerksplanung, Brandschutz, Digitalisierung sowie interdisziplinäre Themen wie Projektmanagement und wird kontinuierlich erweitert. Damit richtet sich die Plattform sowohl an Berufseinsteiger als auch an erfahrene Fach- und Führungskräfte.

Dr.-Ing. Ulrich Scholz, Vorstandsmitglied der Bundesingenieurkammer, betont: „Die Anforderungen an Ingenieurinnen und Ingenieure verändern sich stetig. Eine Kernaufgabe der Ingenieurkammern ist das lebenslange Lernen zu fördern. Unser neues Portal bündelt die Weiterbildungsangebote der Ingenieurkammern und macht sie schnell und transparent auffindbar.“

Mit der neuen Weiterbildungsplattform vereinfachen die Ingenieurkammern den Zugang zu Qualifizierungsangeboten im Ingenieurwesen und unterstützen die berufliche Weiterentwicklung nachhaltig.

Hier geht es zum neuen Portal www.fortbildung.ing

Bildmaterial fortbildung.ing zum Download

Bildquelle/Bildhinweis: © farhan – stock.adobe.com / Redaktionelle Nutzung nur in Zusammenhang mit Berichterstattung über das Fortbildungsportal der deutschen Ingenieurkammern

Deutscher Ingenieurbaupreis 2026 ausgelobt

Deutscher Ingenieurbaupreis 2026 ausgelobt 150 150 Bundesingenieurkammer

Berlin, 9. Januar 2026. Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen und die Bundesingenieurkammer loben gemeinsam den Deutschen Ingenieurbaupreis 2026 aus. Das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung führt das Verfahren durch. Der Staatspreis der Bundesrepublik Deutschland würdigt alle zwei Jahre herausragende Ingenieurleistungen und macht deren Bedeutung für Baukultur, Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Entwicklung sichtbar. Bewerbungen sind bis zum 6. März 2026 möglich. Insgesamt werden Preisgelder in Höhe von 60.000 Euro vergeben, darunter der Staatspreis, außerdem bis zu fünf Auszeichnungen sowie der Nachwuchspreis.

Ausgezeichnet werden beispielhafte Ingenieurbauwerke und Ingenieurleistungen, die konstruktiv überzeugen, innovative Lösungsansätze bieten und einen Beitrag zu Energieeffizienz, Ressourcenschonung und zukunftsfähigem Bauen leisten. Teilnahmeberechtigt sind Ingenieurinnen und Ingenieure gemeinsam mit ihrer Bauherrschaft. Eingereicht werden können Projekte aus dem konstruktiven oder funktionellen Ingenieurbau, die zwischen dem 1. Januar 2023 und dem 9. Januar 2026 fertiggestellt wurden.

Sören Bartol, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen: „Innovatives Schiffshebewerk, denkmalgerecht modernisierte Brücke oder ressourcenschonend gebaute Werkhalle – die Bandbreite der Ingenieurleistungen ist enorm. Das hat der letzte Staatspreis eindrucksvoll gezeigt. Jeden Tag fahren unzählige Menschen durch Tunnel, arbeiten in einem Bürogebäude oder nutzen die Bahn. Gute Ingenieurinnen und Ingenieure werden schon immer mit Deutschland verbunden. Sie tragen zur Wettbewerbsfähigkeit und zum technischen Fortschritt bei. Der Staatspreis würdigt, was Ingenieurinnen und Ingenieure leisten, wie sie Nachhaltigkeit und attraktive Lebensräume verbinden. Wir zeichnen auch in diesem Jahr wieder herausragende Projekte aus und legen einen besonderen Fokus auf die Leistung unserer Nachwuchstalente. Bewerben Sie sich!“

Dr.-Ing. Heinrich Bökamp, Präsident der Bundesingenieurkammer, unterstreicht die gesellschaftliche Bedeutung und Verantwortung des Ingenieurbaus: „Ingenieurbauwerke prägen nicht nur unsere Städte, sondern sind auch entscheidend für eine nachhaltige und zukunftsfähige Baukultur in Deutschland. Gerade angesichts steigender Anforderungen an Ressourcenschonung und innovative Bauweisen zeigt der Deutsche Ingenieurbaupreis, wie Ingenieurinnen und Ingenieure mit ihren Projekten Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt übernehmen.“

Fachjury entscheidet über Preisträgerinnen und Preisträger
Eine Fachjury entscheidet über die Vergabe des Staatspreises sowie des Nachwuchspreises und der Auszeichnungen. Sie wählt nach den Kriterien „Konstruktion“, „Innovation“, „Gestaltung“, „Nachhaltigkeit“ und „Ressourceneffizienz“ aus. Neu im Jahr 2026: Der 2024 eingeführte Nachwuchspreis richtet sich ab sofort nicht nur an junge Büroinhaberinnen und Büroinhaber, sondern auch an die Projektleitungen des eingereichten Projektes – in diesem Jahr der Jahrgänge 1981 oder jünger. Damit wird das Engagement junger Ingenieurinnen und Ingenieure besonders hervorgehoben und deren Innovationskraft sichtbar gemacht.

Weitere Informationen sowie Anmeldung und Einreichung unter www.bbr.bund.de/deutscher-ingenieurbaupreis

Bildmaterial zur Auslobung: https://bingk.de/dingbp2026presse

Mittelstand droht Ausschluss von öffentlichen Aufträgen

Mittelstand droht Ausschluss von öffentlichen Aufträgen 150 150 Bundesingenieurkammer

Pressestatement

Der Deutsche Bundestag entscheidet in Kürze über das Vergabebeschleunigungsgesetz. Das Handwerk sowie Verbände der mittelständischen Bau- und Planungswirtschaft, die für 90 Prozent der Baubranche stehen, appellieren in einem gemeinsamen Positionspapier an die Abgeordneten, den Losgrundsatz nicht weiter aufzuweichen. Der ausgewogene Gesetzentwurf der Bundesregierung muss ohne die vom Bundesrat geforderten Verschärfungen verabschiedet werden.

Mittelstand droht Ausschluss von öffentlichen Aufträgen
Der Zentralverband Deutsches Handwerk, der Zentralverband Deutsches Baugewerbe, die Bundesarchitektenkammer, die Bundesingenieurkammer und die Bundesvereinigung Bauwirtschaft warnen eindringlich: Eine Ausweitung der Generalunternehmervergaben würde mittelständische Betriebe faktisch von öffentlichen Aufträgen ausschließen. 99 Prozent der Bauunternehmen haben unter 100 Beschäftigte, über 90 Prozent der Planungsbüros weniger als 50 Mitarbeiter, Architekturbüros meist unter 10.

Die Verbände betonen, dass der Losgrundsatz seit über 70 Jahren fairen Wettbewerb garantiert und das verfassungsrechtliche Gleichheitsprinzip sichert. Der Gesetzentwurf der Bundesregierung ergänzt die bestehenden Ausnahmen bereits um eine zusätzliche Möglichkeit für Projekte aus dem Sondervermögen – ein weitreichender Kompromiss, der nun umgesetzt werden muss.

Generalunternehmer kosten mehr – und beschleunigen nichts

Die Bau- und Planungsverbände weisen zudem die Argumentation zurück, Generalunternehmervergaben würden Bauprojekte beschleunigen. Untersuchungen des Bundesrechnungshofs belegen vielmehr Mehrkosten von durchschnittlich rund 10 Prozent, teils über 20 Prozent des Auftragsvolumens. Der Koordinierungsaufwand werde lediglich vom öffentlichen Auftraggeber auf den Generalunternehmer verlagert.

Besonders problematisch: Kommunen sind auf Gewerbesteuereinnahmen ihrer heimischen Unternehmen angewiesen. Lokale Planer und Bauunternehmen schaffen Arbeitsplätze, zahlen Steuern in der Region und sichern Wertschöpfung vor Ort. Wenn Aufträge an große, auswärtige Konzerne gehen, verlieren Kommunen Einnahmen und wirtschaftliche Stabilität. Zudem würden Vergaben an Generalunternehmer zu einer Flut von Nachunternehmerketten führen, die nicht an deutschen oder europäischen Grenzen stoppen und entsprechende arbeitsmarkt- und sozialpolitische Verwerfungen mit sich bringen.

Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH): „Die Beibehaltung der Fach- und Teillosvergabe ist die zentrale Nagelprobe für eine glaubwürdige Mittelstandspolitik dieser Bundesregierung. Dieses Prinzip darf nicht aufgegeben werden, weil dies das Risiko birgt, kleine und mittlere Betriebe systematisch von öffentlichen Aufträgen auszuschließen. Das ist nicht hinnehmbar.“

Andrea Gebhard, Präsidentin der Bundesarchitektenkammer: „Wer wirklich schneller bauen will, braucht einfache Verfahren, Digitalisierung und besser ausgestattete Verwaltungen – aber sicher keine Abkehr vom Losgrundsatz. Nationale Alleingänge schwächen nicht nur unseren Mittelstand, sondern könnten schon in Kürze außerdem auch europäischen Vorgaben widersprechen. Das EU-Parlament fordert ausdrücklich eine verpflichtende Losbildung zum Schutz der KMU.“

Dr.-Ing. Heinrich Bökamp, Präsident der Bundesingenieurkammer:„Städte und Gemeinden sollten sich bewusst machen, welchen Wert die Förderung regionaler mittelständischer Planungsbüros hat. Fachkundige Beratung mit Ortskenntnis kommt nicht von General- oder Totalunternehmern, sondern von Planerinnen und Planern, die die lokalen Bedingungen kennen und kurzfristig tragfähige Lösungen anbieten können.“

Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe: „Beim Vergabebeschleunigungsgesetz geht es um echte Mittelstandspolitik. Wer den Losgrundsatz weiter aushöhlt, schiebt öffentliche Aufträge in Richtung großer Konzerne und lässt regionale Betriebe außen vor. Wir erwarten, dass das Bekenntnis zur mittelstandsfreundlichen Vergabe im Koalitionsvertrag umgesetzt wird und keine Sonntagsrede ist.

Bundesingenieurkammer: Eckpunkte Gebäudetyp E sind ein wichtiger Schritt zu mehr bezahlbaren Wohnraum

Bundesingenieurkammer: Eckpunkte Gebäudetyp E sind ein wichtiger Schritt zu mehr bezahlbaren Wohnraum 150 150 Bundesingenieurkammer

Pressestatement

Am 20. November 2025 stellten die Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz Dr. Stefanie Hubig und die Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen Verena Hubertz Eckpunkte zum Gebäudetyp E vor. Ziel ist es, einfachere Baustandards im Wohnungsbau zu etablieren, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Geplant ist, einen eigenständigen Vertragstyp „Gebäudetyp-e-Vertrag“ in das Bürgerliche Gesetzbuch einzuführen.

Der Präsident der Bundesingenieurkammer, Dr.-Ing. Heinrich Bökamp, erklärt dazu: „Wir begrüßen den Schulterschluss der beiden Bundesministerien, um zukünftig rechtssicher vereinfacht bauen zu können. Dies ist ein wichtiges Instrument, um bezahlbarem Wohnraum zu schaffen. Kostentreibende Maßnahmen, die keine Sicherheitsanforderungen adressieren, werden dann ohne Haftungsrisiken eingespart. Projekte in Hamburg und Bayern zeigen bereits, dass mit entsprechenden Vereinbarungen und Praxiswissen smarte Lösungen für kostengünstiges Bauen gefunden werden können.“

Bereits 2024 hat das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen eine praxisorientierte „Leitlinie und Prozessempfehlung Gebäudetyp E“ erarbeitet, die Bauherren und Akteure der Planungs- und Baubranche bei der Anwendung des „einfachen Bauens“ unterstützen soll. Ergänzend dazu soll neben der Einführung eines neuen Gebäudetyp-e-Vertrages auch ein Mustervertrag für eine rechtssichere Vereinbarung erarbeitet werden.

Mit den vorgelegten Eckpunkten startet ein Stakeholder-Dialog, in den auch die Bundesingenieurkammer ihre Vorschläge einbringen wird.

Bundesingenieurkammer zeichnet Müngstener Brücke als Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland aus

Bundesingenieurkammer zeichnet Müngstener Brücke als Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland aus 150 150 Bundesingenieurkammer

Berlin, 30. Oktober 2025. Die Bundesingenieurkammer zeichnete am 30. Oktober 2025 die Müngstener Brücke als Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland aus. Die Eisenbahnbrücke zwischen Solingen und Remscheid gilt seit ihrer Eröffnung im Jahr 1897 als technisches Meisterwerk und Ausweis deutscher Ingenieurbaukunst. Mit einer Höhe von 107 m, 170 m Spannweite und einer Länge von 465 m ist sie ein Symbol für den Pioniergeist des späten 19. Jahrhunderts. Bis heute ist sie die höchste Eisenbahnbrücke Deutschlands.  

Erbaut in einer Zeit intensiven internationalen Wettbewerbs im Brückenbau, stellte die Müngstener Brücke die Innovationskraft deutscher Ingenieure eindrucksvoll unter Beweis. Besonders die Konstruktion des eingespannten, parabelförmigen Bogens, der Material sparte und neue Maßstäbe setzte, machte sie zu einer technischen Sensation. Entworfen wurde die Brücke von Anton Rieppel und Bernhard Rudolf Bilfinger. Durch den freien Vorbau der beiden Bogenhälften machte der Bau von sich reden.

Trotz zweier Weltkriege blieb das Bauwerk erhalten. Allerdings fanden nach den 1960er Jahren keine umfassenden Instandsetzungsarbeiten mehr statt. Nach Teilsperrungen und Diskussionen um einen Abriss und Brückenneubau, führte die Deutsche Bahn 2013 bis 2021 für 30 Millionen Euro eine Grundinstandsetzung durch.

Müngstener Brücke soll Unesco-Welterbe werden
Gemeinsam mit internationalen Partnern erfolgt aktuell die Bewerbung für die Aufnahme der Müngstener Brücke in die Unesco-Welterbeliste. In einem Verbundantrag wird sie zusammen mit weiteren Fachwerkbogenbrücken des 19. Jahrhunderts in Europa nominiert. Eine Anerkennung als Unesco-Welterbe würde nicht nur die Einzigartigkeit der Müngstener Brücke würdigen, sondern auch verdeutlichen, wie Ingenieure jener Zeit über Ländergrenzen hinweg voneinander lernten und so den technischen Fortschritt in Europa entscheidend vorantrieben.

Müngstener Brücke feierlich ausgezeichnet
Die Verleihfeier der Ingenieurkammer-Bau Nordrhein-Westfalen fand im Brückenpark Müngsten statt. Dr.-Ing. Heinrich Bökamp, Präsident der Bundesingenieurkammer und Präsident der Ingenieurkammer-Bau Nordrhein-Westfalen, betonte in seiner Rede: „Die Müngstener Brücke sorgte vor mehr als hundert Jahren als technisches Meisterwerk für Aufsehen. Noch heute ist sie eine der höchsten Eisenbahnbrücken Europas und überspannt imposant die Wupper. Wir als Bundesingenieurkammer unterstützen die Bewerbung als Unesco-Welterbe, prägt der Brückenbau doch bis heute die Region und stiftet Identität.“ Weitere 31 Bauwerke wurden bisher aufgrund ihrer Bedeutung für den deutschen Ingenieurbau als Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland gewürdigt, davon zwei in Nordrhein-Westfalen.

Über die Auszeichnung
Die Bundesingenieurkammer ehrt seit 2007 historisch bedeutende Ingenieurbauwerke mit dem Titel „Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland“. Voraussetzung ist, dass sich die Bauwerke in Deutschland befinden und älter als 50 Jahre sind. Die Auszeichnungsreihe wird vom Bundes­ministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, den Ingenieurkammern der Länder und dem gemeinnützigen Förderverein „Historische Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland“ unterstützt.

Pressebilder zum Download: https://www.flickr.com/photos/128856188@N02/albums/72177720330005975/with/54892116180/

Weitere Informationen finden sich unter: https://wahrzeichen.ingenieurbaukunst.de/

Zweite Amtszeit für Heinrich Bökamp als Präsident der Bundesingenieurkammer

Zweite Amtszeit für Heinrich Bökamp als Präsident der Bundesingenieurkammer 150 150 Bundesingenieurkammer

Chemnitz, 19. September 2025. Dr.-Ing. Heinrich Bökamp wurde am 19. September 2025 als Präsident der Bundesingenieurkammer wiedergewählt. Die Bundesingenieurkammerversammlung sprach dem Präsidenten für eine zweite Amtszeit bis 2030 ihr Vertrauen aus. Ebenfalls für weitere fünf Jahre im Amt bestätigt wurde das sechsköpfige Vorstandsgremium.

Heinrich Bökamp ist seit 2009 Präsident der Ingenieurkammer-Bau Nordrhein-Westfalen, mit rund 11.000 Mitgliedern die größte Ingenieurkammer in Deutschland. Nach seiner Wahl in Chemnitz betonte er: „Marode Infrastrukturen, eine Wohnungsbaukrise und langwierige Planungsverfahren sind Herausforderungen, die Politik und Staat in den nächsten Jahren effektiv adressieren müssen. Die Transformation des Bauwesens ist ein zentraler Baustein für das Erreichen der Klimaziele. Die Expertise und Innovationskraft des Ingenieurwesens sind dafür das Fundament. Der Fachkräftemangel darf dabei nicht zum Stolperstein werden. So fördern wir Kammern als Selbstverwaltungsorgane zielgerichtet den Berufsstand und sind dessen Sprachrohr. Die Aufgaben, mit denen wir uns aktuell konfrontiert sehen, sind gewaltig. Ich freue mich jedoch, als Präsident der Bundesingenieurkammer mit dem neugewählten Vorstand zum Fortschritt unserer Gesellschaft beitragen zu dürfen.“

Die Bundesingenieurkammer (BIngK) vertritt die gemeinschaftlichen Interessen der 16 Länderingenieurkammern. Seit mehr als 30 Jahren setzt sie sich bundesweit und auf europäischer Ebene für die Belange von mehr als 45.000 Ingenieurinnen und Ingenieuren ein.

Bei den turnusmäßig stattfindenden Vorstandswahlen wurde Dipl.-Geol. Sylvia Reyer-Rohde (Ingenieurkammer Thüringen) als Vizepräsidentin der Bundesingenieurkammer und Dipl.-Ing. Ingolf Kluge (Ingenieurkammer Hessen) als Vizepräsident der Bundesingenieurkammer für eine weitere Amtszeit bestätigt. Erneut in den Vorstand der Bundesingenieurkammer gewählt wurden Dipl.-Ing. (FH) Wilhelmina Katzschmann (Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz), Prof. Dr.-Ing. Helmut Schmeitzner (Baukammer Berlin), Dr.-Ing. Ulrich Scholz (Bayerische Ingenieurekammer-Bau) und Dipl.-Ing. Christoph F. J. Schröder (Hamburgische Ingenieurkammer-Bau).

Die Wahlen fanden während der 76. Bundesingenieurkammerversammlung in Chemnitz statt. Zweimal jährlich treten Präsidentinnen und Präsidenten sowie Delegierte aus den Länderingenieurkammern zur Bundesingenieurkammerversammlung (BKV) zusammen. Das höchste Beschlussorgan der deutschen Ingenieurinnen und Ingenieure verabschiedet Leitlinien der Berufspolitik, beschließt den BIngK-Haushalt und wählt alle fünf Jahre den Vorstand.

Ergänzend zu den Vorstandwahlen wurden der Haushaltsausschuss sowie die Rechnungsprüferin und der Rechnungsprüfer neu gewählt.

Fotomaterial zum Download 

Copyright: BIngK

Weitere Motive stellen wir gerne zur Verfügung: haemmerle@bingk.de

Arena – gut überDACHt: Schülerwettbewerb der Ingenieurkammern ist gestartet

Arena – gut überDACHt: Schülerwettbewerb der Ingenieurkammern ist gestartet 150 150 Bundesingenieurkammer

Berlin, 13. August 2025. Der bundesweite Schülerwettbewerb „Junior.ING“ der Ingenieurkammern geht in eine neue Runde. Ab sofort sind wieder kreative Nachwuchstalente aufgerufen, sich zu beteiligen. Ob Theater, Konzert, Spiel oder Sport, viele Erlebnisse finden draußen statt. Damit dabei niemand im Regen steht oder in der Sonne schmort, braucht es kluge Ideen: eine Überdachung, die schützt, ohne den Blick auf das Geschehen zu versperren. Genau das ist die Aufgabe des diesjährigen Schülerwettbewerbs mit dem Motto „Arena – gut überDACHt“. Bei der Gestaltung sind Fantasie und technisches Wissen gefragt. Die Dachkonstruktion muss eine Last von mindestens 250g tragen und einer Windbelastung standhalten, die mit einem Föhn simuliert wird. Anmeldeschluss ist der 19. Dezember 2025.

Zugelassen sind Einzel- und Gruppenarbeiten von Schülerinnen und Schülern allgemein- und berufsbildender Schulen. Ausgeschrieben ist der Wettbewerb in zwei Alterskategorien: Kategorie I bis Klasse 8 sowie Kategorie II ab Klasse 9. Im ersten Schritt loben die 16 Ingenieurkammern den Wettbewerb für ihr Bundesland aus. Die Siegerinnen und Sieger der Landeswettbewerbe nehmen dann am Bundesentscheid teil und können sich auf das große Finale im Deutschen Technikmuseum am 19. Juni 2026 in Berlin freuen. Die Deutsche Bahn vergibt erneut einen Sonderpreis für ein besonders innovatives Projekt.

Über den Wettbewerb

Durchschnittlich 6.000 Schülerinnen und Schüler nehmen an dem Wettbewerb teil, der von den 16 Landesingenieurkammern und der Bundesingenieurkammer ausgelobt wird. Die Wettbewerbsthemen wechseln jährlich und zeigen so die Vielseitigkeit des Bauingenieurwesens. Damit werben die Kammern für den Ingenieurberuf und setzen dem bestehenden Fachkräftemangel etwas entgegen. Der Bundeswettbewerb steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen. Die Kultusministerkonferenz führt den „Junior.ING“ in ihrer Liste der empfohlenen und als unterstützenswert eingestuften Wettbewerbe.

Weitere Informationen finden Sie auch unter www.junior.ing

 

 

Kontakt:
Eva Hämmerle
Kommunikation & Presse
+49 (0) 30-2589 882-23
haemmerle@bingk.de
www.bingk.de

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