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alexandrajakob

Politischer Abend der Bundesingenieurkammer

Politischer Abend der Bundesingenieurkammer 2560 1707 Bundesingenieurkammer

Am 17. Mai 2022 fand nach zweijähriger coronabedingter Pause wieder der „Politische Abend“ der Bundesingenieurkammer in Berlin statt. 

Das Grußwort zur Eröffnung hielt Bundesbauministerin Klara Geywitz. Darin erklärte sie, wie ihr Haus den bevorstehenden großen Herausforderungen begegnen wolle. „Klimaschutz im Gebäudebestand und beim Neubau von Wohnraum ist eine der großen Herausforderungen unserer Zeit. Und dabei sind wir bereits mittendrin im Transformationszeitalter. Die effizienten und zukunftsweisenden Ideen vieler Planerinnen und Planer helfen uns, diese Herausforderungen anzugehen. Ich freue mich daher sehr, dass sich die Bundesingenieurkammer im Bündnis bezahlbarer Wohnraum engagiert. Der Berufsstand kann sich zudem auf sein Bundesbauministerium verlassen, wenn es darum geht, sich für die Belange der planenden Berufe einzusetzen“, so die Ministerin.

Auch der Präsident der Bundesingenieurkammer, Dr.-Ing. Heinrich Bökamp, unterstrich die immense Bedeutung, die dem Berufsstand in der aktuellen Situation zukomme. „Wir freuen uns, dass Bundesbauministerin Geywitz die Wichtigkeit der planenden Berufe für die Transformation erkannt hat. Wir Ingenieurinnen und Ingenieure übernehmen Verantwortung für nachhaltige und zukunftsweisende Vorhaben und unterstützen die Bundesregierung nach Kräften. Wichtig ist aber, dass Qualität vor Geschwindigkeit geht. Es muss gewährleistet sein, dass die ergriffenen Maßnahmen auch nachhaltig sind. Projekte, die nur auf kurzfristige Erfolge setzen, helfen uns in der aktuellen Situation nicht“, so Dr.-Ing. Bökamp abschließend.  

Der Bau, die Instandhaltung und der Betrieb von Gebäuden und Ingenieurbauwerken verbrauchen fast ein Drittel aller Rohstoffe und annähernd 40 Prozent der Energie weltweit. Gleichzeitig wird aber deutlich mehr Wohnraum benötigt und es muss massiv in die Infrastruktur für die Zukunftsfähigkeit des Landes investiert werden. Wie aber lassen sich die ambitionierten Ziele erreichen, ohne dass die Ressourcen weiter im bisherigen Maße verbraucht werden? Hier sind neue Technologien und Ideen gefragt. Es braucht ein Umdenken in Richtung einer nachhaltigen Bauwirtschaft, um den „CO₂-Fußabdruck“ von Gebäuden und Bauwerken und deren Energieverbrauch massiv zu senken. Ingenieurinnen und Ingenieure stehen für die Gestaltung einer lebenswerten Zukunft mit ihrem Wissen gern bereit. 

Der Einladung der Bundesingenieurkammer waren rund 150 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung, Verbänden und den Ingenieurkammern der Länder gefolgt. 

-> Bilder der Veranstaltung bei Flickr.

Foto: © Christian Vagt

Wohnungsbau, Infrastruktur, Energiewende – wie nachhaltiges Planen und Bauen gelingen kann

Wohnungsbau, Infrastruktur, Energiewende – wie nachhaltiges Planen und Bauen gelingen kann 150 150 Bundesingenieurkammer

Am 17. Mai 2022 fand nach zweijähriger coronabedingter Pause wieder der „Politische Abend“ der Bundesingenieurkammer in Berlin statt. 

Das Grußwort zur Eröffnung hielt Bundesbauministerin Klara Geywitz. Darin erklärte sie, wie ihr Haus den bevorstehenden großen Herausforderungen begegnen wolle. „Klimaschutz im Gebäudebestand und beim Neubau von Wohnraum ist eine der großen Herausforderungen unserer Zeit. Und dabei sind wir bereits mittendrin im Transformationszeitalter. Die effizienten und zukunftsweisenden Ideen vieler Planerinnen und Planer helfen uns, diese Herausforderungen anzugehen. Ich freue mich daher sehr, dass sich die Bundesingenieurkammer im Bündnis bezahlbarer Wohnraum engagiert. Der Berufsstand kann sich zudem auf sein Bundesbauministerium verlassen, wenn es darum geht, sich für die Belange der planenden Berufe einzusetzen“, so die Ministerin.

Auch der Präsident der Bundesingenieurkammer, Dr.-Ing. Heinrich Bökamp, unterstrich die immense Bedeutung, die dem Berufsstand in der aktuellen Situation zukomme. „Wir freuen uns, dass Bundesbauministerin Geywitz die Wichtigkeit der planenden Berufe für die Transformation erkannt hat. Wir Ingenieurinnen und Ingenieure übernehmen Verantwortung für nachhaltige und zukunftsweisende Vorhaben und unterstützen die Bundesregierung nach Kräften. Wichtig ist aber, dass Qualität vor Geschwindigkeit geht. Es muss gewährleistet sein, dass die ergriffenen Maßnahmen auch nachhaltig sind. Projekte, die nur auf kurzfristige Erfolge setzen, helfen uns in der aktuellen Situation nicht“, so Dr.-Ing. Bökamp abschließend.  

Der Bau, die Instandhaltung und der Betrieb von Gebäuden und Ingenieurbauwerken verbrauchen fast ein Drittel aller Rohstoffe und annähernd 40 Prozent der Energie weltweit. Gleichzeitig wird aber deutlich mehr Wohnraum benötigt und es muss massiv in die Infrastruktur für die Zukunftsfähigkeit des Landes investiert werden. Wie aber lassen sich die ambitionierten Ziele erreichen, ohne dass die Ressourcen weiter im bisherigen Maße verbraucht werden? Hier sind neue Technologien und Ideen gefragt. Es braucht ein Umdenken in Richtung einer nachhaltigen Bauwirtschaft, um den „CO₂-Fußabdruck“ von Gebäuden und Bauwerken und deren Energieverbrauch massiv zu senken. Ingenieurinnen und Ingenieure stehen für die Gestaltung einer lebenswerten Zukunft mit ihrem Wissen gern bereit. 

Der Einladung der Bundesingenieurkammer waren rund 150 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung, Verbänden und den Ingenieurkammern der Länder gefolgt. 

Weitere Informationen unter www.bingk.de

 

Die Bundesingenieurkammer (BIngK) vertritt die gemeinschaftlichen Interessen der 16 Länderingenieurkammern. Seit mehr als 30 Jahren setzt sie sich bundesweit und auf europäischer Ebene für die Belange von rund 45.000 Ingenieurinnen und Ingenieuren ein.

Kontakt:
Alexandra Jakob
Kommunikation & Presse
+49 (0) 30-2589 882-0
+49 (0)179-509 66 53
info@bingk.de
www.bingk.de

Umfrage zur wirtschaftliche Lage der Ingenieure und Architekten gestartet

Umfrage zur wirtschaftliche Lage der Ingenieure und Architekten gestartet 1024 678 Bundesingenieurkammer

Auch in diesem Jahr haben Bundesingenieurkammer, AHO und VBI das Institut für Freie Berufe (IFB) beauftragt, Daten zur wirtschaftlichen Lage der Ingenieur- und Architekturbüros in Deutschland zu erheben.

Ihre Teilnahme ermöglicht die Bereitstellung und Analyse einer umfangreichen und belastbaren Datenbasis, die Informationen über die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Büros liefert.  Je größer die Belastbarkeit der gewonnenen Erkenntnisse ist, umso schlagkräftiger ist auch die Argumentation gegenüber Politik und Auftraggebern und somit für den Berufsstand als Ganzes.

Die Befragung nimmt etwa 10 Minuten Zeit in Anspruch. Die Teilnahme ist selbstverständlich freiwillig und anonym. Ihre Daten werden entsprechend der Datenschutzbestimmungen vertraulich behandelt und nicht weitergegeben. Auf Wunsch übermitteln wir Ihnen gerne ausgewählte Kennzahlen für das Jahr 2021, die Ihr Unternehmen mit einer Gruppe ähnlich strukturierter Büros vergleichen.

Bitte beteiligen Sie sich, um eine möglichst breite Datenbasis zu erhalten. Die Befragung endet am 14. August 2022. Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung.

Online-Befragung zur wirtschaftlichen Lagewww.t1p.de/index22

Teilnahme per E-Mail: Die entsprechenden Formulare stehen hier als Download zur Verfügung. Diese können online ausgefüllt und per E-Mail an forschung@ifb.uni-erlangen.de geschickt werden.

Teilnahme per Post: Die entsprechenden Formulare stehen hier als Download zur Verfügung. Diese müssten ausgedruckt, ausgefüllt und an die auf den Fragebögen angegebene Adresse geschickt werden.

Bildquelle: Breakingpic auf Pexels

„EUROPÄISCHER TAG DER FREIEN BERUFE“ des EWSA mit Beteiligung der BIngK

„EUROPÄISCHER TAG DER FREIEN BERUFE“ des EWSA mit Beteiligung der BIngK 1200 500 Bundesingenieurkammer

Unter dem Titel „Liberal Professions: Lessons Learned and Challenges Ahead“ hat der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA) am 10. Mai 2022 die 6. Ausgabe des „Europäischen Tages der Freien Berufe“ ausgerichtet. Die verschiedenen Panels haben sich mit wichtigen Themen befasst, von der Digitalisierung über Bildung bis hin zu nachhaltiger Entwicklung. Für die  Freien Berufe in Deutschland haben BFB-Präsident Friedemann Schmidt und BFB-Vizepräsident und Präsident der Bundesingenieurkammer, Dr.-Ing. Heinrich Bökamp, an der Veranstaltung aktiv teilgenommen.

BIngK-Präsident Dr. Bökamp betonte dabei die wichtige Rolle, die den Ingenieurinnen und Ingenieuren bei der Erreichung der hochgesteckten Ziele der Programme der EU, wie dem New European Bauhaus oder dem Green Deal, zukommen. „Die Bundesingenieurkammer unterstützt die ambitionierten Ziele der EU vollumfänglich. Erfolgskritisch wird aber sein, dass auch die richtigen Expertinnen und Experten eingebunden werden. Nur nachweislich qualifizierte Planende können hier zum Erfolg beitragen, daher sind die handelnden Organisation aufgefordert, hierfür auch nachhaltig Sorge zu tragen“, so Bökamp anlässlich dieses Formates.

Weitere Informationen sowie eine ausführliche Programmübersicht finden Sie hier.

BIngK unterstützt neues BFB-Jobportal

BIngK unterstützt neues BFB-Jobportal 640 480 Bundesingenieurkammer

Am heutigen Tag startet der BFB in Zusammenarbeit mit seinen Mitgliedsorganisationen ein Jobportal, dass sich sich vorrangig, aber nicht ausschließlich, an Geflüchtete aus der Ukraine richtet. Damit soll ihnen einen Berufseinstieg in Deutschland – bei den freien Berufen – erleichtert werden. Auch die Bundesingenieurkammer beteiligt sich an dem Projekt.

Knapp 1,5 Millionen selbstständige Freiberuflerinnen und Freiberufler beschäftigen mehr als vier Millionen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern . Zusammen erwirtschaften sie mehr als jeden zehnten Euro und sind damit ein wichtiger Wirtschaftssektor, aber auch gesellschaftlicher Pluspunkt.

Diese Arbeit, ob im heilberuflichen, im beratenden, im planend-technischen oder im künstlerischen Bereich zeichnet sich durch kleine Teams, die im Dienst für die Menschen stehen, und vor allem durch viel Begegnung und Kommunikation wie in keinem anderen Wirtschaftszweig aus. Die Freien Berufe sind existentiell für die Daseinsvorsorge, medizinisch, rechtlich, technisch. Sie sind aber auch der Schlüssel für die Transformation und Weiterentwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft.

Darüber hinaus haben die Freien Berufe eine hohe Integrationskraft, wie der immer weiter gestiegene Anteil an Auszubildenden mit ausländischen Wurzeln von mittlerweile knapp 16 Prozent und weitere Indikatoren zeigen. Die Freien Berufe tragen in sich Integrationskraft und -fähigkeit, wie viele Beispiele der Eingliederung aus den vergangenen Jahren zeigen, was u.a. mit dem Gewinn des Nationalen Integrationspreises 2019 zum Ausdruck kommt. Im Ukrainekrieg haben sie von Anfang an, ihre Expertise ehrenamtlich in den Dienst der menschlichen Betreuung und Unterstützung der geflüchteten Menschen gestellt.

Vor diesem Hintergrund hat der BFB nun ein Jobportal für geflüchtete Menschen aus der Ukraine mit der Unterstützung seiner Mitgliedsorganisationen entwickelt, das großes Potential hat, ein Gewinn für beide Seiten zu sein –  eine Jobchance für die Ukrainerinnen und Ukrainer und ein Beitrag gegen den Fachkräftemangel für die Freien Berufe.

Das Portal richtet sich gleichermaßen an junge Menschen, die ein Praktikum oder eine Ausbildung suchen wie an schon Berufserfahrene, die wählen können zwischen einer regulären Arbeitstätigkeit oder einem Praktikum.

19. buildingSMART-Anwendertag | BIngK erneut Kooperationspartner

19. buildingSMART-Anwendertag | BIngK erneut Kooperationspartner 910 750 Bundesingenieurkammer

Am 4. Mai 2022 findet in Dresden der 19. buildingSMART-Anwendertag statt. Weit über 40 Expertinnen und Experten werden in über 32 Einzelvorträgen zu konkreten Anwendungen von Open-BIM, zu Rahmenbedingungen, der effizienten Datennutzung und -verarbeitung mittels IFC, Nutzung von BIM für Bestandsbauten und vielem mehr berichten. Erwartet werden in Dresden gut 350 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Deutschland, darunter auch viele Mitglieder von buildingSMART Deutschland, die am Tag zuvor zu Arbeitsgruppen-Treffen und der Mitgliederversammlung zusammenkommen. Außerdem werden am Abend des 3. Mai 2022 im Rahmen des Abendempfangs die Gewinner unseres BIM-Champions Wettbewerbs geehrt. Eröffnet wird der buildingSMART-Anwendertag am Vormittag des 4. Mai 2022 mit einer Keynote und der Begrüßung durch die Landesregierung des Freistaates Sachsens.

Die Bundesingenieurkammer ist erneut ideeller Kooperationspartner .

Bündnistreffen | Vorschläge der Bundesingenieurkammer für mehr bezahlbaren Wohnraum

Bündnistreffen | Vorschläge der Bundesingenieurkammer für mehr bezahlbaren Wohnraum 150 150 Bundesingenieurkammer

Am 27. April 2022 fand auf dem EUREF-Campus in Berlin das Auftakttreffen des Bündnisses für bezahlbaren Wohnraum statt, zu dem Bundesbauministerin Klara Geywitz eingeladen hatte. Vertreter aus Politik, Wirtschaft und von Verbänden diskutierten dort Vorschläge zur Schaffung von mehr bezahlbarem Wohnraum. Auch die Bundesingenieurkammer nahm an dem Spitzengespräch teil.

„Das Bündnistreffen war ein wichtiger und richtiger Auftakt. Dem müssen aber jetzt Taten folgen. Auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie und des Krieges in der Ukraine – wie beispielsweise den Mangel an und die Verteuerung von Baustoffen – haben wir derzeit nur bedingt Einfluss. Daher müssen andere Stellschrauben gedreht werden, um zu mehr bezahlbarem Wohnraum zu kommen. Das Reduzieren von Normen und die Vereinheitlichung der Landesbauordnungen sind nur zwei Beispiele. Ich würde mir wünschen, dass Ingenieurinnen und Ingenieure mehr Gestaltungsspielraum erhalten, um ins Tun kommen zu können!“, kommentierte der Präsident der Bundesingenieurkammer Dr.-Ing. Heinrich Bökamp die Ergebnisse des Austauschs.

Vorschläge der Bundesingenieurkammer für mehr bezahlbaren Wohnraum sind unter anderem:

  • Vereinheitlichung der Landesbauordnungen
  • Einführung praxisgerechterer Normungsziele
  • eine verstärkte Auslobung interdisziplinärer Wettbewerbe
  • Stärkung digitaler Planungsmethoden unter Beibehaltung der Unabhängigkeit von Planung und Bau
  • Sicherstellung mittelstandsfreundlicher Ausschreibungs- und Vergabepraxis
  • Modernisierung bestehender modernisierungsfähiger Gebäudesub­stanz
  • Förderung von Maßnahmen, die dem Fachkräftemangel langfristig begegnen, ohne die Qualität in der Ausbildung abzusenken
  • Aufstockung des Fachpersonals in der Verwaltung

„Aus Sicht von Ingenieurinnen und Ingenieuren gibt es eine Reihe geeigneter Maßnahmen, um Wohnen wieder bezahlbar zu machen, ohne die Qualität des Planens und Bauens zu senken. Die gilt es jetzt umzusetzen!“, lautete das Fazit des Präsidenten der Bundesingenieurkammer nach dem Bündnistreffen.

Die Bundesingenieurkammer (BIngK) vertritt die gemeinschaftlichen Interessen der 16 Länderingenieurkammern. Seit mehr als 30 Jahren setzt sie sich bundesweit und auf europäischer Ebene für die Belange von rund 45.000 Ingenieurinnen und Ingenieuren ein.

Kontakt:
Alexandra Jakob
Kommunikation & Presse
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jakob@bingk.de
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Auftakttreffen des Bündnisses für bezahlbaren Wohnraum mit Beteiligung der BIngK

Auftakttreffen des Bündnisses für bezahlbaren Wohnraum mit Beteiligung der BIngK 640 480 Bundesingenieurkammer

Heute fand auf dem EUREF-Campus in Berlin das Auftakttreffen des Bündnisses für bezahlbaren Wohnraum statt, zu dem Bundesbauministerin Klara Geywitz eingeladen hatte. Vertreter aus Politik, Wirtschaft und von Verbänden diskutierten dort Vorschläge zur Schaffung von mehr bezahlbarem Wohnraum. Auch die Bundesingenieurkammer war bei dem Spitzengespräch vertreten.

Vorschläge der Bundesingenieurkammer für mehr bezahlbaren Wohnraum sind unter anderem:

  • Vereinheitlichung der Landesbauordnungen
  • Einführung praxisgerechterer Normungsziele
  • eine verstärkte Auslobung interdisziplinärer Wettbewerbe
  • Stärkung digitaler Planungsmethoden unter Beibehaltung der Unabhängigkeit von Planung und Bau
  • Sicherstellung mittelstandsfreundlicher Ausschreibungs- und Vergabepraxis
  • Modernisierung bestehender modernisierungsfähiger Gebäudesub­stanz
  • Förderung von Maßnahmen, die dem Fachkräftemangel langfristig begegnen, ohne die Qualität in der Ausbildung abzusenken
  • Aufstockung des Fachpersonals in der Verwaltung
Auftakt des Bündnisses bezahlbarer Wohnraum | Foto: BMWSB/Henning Schacht

Header-Foto: Bundesbauministerin Klara Geywitz begrüßt Teilnehmende des Bündnistreffens

Junior.ING | Bundespreisverleihung am 17. Juni 2022 als Präsenzveranstaltung

Junior.ING | Bundespreisverleihung am 17. Juni 2022 als Präsenzveranstaltung 795 404 Bundesingenieurkammer

Es freut uns, dass die Bundespreisverleihung unseres Schülerwettbewerbs Junior.ING in diesem Jahr wieder in Präsenz stattfinden kann. Am 17. Juni 2022 begrüßen wir die Gewinnerteams der Landeswettbewerbe um 11 Uhr im Deutschen Technikmuseum in Berlin. Gesucht und prämiert werden die bundesweit besten Skisprungschanzen. Aufgabe war es, eine funktionstüchtige Skisprungschanze zu planen und als Modell zu bauen. Es winken neben Ruhm und Anerkennung auch wieder tolle Preise. Moderiert wird die Veranstaltung von Jessica Schöne vom Kinderkanal KiKA.

Der Wettbewerb
Seit vielen Jahren begeistern die Schülerwettbewerbe der Ingenieurkammern Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und die Öffentlichkeit. Mit durchschnittlich rund 5.000 Teilnehmenden gehört der Schülerwettbewerb zu einem der größten deutschlandweit. Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler auf spielerische Art und Weise für Naturwissenschaft und Technik zu begeistern. Die Wettbewerbsthemen wechseln jährlich und zeigen so die Vielseitigkeit des Bauingenieurberufs. Auf diesem Weg werben die Kammern für den Ingenieurberuf, um damit langfristig dem Fachkräftemangel in den technischen Berufen entgegenzuwirken. Der Bundeswettbewerb steht unter der Schirmherrschaft des Bundes­ministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen und wird von der Kultusministerkonferenz in der Liste der empfehlenswerten Schülerwettbewerbe geführt.

Vergaberechtliche Sanktionen gegen Russland

Vergaberechtliche Sanktionen gegen Russland 667 500 Bundesingenieurkammer

Die Europäische Union hat mit Verordnung vom 8. April gegen Russland verschärfte Sanktionen auch im Bereich des Vergaberechts beschlossen. Mit Erlass vom 14. April hat das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) diese Verordnung umgesetzt. Danach dürfen keine öffentlichen Aufträge oder Konzessionen an Personen oder Unternehmen vergeben werden, die einen Bezug zu Russland aufweisen und die im Vergabeverfahren unmittelbar als Bewerber, Bieter oder Auftragnehmer auftreten.

Das BMWSB hat dem Erlass eine Erklärung beigefügt, die von Bewerbern und Bietern in neuen und laufenden Vergabeverfahren abgefordert werden muss. Bestehende Verträge, die vor dem 9. April 2022 geschlossen wurden, dürfen nach dem 10. Oktober 2022 nicht fortgeführt werden. Der Erlass gilt mit sofortiger Wirkung für den Bereich oberhalb der EU-Schwellenwerte. Eine Erstreckung auf den Unterschwellenbereich wird derzeit noch geprüft.

    * = Diese Angaben benötigen wir, um Ihre Anfrage bearbeiten zu können.

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