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alexandrajakob

Kongress Infrastruktur digital planen und bauen 4.0 | BIngK erneut ideeller Partner

Kongress Infrastruktur digital planen und bauen 4.0 | BIngK erneut ideeller Partner 800 600 Bundesingenieurkammer

Vom 14. – 15. September 2022 richtet die Technische Hochschule Mittelhessen (THM) gemeinsam mit dem 5D Institut zum neunten Mal ein BIM-Branchentreffen aus. Der Kongress trägt den Titel „Besser mit BIM: digitale Kommunikation am Bau“ und findet sowohl live in Gießen als auch hybrid im Netz statt.

Themen und Schwerpunkte sind:

  • BIM – wie läuft’s? Austausch, Praxisberichte, Trends
  • BIM bei der Bahn: Kollaboration, Kosten, Praxisbeispiele
  • BIM im Wasserstraßenbau: Einstieg, Fortschritt, Problemstellungen
  • BIM im Straßenbau: Chancen und Herausforderungen
  • BIM und die Kommunikation: digital, schnell, direkt

Die Bundesingenieurkammer unterstützt den BIM-Kongress erneut als ideeller Partner.

Deutscher Ingenieurbaupreis 2022: Jury kürt Stadtbahnbrücke in Stuttgart-Degerloch zum Siegerprojekt

Deutscher Ingenieurbaupreis 2022: Jury kürt Stadtbahnbrücke in Stuttgart-Degerloch zum Siegerprojekt 150 150 Bundesingenieurkammer

Die Stadtbahnbrücke in Stuttgart-Degerloch wird mit dem Deutschen Ingenieurbaupreis 2022 ausgezeichnet. Im Juli 2022 wählten die Jurorinnen und Juroren unter Vorsitz von Prof. Dr.-Ing. Jan Akkermann das im Dezember 2021 fertiggestellte Siegerprojekt aus. Die Konzeptidee stammt vom Büro schlaich bergermann partner, sbp aus Stuttgart. Bauherr ist die SSB Stuttgarter Straßenbahnen AG. Der Deutsche Ingenieurbaupreis ist als Staatspreis der bedeutendste Preis für Bauingenieurinnen und -ingenieure in Deutschland.

Bundesbauministerin Klara Geywitz: „Die Baukunst deutscher Ingenieurinnen und Ingenieure hat in Deutschland eine lange Tradition, sie ist bekannt für ihre Innovationskraft und ihren Erfindungsreichtum. Dafür stehen auch die diesjährigen Preisträger. Sie werden für herausragende Projekte gewürdigt, in denen sie ihre Profession mit den Themen Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Innovation verknüpft haben. So zeichnet sich das Siegerprojekt, die Stadtbahnbrücke in Stuttgart-Degerloch, durch eine ideenreiche Konstruktion aus, die den öffentlichen Nahverkehr in einer Großstadt stärkt. Und auch die anderen Preisträger sind Leuchttürme: Ein Berliner Ingenieurbüro hat für ein Fahrradparkhaus in Eberswalde den ökologischen Rohstoff Holz eingesetzt. Von diesen Projekten brauchen wir in Deutschland mehr. Wenn wir den Klimaschutz stärken und die Energiewende vorantreiben wollen, müssen wir auf nachwachsende Rohstoffe und nachhaltige Mobilität setzen. Mit dem Deutschen Ingenieurbaupreis tragen wir dazu bei, die herausragenden Leistungen des Berufsstandes sichtbar zu machen und zeigen, dass Klimaschutz und Ingenieurbaukunst Hand in Hand gehen.“

Prof. Dr.-Ing. Helmut Schmeitzner, Vorstandsmitglied der Bundesingenieurkammer: „Auch in diesem Jahr gab es wieder beeindruckende Ingenieurprojekte, die von Planern verschiedener Disziplinen ins Rennen um den Deutschen Ingenieurbaupreis geschickt wurden. Den ersten Platz belegt die Stadtbahnbrücke Stuttgart-Degerloch – eine elegante Netzwerkbogenbrücke, möglich gemacht durch den innovativen Einsatz von Carbonseilen. Darüber hinaus war es uns wichtig, auch Projekte mit einer Auszeichnung zu würdigen, bei denen herausragende Ingenieurleistungen in den Dienst der Bestandserhaltung gestellt wurden oder die in anderer Weise den Nachhaltigkeitsgedanken fördern.“

Die Juroren befanden, dass „die Netzwerkbogenbrücke mit kohlefaserverstärkten Kunststoffseilen mit Carbon-Hängern als Innovation weltweit ein überaus gelungenes Beispiel für die Ingenieurbaukunst ist und prägende Antworten auf aktuelle Fragestellungen im Bauwesen gibt.“

Außerdem wurden drei Auszeichnungen mit jeweils 5.000 Euro Preisgeld sowie eine Anerkennung mit je 3.000 Euro vergeben.

Der Deutsche Ingenieurbaupreis wurde bereits zum vierten Mal in gemeinsamer Trägerschaft des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen und der Bundesingenieurkammer ausgelobt. Der Preis wird im Zweijahresrhythmus verliehen. Das Wettbewerbsverfahren wurde vom Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung durchgeführt.

Die feierliche Verleihung des Preises findet am 28. November 2022 in Köln statt.

Der Jury zum Deutschen Ingenieurbaupreis 2022 gehörten an:

  • Dr.-Ing. Jan Akkermann, Karlsruhe (Vorsitz)
  • Dr.-Ing. Stephan Engelsmann, Stuttgart
  • -Ing. Christine Lemaitre, Stuttgart
  • Dr.-Ing. Steffen Marx, Dresden
  • Dr.-Ing. Martin Mertens, Kevelaer
  • Dr.-Ing. Helmut Schmeitzner, Berlin
  • Dirk Scheinemann, AL BW im BMWSB

Ergebnisse der Jurysitzung vom 05. Juli 2022:

Deutscher Ingenieurbaupreis 2022 (30.000 Euro):

Projekt: Stadtbahnbrücke Stuttgart-Degerloch
Ingenieurbüro: schlaich bergermann partner, sbp Stuttgart
Bauherr: SSB Stuttgarter Straßenbahnen AG

Auszeichnungen (5.000 Euro):

Projekt: Fahrradparkhaus als Holzkonstruktion, Eberswalde
Ingenieurbüro: ifb frohloff staffa kühl ecker, Berlin
Bauherr: Stadt Eberswalde, Tiefbauamt

Projekt: Altstadtringtunnel München, Verstärkung Block 34 im laufenden Verkehr
Ingenieurbüro: Prof. Feix Ingenieure GmbH, München
Bauherr: Landeshauptstadt München

Projekt: Instandsetzung einer denkmalgeschützten Stampfbetonbrücke/
Illerbrücke, Illerbeuren
Ingenieurbüro: Konstruktionsgruppe Bauen AG, Kempten
Bauherr: Landratsamt Unterallgäu

Anerkennungen (3.000 Euro):

Projekt: Lady-Herkomer-Steg, Landsberg am Lech
Ingenieurbüro: Planungsgemeinschaft Lechsteg, Mayr Ludescher Partner,
Beratende Ingenieure, München und DKFS Architects
Bauherr: Stadt Lechberg am Lech

Bildmaterial steht Ihnen hier kostenfrei zum Download zur Verfügung. Bitte geben Sie bei Veröffentlichung die entsprechende Bildquelle an.

Kontakt:
Alexandra Jakob
Kommunikation & Presse
+49 (0) 30-2589 882-23
+49 (0)179-509 66 53
jakob@bingk.de
www.bingk.de

Deutscher Ingenieurbaupreis 2022 geht an die Stadtbahnbrücke in Stuttgart-Degerloch

Deutscher Ingenieurbaupreis 2022 geht an die Stadtbahnbrücke in Stuttgart-Degerloch 1067 600 Bundesingenieurkammer

Die Stadtbahnbrücke in Stuttgart-Degerloch wird mit dem Deutschen Ingenieurbaupreis 2022 ausgezeichnet. Im Juli 2022 wählten die Jurorinnen und Juroren unter Vorsitz von Prof. Dr.-Ing. Jan Akkermann das im Dezember 2021 fertiggestellte Siegerprojekt aus. Die Konzeptidee stammt vom Büro schlaich bergermann partner, sbp aus Stuttgart. Bauherr ist die SSB Stuttgarter Straßenbahnen AG. Der Deutsche Ingenieurbaupreis ist als Staatspreis der bedeutendste Preis für Bauingenieurinnen und -ingenieure in Deutschland.

Bundesbauministerin Klara Geywitz: „Die Baukunst deutscher Ingenieurinnen und Ingenieure hat in Deutschland eine lange Tradition, sie ist bekannt für ihre Innovationskraft und ihren Erfindungsreichtum. Dafür stehen auch die diesjährigen Preisträger. Sie werden für herausragende Projekte gewürdigt, in denen sie ihre Profession mit den Themen Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Innovation verknüpft haben. So zeichnet sich das Siegerprojekt, die Stadtbahnbrücke in Stuttgart-Degerloch, durch eine ideenreiche Konstruktion aus, die den öffentlichen Nahverkehr in einer Großstadt stärkt. Und auch die anderen Preisträger sind Leuchttürme: Ein Berliner Ingenieurbüro hat für ein Fahrradparkhaus in Eberswalde den ökologischen Rohstoff Holz eingesetzt. Von diesen Projekten brauchen wir in Deutschland mehr. Wenn wir den Klimaschutz stärken und die Energiewende vorantreiben wollen, müssen wir auf nachwachsende Rohstoffe und nachhaltige Mobilität setzen. Mit dem Deutschen Ingenieurbaupreis tragen wir dazu bei, die herausragenden Leistungen des Berufsstandes sichtbar zu machen und zeigen, dass Klimaschutz und Ingenieurbaukunst Hand in Hand gehen.“

Prof. Dr.-Ing. Helmut Schmeitzner, Vorstandsmitglied der Bundesingenieurkammer: „Auch in diesem Jahr gab es wieder beeindruckende Ingenieurprojekte, die von Planern verschiedener Disziplinen ins Rennen um den Deutschen Ingenieurbaupreis geschickt wurden. Den ersten Platz belegt die Stadtbahnbrücke Stuttgart-Degerloch – eine elegante Netzwerkbogenbrücke, möglich gemacht durch den innovativen Einsatz von Carbonseilen. Darüber hinaus war es uns wichtig, auch Projekte mit einer Auszeichnung zu würdigen, bei denen herausragende Ingenieurleistungen in den Dienst der Bestandserhaltung gestellt wurden oder die in anderer Weise den Nachhaltigkeitsgedanken fördern.“

Die Juroren befanden, dass „die Netzwerkbogenbrücke mit kohlefaserverstärkten Kunststoffseilen mit Carbon-Hängern als Innovation weltweit ein überaus gelungenes Beispiel für die Ingenieurbaukunst ist und prägende Antworten auf aktuelle Fragestellungen im Bauwesen gibt.“

Außerdem wurden drei Auszeichnungen mit jeweils 5.000 Euro Preisgeld sowie eine Anerkennung mit je 3.000 Euro vergeben.

Der Deutsche Ingenieurbaupreis wurde bereits zum vierten Mal in gemeinsamer Trägerschaft des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen und der Bundesingenieurkammer ausgelobt. Der Preis wird im Zweijahresrhythmus verliehen. Das Wettbewerbsverfahren wurde vom Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung durchgeführt.

Die feierliche Verleihung des Preises findet am 28. November 2022 in Köln statt.

Der Jury zum Deutschen Ingenieurbaupreis 2022 gehörten an:

  • Dr.-Ing. Jan Akkermann, Karlsruhe (Vorsitz)
  • Dr.-Ing. Stephan Engelsmann, Stuttgart
  • -Ing. Christine Lemaitre, Stuttgart
  • Dr.-Ing. Steffen Marx, Dresden
  • Dr.-Ing. Martin Mertens, Kevelaer
  • Dr.-Ing. Helmut Schmeitzner, Berlin
  • Dirk Scheinemann, AL BW im BMWSB

 

Ergebnisse der Jurysitzung vom 5. Juli 2022:

Deutscher Ingenieurbaupreis 2022 (30.000 Euro):

Projekt: Stadtbahnbrücke Stuttgart-Degerloch
Ingenieurbüro: schlaich bergermann partner, sbp Stuttgart
Bauherr: SSB Stuttgarter Straßenbahnen AG

Auszeichnungen (5.000 Euro):

Projekt: Fahrradparkhaus als Holzkonstruktion, Eberswalde
Ingenieurbüro: ifb frohloff staffa kühl ecker, Berlin
Bauherr: Stadt Eberswalde, Tiefbauamt

Projekt: Altstadtringtunnel München, Verstärkung Block 34 im laufenden Verkehr
Ingenieurbüro: Prof. Feix Ingenieure GmbH, München
Bauherr: Landeshauptstadt München

Projekt: Instandsetzung einer denkmalgeschützten Stampfbetonbrücke/
Illerbrücke, Illerbeuren
Ingenieurbüro: Konstruktionsgruppe Bauen AG, Kempten
Bauherr: Landratsamt Unterallgäu

Anerkennungen (3.000 Euro):

Projekt: Lady-Herkomer-Steg, Landsberg am Lech
Ingenieurbüro: Planungsgemeinschaft Lechsteg, Mayr Ludescher Partner,
Beratende Ingenieure, München und DKFS Architects
Bauherr: Stadt Lechberg am Lech

Foto Stadtbahnbrücke: sbp | Andreas Schnubel
Foto Jurysitzung: BIngK und BBR

Kurzfristige Änderung der Förderung für effiziente Gebäude ist nicht zielführend!

Kurzfristige Änderung der Förderung für effiziente Gebäude ist nicht zielführend! 150 150 Bundesingenieurkammer

Die Bundesingenieurkammer kritisiert die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) vorgelegte Reform zur Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG).

„Um die Sanierungsquote zu erhöhen und die von der Bundesregierung gesteckten Klimaziele zu erreichen, ist eine Absenkung der Fördersätze und die Streichung einzelner Förderprogramme absolut kontraproduktiv“, kommentierte der Präsident der Bundesingenieurkammer, Dr.-Ing. Heinrich Bökamp die Entscheidung. Es sei zu erwarten, dass sich Bauvorhaben verzögern oder diese nicht wie geplant umgesetzt würden. „Ingenieurinnen und Ingenieure sind ein relevanter Motor für die Gebäudesanierung und die Erreichung der damit verbundenen Klimaschutzziele. Mit der kurzfristen Änderung der Förderung energetischer Gebäudesanierung geht jedoch jede Planungssicherheit verloren. Daher hätten wir uns statt einer scheibchenweisen Reform der BEG, die Bauherren und Planer verunsichert, eine einheitliche Reform gewünscht, wie sie ursprünglich zum 1. Januar 2023 angekündigt war“, so der Präsident der Bundesingenieurkammer.

Die Bundesregierung hat die Bundesförderung für effiziente Gebäude neu aufgestellt. Eine entsprechende Reform hat das BMWK nach Abstimmung mit den betroffenen Ressorts der Bundesregierung am 26. Juli 2022 vorgelegt. Der Schwerpunkt der Förderung liegt auf der energetischen Sanierung des Gebäudebestands. Die Neubauförderung wird in einem weiteren, späteren Schritt vom Bundesbauministerium in enger Abstimmung mit dem Bundeswirtschaftsministerium für das Jahr 2023 umgestaltet. Bis zur Neukonzipierung der Neubauförderung läuft das Programm EH 40 NH bis Jahresende weiter. Die Fördersätze wurden jedoch um 5-10 Prozentpunkte abgesenkt. Lediglich für Anträge, die bis einschließlich 27. Juli 2022 (24.00 Uhr) bei der KfW eingehen, gelten die alten Förderkonditionen. Änderungen, die Einzelmaßnahmen bei der Sanierung beim BAFA betreffen (u.a. Heizungen, Gebäudehülle), erfolgen mit einer Übergangsfrist zum 15. August 2022.

Die Bundesingenieurkammer (BIngK) vertritt die gemeinschaftlichen Interessen der 16 Länderingenieurkammern. Seit mehr als 30 Jahren setzt sie sich bundesweit und auf europäischer Ebene für die Belange von rund 45.000 Ingenieurinnen und Ingenieuren ein.

Kontakt:
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+49 (0) 30-2589 882-23
+49 (0)179-509 66 53
jakob@bingk.de
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BIngK kritisiert kurzfristige Änderung der Bundesförderung für effiziente Gebäude

BIngK kritisiert kurzfristige Änderung der Bundesförderung für effiziente Gebäude 929 600 Bundesingenieurkammer

Die Bundesregierung hat die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) neu aufgestellt. Eine entsprechende Reform hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) nach Abstimmung mit den betroffenen Ressorts der Bundesregierung am 26. Juli 2022 vorgelegt. Die Änderungen werden am 27. Juli 2022 per sogenannter Änderungsbekanntmachung im Bundesanzeiger veröffentlicht und treten ab 28. Juli 2022 in gestufter Reihenfolge in Kraft.

Die Bundesingenieurkammer kritisiert die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) vorgelegte Reform zur Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). „Um die Sanierungsquote zu erhöhen und die von der Bundesregierung gesteckten Klimaziele zu erreichen, ist eine Absenkung der Fördersätze und die Streichung einzelner Förderprogramme absolut kontraproduktiv“, kommentierte der Präsident der Bundesingenieurkammer, Dr.-Ing. Heinrich Bökamp die Entscheidung. Es sei zu erwarten, dass sich Bauvorhaben verzögern oder diese nicht wie geplant umgesetzt würden. „Ingenieurinnen und Ingenieure sind ein relevanter Motor für die Gebäudesanierung und die Erreichung der damit verbundenen Klimaschutzziele. Mit der kurzfristen Änderung der Förderung energetischer Gebäudesanierung geht jedoch jede Planungssicherheit verloren. Daher hätten wir uns statt einer scheibchenweisen Reform der BEG, die Bauherren und Planer verunsichert, eine einheitliche Reform gewünscht, wie sie ursprünglich zum 1. Januar 2023 angekündigt war“, so der Präsident der Bundesingenieurkammer.

Hintergrund der bereits jetzt vorgenommenen ersten Reform der Gebäudeförderung sind die angespannte Lage bei der Energieversorgung und die hohen Preise infolge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine sowie die Zuspitzung der Klimakrise. Der Schwerpunkt der Förderung liegt auf der energetischen Sanierung des Gebäudebestands. Die Neubauförderung wird in einem weiteren, späteren Schritt vom Bundesbauministerium in enger Abstimmung mit dem Bundeswirtschaftsministerium für das Jahr 2023 umgestaltet. Bis zur Neukonzipierung der Neubauförderung läuft das Programm EH 40 NH bis Jahresende weiter. Um mit den verfügbaren staatlichen Mitteln ein möglichst großes Investitionsvolumen zu bewältigen wurden u.a. die Fördersätze um 5-10 Prozentpunkte abgesenkt, da man davon ausgeht, dass aufgrund der steigenden Energiepreise die Investitionen schneller rentabel seien.

Für Anträge, die bis einschließlich 27. Juli 2022 (24.00 Uhr) bei der KfW eingehen, gilt Vertrauensschutz, d.h. es gelten weiter die alten Förderkonditionen. Änderungen, die Einzelmaßnahmen bei der Sanierung beim BAFA betreffen (u.a. Heizungen, Gebäudehülle), erfolgen mit einer Übergangsfrist zum 15. August 2022.

Foto: myimmo auf Pixabay.de

3. Kongress zum Architekten- und Ingenieurrecht mit Unterstützung der BIngK

3. Kongress zum Architekten- und Ingenieurrecht mit Unterstützung der BIngK 800 600 Bundesingenieurkammer

Am 9. November 2022 findet in Berlin der 3. Architekten- und Ingenieurrechtskongress der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität statt. Der Kongress setzt sich u.a. mit der Mindestsatzregelung nach dem EuGH-Urteil vom 18. Januar 2022 auseinander und beschäftigt sich mit den Themen „Grundbau zwischen Technik und Recht“ sowie mit dem „Baurecht und Gesellschaftsrecht“. Das Grußwort hält Bundesbauministerin Klara Geywitz.

Die Veranstaltung richtet sich neben Juristinnen und Juristen auch (wieder) konkret an Planerinnen und Planer. Der Kongress zum Architekten- und Ingenieurrecht hat es sich zur Aufgabe gemacht, Wissenschaftler der Rechtslehre und der Bau-, Planungs- und Baubetriebslehre zusammenzuführen. Ziel ist es, dass sich daraus eine Gemeinsamkeit entwickelt, die interdisziplinäre Ansätze vertieft und zu einer produktiven Zusammenarbeit führt. Mitglieder der Ingenieurkammern erhalten einen Nachlass auf die Teilnahmegebühr.

Die Bundesingenieurkammer ist erneut ideeller Kooperationspartner des Kongresses, der Vorsitzende ihres Arbeitskreises Vergabe, Dr.-Ing. Werner Weigl, nimmt zudem an der Paneldiskussion zu den neuen Vertragsmodellen teil. Mitglieder und Angehörige der Ingenieurkammern erhalten einen Nachlass auf die Kongressgebühren.

Hitzewellen und Starkregen | Umdenken bei Planung von Städten und Gemeinden erforderlich

Hitzewellen und Starkregen | Umdenken bei Planung von Städten und Gemeinden erforderlich 900 600 Bundesingenieurkammer

Angesichts zunehmender Hitzeperioden im Wechsel mit Starkregenfällen begrüßt die Bundesingenieurkammer das Bundesprogramm „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“, das Bundesbauministerin Klara Geywitz gestern in Potsdam vorgestellt hatte. Gleichzeitig fordert die Bundesingenieurkammer, zügig neue Wege bei der Planung von Städten und Gemeinden einzuschlagen.

„Auch wenn sich viele Städte und Gemeinden bereits auf den Weg gemacht haben, sind wir noch weit davon entfernt, auf langanhaltende hohe Temperaturen und starke Regenfälle vorbereitet zu sein“, so Christoph F. J. Schröder, Mitglied des Vorstands der Bundesingenieurkammer. „Hier muss ganz dringend ein Umdenken erfolgen, bei dem wir Ingenieurinnen und Ingenieure mit unserem Wissen helfen können. Wichtig ist nun seitens der Politik, die Städte und Kommunen schnell in dem Prozess zu unterstützen – finanziell, aber auch personell. Es gilt jetzt zügig und vorausschauend zu handeln, damit wir für die Zukunft besser aufgestellt sind“, betonte Christoph F. J. Schröder.

Vorschläge der Bundesingenieurkammer für klimaresilientere Städte und Gemeinden sind u.a.:

  • bessere Durchlüftung von Städten durch mehr Freiluftschneisen
  • Beschattung von Straßen und Plätzen
  • Begrünung von Frei- und Verkehrsflächen
  • Entsiegelung
  • Stadt-, Verkehrs- und Entwässerungsplanung gemeinsam denken
  • Rückhaltung/Retention durch offene Entwässerungssysteme und Dachbegrünung als sinnvolle Ergänzungen der klassischen Stadtentwässerung
  • Mehrfachnutzung von Parks oder Sport- und Spielplätzen, z.B. als Notüberlauf
  • Verkürzung von Abstimmungsprozessen

Das Bundesprogramm „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“ läuft bereits seit 2020 und wurde gerade erst vom Haushaltsausschuss des Bundestages um 176 Millionen Euro aufgestockt. Städte und Gemeinden sind aufgerufen, bis zum 15. Oktober 2022 geeignete Projekte einzureichen.

Foto: Babak Habibi auf Pixabay.de

Hitzewellen und Starkregen | BIngk fordert Umdenken bei Planung von Städten und Gemeinden

Hitzewellen und Starkregen | BIngk fordert Umdenken bei Planung von Städten und Gemeinden 150 150 Bundesingenieurkammer

Angesichts zunehmender Hitzeperioden im Wechsel mit Starkregenfällen begrüßt die Bundesingenieurkammer das Bundesprogramm „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“, das Bundesbauministerin Klara Geywitz gestern in Potsdam vorgestellt hatte. Gleichzeitig fordert die Bundesingenieurkammer, zügig neue Wege bei der Planung von Städten und Gemeinden einzuschlagen.

„Auch wenn sich viele Städte und Gemeinden bereits auf den Weg gemacht haben, sind wir noch weit davon entfernt, auf langanhaltende hohe Temperaturen und starke Regenfälle vorbereitet zu sein“, so Christoph F. J. Schröder, Mitglied des Vorstands der Bundesingenieurkammer. „Hier muss ganz dringend ein Umdenken erfolgen, bei dem wir Ingenieurinnen und Ingenieure mit unserem Wissen helfen können. Wichtig ist nun seitens der Politik, die Städte und Kommunen schnell in dem Prozess zu unterstützen – finanziell, aber auch personell. Es gilt jetzt zügig und vorausschauend zu handeln, damit wir für die Zukunft besser aufgestellt sind“, betonte Christoph F. J. Schröder.

Vorschläge der Bundesingenieurkammer für klimaresilientere Städte und Gemeinden sind u.a.:

  • bessere Durchlüftung von Städten durch mehr Freiluftschneisen
  • Beschattung von Straßen und Plätzen
  • Begrünung von Frei- und Verkehrsflächen
  • Entsiegelung
  • Stadt-, Verkehrs- und Entwässerungsplanung gemeinsam denken
  • Rückhaltung/Retention durch offene Entwässerungssysteme und Dachbegrünung als sinnvolle Ergänzungen der klassischen Stadtentwässerung
  • Mehrfachnutzung von Parks oder Sport- und Spielplätzen, z.B. als Notüberlauf
  • Verkürzung von Abstimmungsprozessen

Das Bundesprogramm „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“ läuft bereits seit 2020 und wurde gerade erst vom Haushaltsausschuss des Bundestages um 176 Millionen Euro aufgestockt. Städte und Gemeinden sind aufgerufen, bis zum 15. Oktober 2022 geeignete Projekte einzureichen.

Klimaschutzmaßnahmen für den Gebäudesektor | Sofortprogramm

Klimaschutzmaßnahmen für den Gebäudesektor | Sofortprogramm 773 600 Bundesingenieurkammer

Nachdem die Emissionen des Gebäudesektors im Jahr 2021 die zulässige Jahresemissionsmenge um zwei Millionen Tonnen CO2-Äquivalente überschritten hatten, wurde der Regelungsmechanismus des Klimaschutzgesetzes ausgelöst. Danach sind die zuständigen Ministerien – Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) sowie das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) – verpflichtet, ein Sofortprogramm vorzulegen, das die Einhaltung der Jahresemissionsmengen in den folgenden Jahren sicherstellt.

Beide Häuser haben am 13. Juni 2022 ein Sofortprogramm für den Gebäudesektor vorgelegt. Ziel des Programms ist es sicherzustellen, dass der Gebäudesektor die nach dem Klimaschutzgesetz zulässigen Jahresemissionsmengen künftig eingehalten wird und Deutschland sein nächstes Klimaziel erreicht, bis 2030 den Treibhausgasausstoß um 65 Prozent gegenüber 1990 zu mindern.

Vorgesehen sind unter anderem:

Novellierung Gebäudeenergiegesetzes (GEG):
Ab 1. Januar 2024 soll möglichst jede neu eingebaute Heizung zu 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Der Neubaustandard soll gemäß Koalitionsvertrag ab 2025 an den EH40-Standard angeglichen werden.

Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)
Die BEG wird die neuen Vorgaben des GEG flankieren und insbesondere bis zu deren Inkrafttreten die Marktteilnehmerinnen und Marktteilnehmer auf die ab 2024 neu geltenden EE-Wärmeanforderungen (65 Prozent EE-Wärme) an neue Heizungen effektiv vorbereiten.

Pilotprojekte zur seriellen Sanierung
Das BMWK wir ein Programm zur Förderung der „Seriellen Sanierung“ auflegen. Mit vorgefertigten Dach- und Fassadenelementen einschließlich damit verbundener Anlagentechnik sollen Gebäude schnell und hochwertig energetisch saniert werden.

Aufbauprogramm und Qualifikationsoffensive Wärmepumpe
Wärmepumpen sollen aufgrund ihres hohen Effizienzgrad und potenzieller Treibhausgas-Neutralität eine Schlüsseltechnologie im Wärmebereich spielen und ein gesondertes Aufbauprogramm erhalten.

Foto: MVOPro auf Pixabay.de

BIM-TAGE Deutschland 2022 | BIngK ist erneut Kooperationspartner

BIM-TAGE Deutschland 2022 | BIngK ist erneut Kooperationspartner 600 600 Bundesingenieurkammer

Am 16. und vom 19.-20.09.2022 finden in Berlin die BIM TAGE DEUTSCHLAND statt. Das Motto der diesjährigen Veranstaltung lautet „DIGITAL UND NACHHALTIG: Planen – Bauen – Betreiben. Auf zu neuen Erkenntnissen, Erfolg und dringenden Beitrag für den Klimaschutz!“. Neben dem hybriden Kongress mit zahlreichen Vorträgen und Diskussionen rund um die digitale Planungsmethode BIM werden auch die „Green-BIM-Awards“ und der „Goldene BIM-LÖWE“ verliehen.

Die Bundesingenieurkammer ist erneut Kooperationspartner und wird dort von Dr.-Ing. Christoph Gottanka, Mitglied der Bayerischen Ingenieurekammer, vertreten. Sein Vortrag am 19. September 2022 trägt den Titel: „BIM aus Sicht der planenden Ingenieure“.

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